Elementarteilchen
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    38 User-Kritiken

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      5 - Spitzenklasse

    Wahnsinn.. Wie kann man den Film nur als "Porno" bezeichnen?! Ich habe mir den Film, mit wenigen Erwartungen angeschaut, und war im Endeffekt total fasziniert. Zum einen fand ich es schockierend, wie manche Menschen ihr Leben nicht schätzen. Zum anderen war ich sehr beeindruckt von den Schauspielern, die ihre Rollen so gut verkörpert haben, dass man meint es sei real. Ein ausgezeichneter Film!

    Hinzugefügt am 28.03.2008 um 10:54 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    wie kann man so einen film als "porno" bezeichnen? man kann sagen, der film gefällt mir/gefällt mir nicht und dies begründen. aber manche leute hier sind von hollywoodschinken anscheinend schon so verblödet, dass sie an pornographie denken, wenn sie einen nackten körper sehen. wahnsinn. so - musste meinem ärger mal luft verschaffen. zum film selbst: fand ihn spitze. angefangen von der schauspielerleistung bis hin zur ganzen story. hab das buch von houllebecq leider nicht gelesen, kann daher keine vergleiche ziehen.

    Hinzugefügt am 24.03.2008 um 19:41 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Ich kann mich der Aussage von Ulli (vom 09.04.06 um 10:45) anschließen: „Schade das so wenige die karikierte Tragik und die dargestellte Schönheit des Lebens in diesem Film nicht erkennen. Es werden viele Fassetten unseres Lebens gut umrissen, teilweise pointiert dargestellt, die aber wohl nur diejenigen sehen können, die auch im wirklichen Leben die Augen nicht verschließen.“ Zudem finde ich es schade, dass viele den Film nur als schlechten Porno ansehen. Nur weil sich ein paar Leute ausziehen und Sex miteinander haben, hat das noch lange nichts mit Pornographie zu tun, sonst wäre das natürliche Leben hinter jeder Fassade ein einziger Porno. Was ich damit sagen möchte ist, dass Filme oft überspitzen müssen um den Menschen die mit Scheuklappen durch die Weltgeschichte laufen zu schockieren, damit ihnen die Realität hinter der Fiktion bewußt wird. Es geht hier um darstellende Kunst, um eine Gesellschaftskritik die es verdient keine Grenze gesetzt zu bekommen und nicht um Pornographie. Ich finde die Diskussion um das FSK 12 bei diesem Film lächerlich, denn immerhin sind die Eltern dafür verantwortlich, ob die Kinder ein gesundes Verhältnis zum Sex entwickeln und wenn die Eltern diese Verantwortung einfach auf mediale Instanzen abwälzen, sollte man mit dem Finger auf die Verantwortlichen, die keine Zeit haben sich mit den Fragen der Kinder auseinander zusetzen zeigen und das gestörte Verhältnis unserer heutigen Jugendkultur nicht den Medien, Gangster Rap oder der Schule zuschreiben. Wer wirklich glaubt, dass es mal wieder nur um das eine geht, hat da was in meinen Augen nicht ganz verstanden und sollte zusätzlich das Buch zur Hand nehmen, auch wenn der Film wegen der Spielzeit den Rahmen des Romans verkürzen mußte, bleibt die Massage die gleiche.

    Hinzugefügt am 15.07.2007 um 20:37 Uhr
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      3 - Nicht schlecht

