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Also dieser Film hinterlässt einen sehr zweigeteilten Eindruck und zugleich hält er sich mit vulgären Öbszönitäten, welche in der heutigen Filmwelt beliebt sind zurück. Natürlich gibt es schon Filme wie "Super Size Me", aber dieser zeigt nur das Endresultat, den unbändigen und krankhaften Konsum der noch insgeheim verherrlicht wird, wohingegen "Fast Food Nation" eher eine teils bedrückende Stimmung hinterlässt, denn dieser Film offenbart Häppchenweise die Hintergrundkulisse, er zeigt die bittere Realität, in der sowohl die Menschen als auch die Tiere nur die Funktion eines Ausscheidungsprodukts besitzen, letztendes ist ihr Leben als solches nur ein Nutzwert und besitzt keinen Persönlichkeitswert. Eine Szene möchte ich aber kurz ansprechen. Als die Teenager versucht haben, die Kühe aus dem Gehege zu vertreiben, ist es ihnen deshalb nicht gelungen, weil die Tiere gewöhnlicherweise mit Beruhigungsmitteln wie z.B. Neuroleptika gefüttert werden und diese lösen bei Langzeitkonsum Parkinson und andere neurodegenerative Erkrankungen aus - jeder Konsument trägt also für sich die Verantworung folgenschwerer unheilbarer Erkrankungen in seiner Zukunft. Aber solche Tatsachen gelangen leider überhaupt nicht an die Öffentlichkeit. Auch dieser Film landet aufgrund seiner doch harten Faktenlage in den unendlichen Weiten des Filmuniversums, aber er hinterlässt im Bewusstsein eines jeden Zuschauers einen Funken Skepsis und man fragt sich, ist dies wirklich die Welt, die die Menschen anstreben?
Hinzugefügt am 14.08.2009 um 00:54 Uhr Verstoß melden
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