Jarhead - Willkommen im Dreck
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    Jason Bourne
    Jason Bourne

    10 Follower | Seine 338 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    ''Jarhead'' ist ein richtig schwer zu bewertender Film, der sich mit dem Leben der Soldaten beschäftigt und - zumindest für mich - angenehmerweise mal nicht auf internationale Politik zielt. Sam Mendes' Drama um einen jungen Scharfschützen profitiert von der zurückhaltenden und dennoch facettenreichen Darstellung seitens Jake Gyllenhaal, der 2005 schon mit seiner hervorragenden Leistung in Brokeback Mountain auf sich aufmerksam machen konnte. Und so brilliert er hier ein weiteres Mal als verunsicherter, aber auch wesensfester Normalo und untermauert seine Qualitäten als Schauspieler im Spiel mit den starken Kollegen: dem irgendwie aufs Nebendarstellersein verdammte, aber oft ausgesprochen ausdrucksstarke Peter Saarsgard und dem Macho-Arschloch, Männer-Kult-Freak und gewaltgeilem Patriotenausbilder, der einzigartig dreckig von Jamie Foxx interpretiert wird. Und neben dieser guten Darstellerriege punktet der Film insbesondere mit seinen kontrastreichen, körnigen und dynamischen Bildern von Kamera-Ass Roger Deakins. Bei aller inszenatorischer Brillanz vergisst man dann schon mal, worum es eigentlich geht. Und man fragt sich: Was zur Hölle will der Film mir denn nun sagen? Die psychischen und phyischen Belastungen eines Soldaten begreifbar machen? Die Sinnlosigkeit des Irakeinsatzes aufzeigen? Ich weiß es jedenfalls auch nicht. Aber irgendwie macht Jarhead ungeachtet der Undefinierbarkeit seiner Aussagen richtig Spaß. Wer einen definitiv intensiven Army-Film mag und sich nichts aus der ausdruckslosen Story macht, der sollte sich diesen Film zu Gemüte führen. Wer allerdings mit extrem derber Sprache und Gewaltfreaks und Männerkultler als Soldaten seine Probleme hat, sollte ''Jarhead'' meiden. Jedenfalls fällt ein abschließendes Urteil über diesen Film extrem schwer.

    Hinzugefügt am 27.02.2011 um 16:03 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    der film ist der hammer. er ist nicht so patrotistisch oder depri wie andere sondern einfach nur gut geschauspielert und gut gedreht mit allem was dazu gehört. kann ich nur empfehlen, und is auch besser als schundkriegsfilme wie black hawk down, windtalkers, 1968 tunnel rats. sondern eine mischung aus full metall jacket und im tal von elah. perveckt. danke!

    Hinzugefügt am 20.02.2010 um 14:31 Uhr
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    freestyler95
    freestyler95

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      4.5 - Großartig

    Ein perveckt erzähltes realistisch, cool, trauriges Kriegs-Drama mit perveckter Besetzung, cooler Musik und Kritick am Irak Krieg! Dazu noch eine Priese Humor. Auch die Daarsteller spielen hervorragend! Für mich einer der besten Kriegsfilme! Von mir gibt es daher 9/10!

    Hinzugefügt am 09.01.2010 um 23:30 Uhr
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    8martin
    8martin

    1 follower | Seine 171 Kritiken ansehen |

      2 - Nicht gut

    Nur wer einen spannenden Kriegsfilm erwartet hat, wird enttäuscht. Es ist eher eine dokumentarische Darstellung der Befindlichkeiten der US Soldaten im Golfkrieg, wobei die Anleihen bei Kubrick, Cinimo und Coppola nicht zu übersehen sind. Am Ende kommen beeindruckende Bilder von brennenden Ölquellen. Einen Großteil der Story kennt man aus den Medien, die damals ausführlich darüber berichteten. Mit viel Wohlwollen kann man den Streifen vielleicht als Anti-Kriegsfilm bezeichnen, denn es wird eigentlich nicht gekämpft, nur die stumpfsinnige Eintönigkeit des Alltags in der Wüste gezeigt. Und dabei mutieren die GIs zu infantilen Bubies, die, wenn sie denn gesund heimkommen, Nobodys sind und bleiben.

