Pathfinder - Fährte des Kriegers
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      0.5 - Null

    Regisseure aus Deutschland haben es ja nicht leicht in Hollywood. Obwohl sie manchmal besser sind als ihre amerikanischen Kollegen müssen sie meist irgendwelchen Schund drehen. Aber es gibt auch Exemplare aus Deutschland die schlechte Regisseure sind und dennoch einen Schinken nach dem anderen drehen dürfen. Bei Uwe Boll hat man wenigstens was zu lachen. Aber wenn der Name Marcus Nispel fällt sollte man sich von der Leinwand/ Fernseher aber mal ganz weit weg bewegen. So auch bei dem Film Pathfinder. Als eine ungebildete Horde Wikinger mal so eben in Amerika (!) einreitet und alles kurz und klein schlägt wird ein kleiner Wikinger Junge dort gelassen nur weil er niemanden umbringen wollte. Da findet ihn die nette Indianer-Mutti von nebenan die ihn gleich bei ihrem Stamm aufzieht. 15 Jahre später kommen erneut die blöden Wikinger und töten alles und jeden den Sie finden können. Der junge Held nun zu einem strammen Krieger herangezüchtet, möchte den Stamm gegen die barbarische Bande verteidigen, muss dies aber mit List und Tücke tun. So viel zum Film mehr Inhalt gibt es auch gar nicht…. Pathfinder ist für den Zuschauer eine absolute Zumutung. Nicht nur das historische Fakten völlig verdreht werden. Werden die beiden Völker in einem Zustand dargestellt dem es die Sprache verschlägt. Die Indianer sind wohlgesonnene und friedliebende Menschen die sich nur von Luft und Liebe ernähren. Während die Wikinger fiese brutale und völlig DUMME Menschen sind die nur eins im Sinn haben, nach jahrelanger Überfahrt über das Meer nichts weiter zu tun außer Menschen zu schlachten und rumzuprotzen. Auch ist unbegreiflich das die Wikinger, bekannt dafür das Sie aus dem hohen Norden kommen, nichts von Kälte, Schnee oder ähnlichem verstehen. Bsp: Der Held soll sie auf Anweisung des Wikingerchefs über einen gefrorenen See bringen. Er will nicht und sagt dass Sie im See einbrechen könnten. Sollte das dem Wikinger nicht schon bekannt sein? Auch das Sie eine Klettertour durch die Berge machen du nur der Held leicht bekleidet ist, damit man ja nicht so schnell abstürzt. Während die Wikinger mit Schwerer Rüstung samt Helm, Schild u.ä. durch die Berge kraxeln. Aber in dieser Szenen gibt es noch mehr zu lachen: Sollen sich alle Wikinger zusammen an einem Seil festbinden damit nicht jeder einzelne runterfällt, wird aus dem Seil in der nächsten Szene ein schwere Eisenkette um dann wieder ein Seil werden. Desweiteren nerven bei diesem Film die völlig überzogenen Gewaltdarstellungen der Wikinger. Alles wird abgeschlachtet. Fahren die also nur durch die Länder um andere dafür zu bestrafen? Marcus Nispel sollten dafür ebenfalls mal alle Gewalttaten angetan werden! Na wie auch immer. Ist der historische Ansatz schon falsch und damit die Wikinger die Entdecker Amerikas, geht’s aber auch im weiteren Film bei technischen Dingen des Films völlig daneben. Die Wikinger tragen alle Eishockey (!) Kostüme und haben alle schlechtsitzende Rauschebärte. Die technische Gestaltung begrenzt sich bei Nispel in seinem dummdreißten schwarzschleiriegen Videoästhetikclipstil. So dass man nie weiß wann nun Tag oder Nacht im Film ist. Dazu Stundenlange Slowmotions das ich nebenbei eine Steuererklärung machen könnte und dennoch nichts verpassen würde. Nein an Pathfinder macht wirklich gar nichts Spaß. Langweilt der Film ohne jegliche Höhepunkte, frag ich mich wozu ein Kamerastil genommen wird um Großaufnahmen von Gesichtern ins Breite zu verziehen. Ich habe keine Antwort. Einen grottenschlechten Schnitt gibt’s dann auch noch, von Sonne zu Regen ohne das sich jemand einen Tag weiter bewegt hat oder der Ort verlassen wird. Unfassbar! Bei dem Cast ist von durchschnitt bis grottenschlecht alles zu finden ist. Einschließlich Ralf Möller der wohl vom letzten Uwe Boll Film nicht den Weg nach Hause gefunden hat. In der Zeit überlege ich mir wie viel Spaß eigentlich Marcus Nispel am Set so haben kann. Spätestens wenn bei einer Lawine, Dokumentationsmaterial verwendet wird kann man nicht mal mehr begreifen warum so ein Müll im Kino lief. So durfte also Macus Nispel Millionen an Dollar verschwenden um den Zuschauer mal richtig zu langweilen. Als Abenteuerfilm gibt’s nämlich zu wenig Abenteuer, als Actionfilm zu wenig Action, na der Leser versteht schon worauf ich hinaus will… Marcus Nispel sollte sich aber mal sowas von schämen, denn die Berufsbezeichnung Regisseur hat dieser Mann mal überhaupt nicht verdient. Stümper, das wäre treffender!

