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0.5 - Null
Filmemacher (besonders Möchtegernfilmemacher!),ebenso Kritiker und Vertriebe,und auch manch ein Filmfan,höret her - es gibt nur EINEN "Blade Runner",nur EINEN "Evil Dead",nur EINEN "The Good,the Bad and the Ugly",nur EINEN "Pulp Fiction".Und so auch nur EINEN "Braindead".
Nun,dass nur alle Jahre wieder eine Perle (aus welchem Genre auch immer) auf den Markt kommt,ist keine Neuigkeit.Dass in der Zwischenzeit Unmengen an Zelluloid verschwendet wird,dürfte jedem,der auch nur etwas Ahnung von der Kinomatographie hat,genauso geläufig sein.Vergleiche mit (mega)erfolgreichen Vorgängern gehören natürlich,wie der Starsky zum Hutch,zusammen,und davon wird reichlich Gebrauch gemacht.Schon der überschätzte "Undead" war der neue "Braindead" (dieser war übrigens der neue "Evil Dead (2)"),dazwischen gabs noch weitere nicht erwähnenswerte Titel,und jetzt ist er da,der Neueste der Neuen "Braindeads"-oder etwa doch nicht?Die Antwort lautet (natürlich) - NEIN!!
Es ist schon ein bisschen blasphemisch,"Evil Aliens" mit der wunderbarverrückten Splatterorgie des personifizierten Hobbits zu vergleichen.Denn -es gibt nichts,was Mr.Wests Filmchen dem Klassiker des Mr.Jackson ebenbürtig machen könnte.Das einzig fast amüsante in den ca. 90Min. des englischen Möchtegernpendants "Braindeads" - Anspielungen auf diesen,und auf andere kultige Vertreter des Genres,natürlich auch - "Evil Dead".
Dass die Schauspieler in solchen Produktionen keine Pacinos,De Niros oder Campbells (he he)seien können,gehört zum Genredasein dazu,so ist auch der "Evil Aliens" - Cast nicht erwähnenswert.Besonders nervig,sei hier erwähnt,ist das debile Bruderpaar und der schwule Schauspieler,der mit seinem Overacting gleich nach seinem ersten Auftreten gewaltigst nervt.Nach einem Ash oder Lionel und Paquita sucht man hier vergebens.
Was den Splatter angeht,reicht der keineswegs an bereits erwähnte Vorgänger heran.War "Braindead" noch ein Quantensprung in Sachen Innovation und der Menge des geflossenen roten Lebenssaftes,ist "Evil Aliens" eher die Lightversion dessen.Auch die Raumschiffsequenzen sind unfreiwilig komisch geworden.Splatter-besonders Funsplatter-Filme mit (sehr) niedrigem Budget,können eben nur Splatterfilme sind.Da sind schon grosses Talent sowie viel Kreativität gefragt,um aus den dürftigen Mitteln etwas Gescheites oder gar Extravagantes zu kreiren.Schon in "Undead" und "Jason X" waren die SF-Effekte nicht besonders gelungen.
Die schon erwähnten Insidergags sind rar gesät,und diese zünden auch nicht immer.Manche Gags sind einfach nur hirnrissig - die zwei debilen Brüder,welche,bevor sie verbluten dürfen,in einer Szene,auch andere Körperflüssigkeit fliessen lassen.Grossartig.
Summa summarum kann man sagen,muss man sagen,"Evil Aliens" überzeugt kaum bis gar nicht.Manch ein Allesgucker mit null Ansprüchen könnte dem Film etwas abgewinnen,der Rest kann getrosst die Finger davon lassen.
Hinzugefügt am 05.12.2006 um 16:51 Uhr
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