    Hinzugefügt am 24.07.2009 um 10:06 Uhr
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      4.5 - Großartig

    ein hervorragender und harter film sehr gut gespielt und eindringend! entlich ein guter kriegsfilm der nicht zur schaustllung der amerikanischen militärmacht dient sondern ernst, knallhart ist! auch mit ein wenig schwarzem humor Klasse Film !! sehr empfehlenswert

    Hinzugefügt am 17.07.2009 um 18:29 Uhr
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      2 - Nicht gut

    .

    Hinzugefügt am 24.06.2008 um 00:20 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Ich hab ihn mir auf Premiere Direkt angeschaut aus langeweile also hatte ich keine vorstellung aber ich finde den film eigendlich sehr gut gelungen. Er ist dramatisch homorvoll was ich zunägst nicht dachte da der krieg eine ernst zunemmende sache ist, er ist aber auch geistreich un zeigt mir den krieg aus einer anderen perspektive. Was mich an dem film aber stört ist das ende, ich würde gerne einmal wissen warum troy gestorben ist.

    Hinzugefügt am 18.08.2006 um 19:42 Uhr
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      3 - Nicht schlecht

    Ich habe mir den Film vor einigen Tagen gekauft, meine Erwartungen waren jedoch größer (Trailer). Man sah ständig nur wie sich ein paar Soldaten langweilten und sich gegenseitig total fertigmachten. Was mir jedoch ganz gut gefallen hat war das Ende des Films, man sah einige der Soldaten wie sie wieder in ihrem "ganz normalem Leben" waren. Nach dem Film habe ich darüber nachgedacht wie es woll für Soldaten war (und ist) nach dem Krieg nach Hause zu kommen und alles hat sich (während deiner Abwesenheit) verändert (z.B. Die Freundin hat einen Neuen...),von einem Tag auf den anderen Tag sieht man seine "Freunde",die man vorher 24 Stunden täglich gesehen nicht mehr und man muss alleine damit klarkommen was man im Krieg gesehen hat und muss wieder ein normales Leben führen, was jedoch nie mehr möglich sein wird, denn.... deine Hände werden das Gewehr niemals vergessen, egal was du machst !!!

    Hinzugefügt am 17.08.2006 um 12:27 Uhr
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      3 - Nicht schlecht

    Ich hab mir den Film vor ein paar Tagen auf DVD angeschaut und meine Erwartungen waren nicht groß. Ich dachte ich wüßte ein bisschen was über den Film durch den Trailer aber am Ende hatte ich das Gefühl ich hätte schon vorher alles gewußt. Ein junger Mann wird als Soldat ausgebildet (das klingt nicht nur nach Full Metal Jacket, sondern sieht auch genau so aus) und kommt dann in den Krieg. Das besondere an dem Krieg: Es gibt keine Schusswechsel. Die Soldaten versuchen sich auf alle möglichen Arten abzulenken, mal witzig, mal einfach stumpfsinnig. Nach langer Zeit gibt es dann doch einen Krieg und am Ende passiert dann auch noch das was man schon eine halbe Stunde vorher sich gedacht hat. Der Film ist nicht richtig schlecht und wer noch nichts gehört oder gelesen hat wird den Film vermutlich ganz anders gesehen haben als ich, sich aber am Ende vielleicht trotzdem fragen ob der Film wirklich gemacht werden musste. Über den Golf Krieg selbst erfährt man kaum etwas und was Soldaten in ihrer langweile tun kann man sich eigentlich auch denken.

    Hinzugefügt am 26.07.2006 um 01:50 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Mit Jarhead ist Sam Mendes ein eigenständiger Antikriegsfilm gelungen, der sich im Gegensatz zu anderen Kriegsfilmen auf die Psychologie der Soldaten konzentriert. Kein Feind wird massakriert, noch werden die eigenen Kamaraden dezimiert. Er zeigt, wie die teilweise menschenunwürdige Ausbildung der Marines und der permanente Stresszustand, wobei auch permanenter Alarmzustand ohne irgendwelche sinnvolle Betätigung Stress ist, die Soldaten zermürbt und sie entzivilisiert. Zitat: "... deine Hände vergessen das Gewehr nie!"

    Hinzugefügt am 17.07.2006 um 15:55 Uhr
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