    Hinzugefügt am 14.12.2010 um 15:40 Uhr
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      1 - Sehr schlecht

    Schade, schade, da hätte man soviel mehr draus machen können... Da die Story an dieser Stelle schon oft kurz skizziert wurde, möchte ich das hier nicht wiederholen, kurz aber dazu Stellung beziehen, was diesen Film in meinen Augen so grottenschlecht macht: 1. Atmosphäre? Fehlanzeige! Sowohl "Wikinger" (sehr stereotype Darstellung, Mischung aus Conan und ähnlichem), als auch die Indianer, werden ziemlich lieblos in Szene gesetzt. Es gibt einen Protagonisten - den Pathfinder - und seinen "bösen" Widersacher; der Rest der agierenden Personen dient einfach als Beiwerk, das scheinbar Niemanden, der an der Herstellung dieses Machwerks beteiligt war, ernsthaft interessierte. 2. Ausdruckslose Charaktere. Wer sich über Motivationen und Intentionen der handelnden Charaktere Gedanken macht, wird zu jeder Zeit des Films gnadenlos enttäuscht. Hinter jeder Handlung könnte auch der Satz stehen: "er/sie/es handelt so, weil es das Drehbuch so verlangt". So wirkt denn auch die sehr eindimensionale Liebesgeschichte - die irgendwo halt dazwischen eingebaut wird - recht künstlich und unglaubwürdig. Der Held selbst ist eine wandelnde Ansammlung aller Heldenklischees der Marke "Jung-Siegfried" - nichts, was auch nur annähernd einen bleibenden Eindruck hinterlassen würde. 3. Die Story: von der Idee her eigentlich interessant, von der Umsetzung her katastrophal. s. obige Vorredner

    Hinzugefügt am 28.02.2010 um 11:39 Uhr
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    HeXor2k
    HeXor2k

    0 follower | Seine 3 Kritiken ansehen |

      2.5 - Na ja

    Also ich fand den Film ganz OK. Er zeigt zwar nichts, was man in Conan, Herr der Ringe, Der 13. Krieger, etc. nicht schon gesehen hätte, allerdings sorgen die Kampf- und Jagdszenen doch für kurzweilige Unterhaltung. Die düstere Optik und die sehr monsterhaft aussehenden Wikinger sind sehr stimmig. Es soll ja keine Geschichtsstunde sein, sondern ein Unterhaltungsfilm.

    Hinzugefügt am 30.08.2009 um 21:48 Uhr
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      2.5 - Na ja

    was für ein grausames Spektakel, aber auch was für überhebliche Kritiken, so viele intellektuelle Schleimer habe ich seit meinem Publizistikstudium vor 40 Jahren nicht nehr gelesen

    Hinzugefügt am 22.08.2009 um 22:31 Uhr
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    Grizzly
    Grizzly

    1 follower | Seine 21 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    Also diese Wertungen im Bereich 1-3 kann ich absolut nicht nachvollziehen. Sicherlich ist Pathfinder kein Überflieger, aber dennoch ein solider Actionfilm der mal wieder ein anderes Setting hat als das übliche Gangster/Cop/Crime geballere. Die Dialoge sind sicherlich teilweise ein bisschen blöd und auch die Kamera ist zuweilen etwas hektisch, aber im großen und ganzen ist der Film mit sicherheit nicht so schlecht wie er hier momentan gemacht wird. Mal abgesehn davon, sehen die Wickinger ja mal wirklich extrem cool aus :p