    "Man darf den Film nicht mit dem Buch gleichsetzen. Um ein 400 Seiten-Werk auf 100 Filmminuten zu komprimieren, muss man notwendigerweise Handlungsstränge kürzen, Personen rauslassen oder auf bestimmte Charakterzüge limitieren. Der Film sollte wie das Buch als eigenständiges Werk dastehen." Diese weisen Worte, im Interviewteil gesprochen von Koproduzent Oliver Berben, geraten zur Ehrenrettung dieses Films. "Elementarteilchen" angemessen zu verfilmen ist schließlich ein Anspruch, an dem man nur scheitern kann. Vom französischen Skandalbuch zum deutschen Unterhaltungsfilm – das Ergebnis ist zwangsweise das Ergebnis einer starken Transformation. (Ich betone die Nationalitäten deshalb, weil die extreme Darstellung von Sexualität und Geisteskrankheit eine ur-französische Sache ist, man denke an den Film „Baise-moi“ – oder eben Houellebecqs Romane selbst. Deutschen hingegen stehen Filme wie „7 Zwerge“ einfach besser. Meine Ansicht.) Und so nimmt Regisseur und Autor Oskar Roehler den Roman auch komplett auseinander und konstruiert aus seinen Einzelteilen einen völlig neuen, kohärenten Ablauf, der mehrere Jahrzehnte auf ein paar Monate eindämpft. Das ist ihm auch sehr gut gelungen. Leider bleiben dabei so einige Aspekte gänzlich auf der Strecke: Dass Houellebecqs spannende Auseinandersetzungen mit Huxley, Leary, der Quantenphysik, der Molekularbiologie oder der Hippie-Kultur nicht im Film unterzubringen sind, da kann man Roehler keinen Vorwurf machen. Auch die Gestaltung der Charaktere hält sich stark an der Romanvorlage – und bleibt doch immer mindestens einen Schritt dahinter zurück. Moritz Bleibtreu als Bruno vermittelt durch verstärkten Tränendrüseneinsatz zwar die Verzweiflung seiner Figur. Die pochende innere Leere, die durch einen unstillbaren Sexhunger gefüllt werden will, vermittelt er hingegen nicht. Klar, hätte man hier den Roman umgesetzt, hätte Bleibtreu mehr Masturbations- und Sexszenen gehabt als Dialoge. Im Film zerbricht er am Selbstmord seiner letzten Liebe. Im Buch läuft sein Leben komplett ins Leere, nachdem ihm klar wird, dass damit die letzte Chance, überhaupt Liebe zu finden, verloren ist. Die Trauer hingegen spielt da keine große Rolle. Christian Ulmen als Mich(a)el Dzjerdzinski degradiert den ebenfalls innerlich toten und in der realen Welt orientierungslosen Wissenschaftler zum liebenswert- unbeholfenen Nerd. Keine theoretischen Krisen, auch sein Forschungsthema, die Reproduktion des Menschen ohne Sexualität bleibt eine reine Requisite. Hier ist besonders viel vom theoretischen Sprengstoff des Buches drangegeben worden. Franka Potente als Annabelle kommt besonders gut weg. Während Houellebecq für sie ihm Buch unheilbaren Gebärmutterkrebs und Suizid vorsieht, schenkt ihr Roehler ein Happy End mit ihrer Jugendliebe Michael. Dass die Gebärmutter nun futsch ist, ist im Film lediglich ein kleiner Wermutstropfen, macht ja auch nichts, der Mann ist ja Wissenschaftler, der kann uns ja alle klonen. Ihre Enttäuschung vom Leben ist ein Lippenbekenntnis, zudem sieht Potente einfach mal zu frisch und –wie auch Bleibtreu und Ulmen- zehn Jahre zu jung aus, gerade nach der Krebs-OP. Am besten besetzt ist da noch Martina Gedeck als Brunos späte Geliebte Christiane, die als einzige aussieht, wie die Rolle, die sie spielt und die glaubwürdigste Figur des Films darstellt. Letztlich hat der Regisseur aus der Vorlage einen brav-netten Liebesfilm gemacht, der einen im Glauben an die Liebe zurücklässt, während Houellebecq eine weitaus düsterere Weltsicht offenbart, der einen am Sinn von wirklich Allem zweifeln lässt. Als das, was es ist und sein soll, kann der Film durchaus überzeugen: ein guter, deutscher Unterhaltungsfilm mit hochwertiger Besetzung. Aber eben einer, der sich zu seiner Romanvorlage verhält wie Beck’s zu Absinth.

