Kinostart:
28. August 1986
Regie: Russell Mulcahy
Mit Christophe Lambert, Sean Connery, Roxanne Hart,
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Originaltitel: Highlander
Produktionsland:
USA
,
Großbritannien
.
Genre:
Action
,
Fantasy
Laufzeit: 111 Minuten.
Produktionsjahr:
1986
Verleiher: Fox Deutschland
Inhalt: Im Jahr 1536 stirbt der schottische Clanführer Connor (Christopher Lambert) auf dem Schlachtfeld in den Highlands. Doch der vermeintlich Tote steht am nächsten Morgen lebendig vor seinen Gefolgsleuten. Die Dorfbewohner vermuten, dass er mit dem Teufel im Bunde ist und verjagen ihn. Fünf Jahre später weiht der ägyptisch-spanische Edelmann Ramirez (Sean Connery) Connor in die Geheimnisse der Unsterblichen ein, die alle nach einem Preis streben. Dieser soll der Menschheit ewiges Glück oder den totalen Untergang bescheren – je nachdem, wer sich durchsetzt. Ramirez trainiert Connor für die Zusammenkunft mit den bösen Artgenossen. 350 Jahre später lebt Connor als Antiquitätenhändler Russell Nash unbemerkt unter den Normalsterblichen. Nur noch vier Unsterbliche sind übrig geblieben, darunter der dämonische, moderne Barbar Kurgan (Clancy Brown), den Conner bereits aus der Schlacht in den Highland kennt.
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Carsten Baumgardt
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„Es kann nur einen geben!“ Das ist das Gesetz der Unsterblichen in Russell Mulcahys Fantasy-Abenteuer „Highlander“. Hätten doch die Produzenten diese Maxime ernster genommen, wäre der Welt eine Menge Zelluloidmüll erspart geblieben. Einer wenigstens noch passablen Fortsetzung folgten ein katastrophaler dritter und ein schlechter vierter Teil, die allesamt den Mythos des phantastischen Originals schwer ankratzten, aber nicht zerstören konnten. „Highlander“ zählt zu den meistunterschätzten Meisterwerken des 80-Jahre-Kinos. Von manchem wegen der im Kern simplen Story belächelt, setzte Regisseur Mulcahy jedoch neue Maßstäbe im Actionkino. Selten war die Kombination aus Musik und hochstilisierter Bilder besser auf der Leinwand zu bewundern. „Highlander“ verbreitet eine einzigartige Atmosphäre, die den Film trägt und zu einem packenden Erlebnis macht.
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Bewertung:
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Kritik:
Wenn man an "Highlander" denkt, dann kommt einem zunächst einmal nichts Gutes in Sinne. Zumindest ist es bei mir so. Schwachsinnige Fortsetzungen, welche anscheinend nie enden und eine schlechte TV-Serie. Solche Assoziationen werden bei mir erweckt, wenn ich an "Highlander" denke. Das ist eigentlich wirklich schade, denn es gab da doch in den 80ern das Original, welches heutzutage zurecht einen Kultstatus hat und einen wirklich guten Film darstellt.
"Highlander" ist herrlich unkonventionelles Mainstream-Kino aus der USA, welches die weitere Filmgeschichte sogar mitprägen sollte. Das bezieht sich auf die schnellen Schnitte und auf die Videoclipästhetik. Da war "Highlander" einer der ersten, wenn nicht sogar der erste Film, welcher diese so stark einsetzte und so stark als Stilmittel benutzte. Musikvideos sind für die heutige Musikindustrie etwas sehr wichtiges, doch damals erst im Kommen. "Highlander" verbindet die Musik sehr stark mit dem Film. Dazu kommen schnelle Schnitte, viele Kamerafahrten, Lichteffekte usw., welche dem Film wirklich eine super Atmosphäre geben. Die Inszenierung ist also mehr als gelungen und darf als Markenzeichen für diesen Film gelten. Ebenso wie der Score, welcher überwiegend von der Band Queen stammt und sehr gut passt.
Das allein reicht aber noch nicht für einen guten Film. Der nächste Pluspunkt sind die Schauspieler. Ich mochte Christopher Lambert schon immer, und finde es sehr schade, dass er ab einen gewissen Zeitpunkt nur noch in B- und C-Movies mitspielte. Hier allerdings war dies noch nicht der Fall. Er verkörpert den Highlander Connor MacLeod sehr charismatisch. Sean Connery spielt seine Rolle ebenfalls charmant. Clancy Brown als Bösewicht passt sehr gut in seine Rolle und spielt diese schön überdreht, allerdings nicht zu überdreht. Den Rest der Darsteller kannte ich allesamt nicht, doch jeder hat seinen Zweck erfüllt.
Die Story ist im Grunde genommen eigentlich recht dünn, doch hat man eine ganze Menge daraus gemacht. Langeweile kommt auf jeden Fall nicht auf. Dass der Unterhaltungswert so hoch ist, kann auch daran liegen, dass "Highlander" recht abwechslungsreich ist. Die Story spielt nicht nur in der Gegenwart, sondern viele Szenen zeigen die Vergangenheit von Connor. Dadurch verfliegen die knapp zwei Stunden wie im Flug. Es gibt im ganzen Film immer mal wieder gut dosierte Actionszenen. Spannend wird es ab und zu auch mal. Die Effekte können sich alle sehen lassen, wirken natürlich ein wenig veraltet, aber das stört mich nicht. Die "FSK: ab 18" Freigabe hätte "Highlander" heute wohl nicht mehr bekommen. Es gibt kaum etwas brutales zu sehen und selbst die brutalen Szenen sind nicht großartig blutig.
Fazit: "Highlander" hat seinen Kultstatus verdient und ist ein wirklich guter Film. Die simple Story wird gerade durch die Inszenierung wieder aufgehoben. Aber auch die Hauptdarsteller sorgen dafür, dass dieser Film im Gedächtnis bleibt. Insgesamt ist "Highlander" einfach ein sehr unterhaltsamer Fantasy-Actioner geworden, der die ganzen miesen Fortsetzungen wahrlich nicht verdient hat.
Verfasst am 02.08. um 20:32 Uhr -
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