Kinostart: -
DVD-Veröffentlichungstermin: 4. Dezember 2006
Regie: Michael J. Bassett
Mit Sean Pertwee, Alex Reid, Toby Kebbell,
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FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
Großbritannien
.
Genre:
Horror
Laufzeit: 93 Minuten.
Produktionsjahr:
2006
Inhalt: Mithäftlinge zwangen den labilen Davie (John Travers) dazu, sich umzubringen. Zur Disziplinierung wird die Gruppe um Callum (Toby Kebbell) auf eine einsame Insel abkommandiert, um sich dort von Aufseher Jed (Sean Pertwee) ordentlich drillen zu lassen. Die Überraschung ist groß, als die kleine Einheit merkt, dass sie entgegen der Annahme nicht allein ist. Aufseherin Louise (Alex Reid) und ihre Jugendstraftäterinnen zelten ebenfalls im Wald. Doch die Probleme liegen ganz woanders. Das wird klar, als jemand Jed per Pfeil und Bogen an einen Baum nagelt, wo ihn Deutsche Schäferhunde ausweiden...
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Carsten Baumgardt
(3)
Die New Wave Of British Heavy Horror ist nicht aufzuhalten. Im Jahr 2005 avancierte Neil Marshalls Genre-Glanzstück The Descent zum Publikumsliebling des Fantasy Filmfests, ein Jahr später soll Michael J. Bassetts artverwandter Survival-Schocker „Wilderness“ in die Fußstapfen treten – immerhin schaffte „The Descent“ den Weg ins Kino und begeisterte Fans rund um den Erdball. Der Film gilt als aktuelle Referenz des britischen Horrorfilms. Ob „Wilderness“ die legitime Nachfolge antreten kann, ist allerdings zu bezweifeln. Trotz guter Ansätze springt am Ende nicht mehr als solide bis gute Genreware heraus.
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Durchschnittliche Wertung:
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insgesamt 15 Kritiken
Bewertung:
(2,5)
Kritik:
Das Thema von "Wilderness" gefiel mir gut. Ein naturalistischer Thriller ohne Wenn-und-Aber. Doch leider ist das Blutzoll, damit die Vermarktung auch fachmännisch gesichert ist, tatsächlich und wortwörtlich "Blutzoll" - und geht zu Lasten des Films.
Denn Wilderness fängt sehr authentisch und erfrischend klar strukturiert an - fast unbekümmert. Dadurch entsteht eine sehr direkte Atmosphäre, was eine gute Grundlage ist. Doch dann muss wohl dem "splattergierigem" Publikum die blutige Ware geliefert werden - und schon ist es vorbei mit der tollen Atmosphäre. Die erste brutale Szene wäre so gut gewesen, hätte die Kamera einfach weggeschaut und die Fantasie ihre Aufgabe erledigen lassen. Die Gore-Szenen von Wilderness sind zum Glück nicht im Minutentakt, aber leider vollkommen überzogen und stehen ihm Kontrast zum restlichen, positiven Geschehen. Schade, hier wollte man nicht einfach nur ein abenteuerlicher Thriller sein, sondern unbedingt ein "Hardcore-Gore-Streifen".
Sicher, es gibt brutaleres - aber in Wilderness wirken diese besagten Szenen einfach deplaziert, da die Stimmung des Films eine andere ist.
Die weiteren Kritikpunkte wären die teilweise unglückliche Charakterzeichnung und das stimmungslose Finale, dass (neben holperigen Schnitten) etwas einfallslos wirkt.
Als Fazit lässt sich sagen, dass, wenn man über zwei, drei Splatterszenen hinwegsieht, Wilderness ein gerader, kurzweiliger Trip ist, der zwar ruppig, aber auch stimmungsvoll ist. 5/10
Verfasst am 30.12. um 13:12 Uhr -
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NinaX
Mitglied seit 593 Tagen
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42 Userkritiken
Ihre Bewertung:
(0,5)
Ihre Kritik:
Eine Gruppe jugendlicher Straftäter wird aufgrund der Selbsttötung eines Mitgefangenen, an der einige aus der Gruppe nicht ganz unschuldig sind, zusammen mit einem Aufseher auf eine unbewohnte Insel gebracht, um dort eine Art Survival-Trip zu absolvieren. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass sie nicht alleine auf der Insel sind und es tatsächlich nun ums nackte Überleben geht. So beginnt allerdings nicht nur für die Protagonisten des Films, sondern auch für den Zuschauer eine 1 1/2 stündige Tortur, denn "Wilderness" entpuppt sich ziemlich schnell als amateurhafter, langweiliger, unfreiwillig komischer und mit besonders schlechten Schauspielern und unsympathischen Charakteren gespickter "Survival-Thriller". Spätestens nach der lächerlichen und schlecht gefilmten Zerfleischung des Aufsehers durch ein Rudel menschenfressender Schäferhunde musste ich mich dazu zwingen diesen Film weiter anzuschauen und es wurde einfach nicht besser. Selbst die Charakterzeichnungen und das Verhalten der Protagonisten sind für einen dem Horror-Genre zuzuordnenden Film wirklich schlecht. Leider hilft auch kein Hoffen auf ein "gutes" Ende, im Gegenteil hier tritt sogar der GAU ein. Selten habe ich ein so uninspiriertes Ende in einem Horror-Film gesehen. Dieser Film verdirbt einem auch wirklich alles.
Verfasst am 08.07. um 22:48 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(3) von 1 Pressetitel(n)
Empire
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Besetzung und Stab
Toby Kebbell
Rolle: Callum
Stephen Wight
Rolle: Steve
Aktuelles
Wissenswertes
Geschnittene Version
Achtung, in Deutschland ist "Wilderness" nur in einer ab 16 Jahren freigegebenen Version erhältlich. Die wurde geschnitten.
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Gast - Freitag, 10. Februar um 02:36