    Hinzugefügt am 08.01.2007 um 15:15 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Super Film! Gefiel mir sehr gut! Mit Moritz Bleibtreu und Christian Ulmen in den Hauptrollen-klasse! Der Film ist teils traurig, wird aber auch durch lustige momente aufgerüttelt. Mußte selbst schmunzeln und gleichzeitig weinen :)

    Hinzugefügt am 24.12.2006 um 13:27 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Habe Elementarteilchen 2x im Kino gesehen und den Film letzendlich auf DVD gekauft ausm Saturn. Der Film gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Sehr gute Handlung, Top-Besetzung, etwas zum Lachen und schmunzeln aber auch etwas was auf die Tränendrüse drückt. Ich kann den Film nur empfehlen, spricht aber eher die Altersklasse ab Mitte 20 an. Übrigens den Roman lege ich auch jedem ans Herz. Ciao machts gut...

    Hinzugefügt am 24.12.2006 um 13:22 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    also mal vorweg: ich find den film echt genial. und nicht deshalb, weil ich mir einen porno(!) reinziehen wollte, sondern weil ich schon allein das schauspielergespann bleibtreu/"herrLehmann" super finde. elementarteilchen ist in einer reihe zu nennen mit so genialen neuen deutschen filmen wie herr lehmann oder 23. ok, der film sollte wohl unter FSK-16 laufen. aber jetzt gleich von porno oder "ekelerregendem machwerk" zu sprechen, ist maßlos übertrieben. ich finde, der film hat genau die szenen drinnen, die er für den storyablauf benötigt - nicht mehr und nicht weniger. und wer bei jedem nackten körper gleich "igitt!" schreit, muss sich halt hollywood-schinken mit hugh grant und julia roberts reinziehen und nicht bei "elementarteilchen" ins kino gehen. soviel zu unsere "cineasten" hier. schönen abend noch!

    Hinzugefügt am 20.12.2006 um 18:29 Uhr
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      4 - Sehr gut

    ein lob an den kritiker...(in der abiturprüfung deutsch-leistungskurs wären das glatte 15 punkte^^)nein wirklich du hast stil und ein gutes wahrnehmungs-,und interpretationsverhalten ok das wollt ich eigentlich nur loswerden, aber der film spiegelt sehr gut das gesellschaftsproblem(?!) der nur noch auf sex und spaß besschränkten gesellschaft wieder :-) cu

    Hinzugefügt am 20.12.2006 um 17:49 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Ich habe gestern den Film auf DVD gesehen, ohne vorher darüber nachzudenken ob gut oder schlecht. Heute lese ich hier sehr geteilte Meinungen. Ich glaube es liegt einfach daran, das der Film eher das reifere Publikum anspricht (>30). Gehe selber auf die 40 zu, und konnte mich sehr gut reinversetzen in das Thema (oder die Themen), teilweise auch schon selbst erlebt. Ich lese hier oft etwas über Sexszenen. Äh? Ich finde die gehören genau in der Portion die gereicht wird dazu, um halt die Geschichte zu erzählen. Ich könnte mich jetzt noch ewig hier verewigen, bringt aber eh nix, jeder hat sicher eine andere Meinung. Ich für mich kann nur sagen: ein sehr gut gemachter Film, unterhaltsam, zum nachdenken anregend, teils auch traurig. Tolle Schauspieler! Toller deutscher Film.

    Hinzugefügt am 21.09.2006 um 12:01 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Hab Elementarteilchen gesehen und genossen. Der Film ist absolut Spitze und nur zu empfehlen. Ich hatte lange nicht solche dicken Tränen in den Augen vom Lachen, das tat richtig gut. Ich kann echt jedem den Film ans Herz legen und das Buch ebenfalls. Super! Solche Filme braucht das Land, damit wir das Lachen nicht verlieren...

    Hinzugefügt am 23.08.2006 um 18:01 Uhr
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