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Katastrophe! Dieses Machwerk ist einfach nur schlecht!!! Zurecht ein Riesenflop!!!
Hinzugefügt am 16.07.2006 um 13:00 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
Es ist nun schon eine ganze Weile her, seit ich den Film im Fernsehen gesehen habe. Er ist für meine Begriffe keine absolute Katastrophe, allerdings sind die inszenatorischen Schwächen offenkundig. Die satirische bzw. parodistische Darstellung des Uni-Alltags und Studentenlebens ist gar nicht mal schlecht geraten. Auch die Schauspieler lassen durchaus ihr Talent erkennen und machen ihre Sache im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten gut. Und hier bin ich auch schon bei den dicken Minusstrichen angelangt. Der Regisseur und Autor des Films, Uwe Boll, kleidet den Film in ausgesprochen biedere Bilder. Dies an sich könnte noch am Budget gelegen haben, aber für die schlechte Dialoggestaltung und die miese Schauspielführung trägt er ganz allein die Verantwortung. Und hier zeigt sich in der Tat ein gehöriges Ausmaß an Unfähigkeit. Das Ergebnis sieht ganz so aus, als hätte er einfach nur die Kamera aufs Geschehen gehalten und die Schauspieler einfach die (teilweise arg hölzernen) Dialoge "runterbeten" lassen. Und für jede Szene nur eine Aufnahme produziert. Im Wesentlichen geht die Sache glimpflich aus (d.h. das Ergebnis genügt immerhin durchschnittlichen Ansprüchen), wohl weil die SchauspielerInnen ihr Handwerk grundsätzlich zu beherrschen scheinen. In den Szenen, wo es schiefgeht, geht es aber so deutlich schief, daß man sich selbst als Laie fassungslos an den Kopf packt. Es ist unglaublich, was der werte Uwe Boll da den Schauspielern alles durchgehen lässt, jeder B-Movie-Regisseur aus Amerika hätte diese Szenen neu gedreht. Daß dies trotzdem nicht passiert ist, lässt sich meines Erachtens nur dadurch erklären, daß der "gute" Mann völlig außerstande ist, gutes Schauspiel von schlechtem zu unterscheiden. Zusammenfassend lässt sich sagen, daß der Mann als Filmemacher weitestgehend überfordert ist. Man kann ihn sicher ohne Probleme mit einer Kamera hantieren lassen, zumindest bei diesem Film hat er auf rein technischer Ebene (Kameraführung, Ton, Bildmaterial, Beleuchtung) nichts falsch gemacht, auch wenn das Ergebnis nicht als überragend bezeichnet werden kann. Auch das Expose, also eine grobe inhaltliche Ausarbeitung des filmischen Inhaltes, darf man ihn wohl ohne große Bedenken verfassen lassen, sind doch die Ansätze zumindest dieses Films eigentlich nicht schlecht. Für jeden anderen Aspekt dieser künstlerischen Tätigkeit sollte er sich jedoch besser Hilfe holen. Dies betrifft ganz besonders die Gestaltung der Dialoge und die Führung der Schauspieler.
Hinzugefügt am 15.06.2006 um 02:48 Uhr Verstoß melden
Von Joss Whedon
Mit Robert Downey Jr., Chris Evans
Action
Von James Cameron
Mit Leonardo DiCaprio, Kate Winslet
Drama
Von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg
Mit Jason Biggs, Alyson Hannigan
Komödie