    Hinzugefügt am 12.05.2009 um 19:51 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Klar gibts nicht 10 min. dialoge die noch dazu philosophisch sind, aber das ist in einem solchen Film auch gar nicht nötig, ausserdem ist die Action 1a und wie er die dreckigen Wickinger Bastarde alleine ausschaltet ist einfach nur genial. Also von mir gibts 8 Punkte

    Hinzugefügt am 01.03.2009 um 15:59 Uhr
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    Reenine
    Reenine

    2 Follower | Seine 41 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Patherfinder ist kein schlechter Film, habe ihn erst nach 10000 BC gesehen und es erinnerte mich etwas daran. Pathfinder hat eine gute Story und gute Darsteller, ich habe ihn mir gerne angesehen und werde ihn mir wohl demnächst auch kaufen

    Hinzugefügt am 22.01.2009 um 23:12 Uhr
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      0.5 - Null

    Dieser Film bietet 2 positive Aspekte 1. wer auf ultrabrutale, kompromisslose und total blutrünstige filme steht, wird seine Freude haben. 2. Die Stimmung ist äußerst düster und alles ist in Schwarz/Blau tönen gehalten, auch die Kameraeinstellungen die recht gut sind, tragen ihren Teil dazu bei. So das wars, story ist keine wirkliche vorhanden, die schauspieler sind grottenschlecht, die dialoge wirken wie aus dem stehgreif

    Hinzugefügt am 15.11.2007 um 18:40 Uhr
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      0.5 - Null

    Eines vorweg: Den hier besprochenen Film sollte bzw. darf man auf gar keinen Fall mit dem gleichnamigen norwegischen Film aus dem Jahre '87 verwechseln! Denn das verunglimpfte nur den wirklich guten Film von Nils Gaup, der ja auch 1988 für den Auslands-Oscar nominiert wurde. Während beim '87er "Pfadfinder" die Samen von den Tschuden (beides nordeuropäische Volksstämme) massakriert werden, läßt Herr Nispel die nordeuropäischen Wikinger über die nordamerikanischen Indianer herfallen. Herr Nispel, seines Zeichens ursprünglich Musikvideoregiseur, tut hier etwas, wobei man ihm zurufen möchte, "Schuster bleib bei deinen Leisten!". Was allerdings für den Trailer gut ist, kann für den Film nur schlecht sein! Der Film trieft nur so vor Videoclipästhetik. Schon nach relativ kurzer Zeit wirkt der 100minütige Film einfach nur ermüdend. Zugunsten halbherziger Kampfsequenzen und beizeiten nervender schaurig-dunkler Videoclipbilder wurde gänzlich auf Spannung verzichtet. Und das so konsequent, dass ich am Ende dasaß - ja, geduldig auf Spannung wartend, hab ich es bis zum Schluss geschafft - und mir die Frage stellte, "Was sollte das Ganze?". Wenn sie irgendwann einmal Lust auf einen Film namens "Pathfinder" haben sollten, greifen sie nach dem Film von Nils Gaup und nicht nach dem von Marcus Nispel. Sie werden es nicht bereuen!

    Hinzugefügt am 10.11.2007 um 17:09 Uhr
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      0.5 - Null

    ... schlecht! Der Film ist so verdammt grottig, am liebsten würde ich ihn verbieten lassen. Der Film ist eine Mischung aus Kingdom of Heaven, Tripel X und dem Spiel God of War. Wieder mal ein Film der ein Blockbuster sein soll, aber unterste Schublade ist. Durch die extreme Gewalt soll die Unfähigkeit der Schauspieler vertuscht werden, was allerdings nicht gelang. Dialoge sind kaum vorhanden, dafür reichlich von übertriebenen Stunts. Und ich wusste gar nicht, dass wenn man Wikinger ist, dass man automatisch Körpergrößen von 2 Metern erreicht. Also lasst die Finger von dem Film und schaut euch lieber Gladiator oder Kingdom of Heaven an

    Hinzugefügt am 25.10.2007 um 13:10 Uhr
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