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An den grandiosen ersten Teil kommt Fluch der Karibik 2 bei weitem nicht heran. Das liegt zum einem an einzelnen Szenen, die mir (extrem) sauer aufgestoßen sind: Da wäre z.B. der sehr kitschige Anfangsdialog von Will und Elisabeth den man anders hätte schreiben können (das gilt für viele Gespräche zwischen diesen beiden Charakteren) oder Szenen, die einfach herausgeschnitten werden sollten wie das gewollt "peinliche" Abbrechen eines Kerzenhalters im Kerker, für das sich Governor Weatherby Swann verantworten muss, oder aber wenn Elisabeth die, sich duellierenden, Freunde mit Steinen bewirft und dann einen Ohnmachtsanfall vortäuscht, damit diese aufhören zu kämpfen. Hier wird zwanghaft versucht, die Zuschauer zum Lachen zu bringen und das nur schief gehen. Zum anderen gehört natürlich das offene Ende zu meinen Kritikpunkten. Hätte man nicht einfach alles ein bisschen komprimieren, die unnötigen Szenen herausschneiden und einen RICHTIG GUTEN Nachfolger produzieren können? Auch wenn dabei die gesamte Inselgeschichte herausgeschnitten würde, es wäre auf jeden Fall machbar gewesen. Das klingt jetzt ein Bisschen hart schließlich hat Fluch der Karibik 2 wieder einiges an Action und gelungenem (und nicht erzwungenem) Witz zu bieten. Auch wird die Geschichte um Bill Turners Familie weiter vertieft, was für mich mehr als nur einen aufgegriffenen Handlungsaspekt aus dem ersten Teil darstellt. Außerdem ist der neue Gegenspieler Davey Jones ein würdiger Nachfolger von Barbossa. Kurz gefasst: Fluch der Karibik 2 ist ein guter Film, den sich Fans des ersten Teils durchaus angucken sollten, kommt aber nicht an seinen Vorgänger heran.
Hinzugefügt am 06.02.2012 um 02:55 Uhr Verstoß melden
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