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    Der Blob
    Durchschnitts-Wertung
    3,5
    26 Wertungen - 5 Kritiken
    40% (2 Kritiken)
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    5 User-Kritiken

    Telefonmann
    Telefonmann

    User folgen 3 Follower Lies die 231 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 2. August 2010
    Aus meiner Kindheit kenne ich noch "Blob, Schrecken ohne Namen". Der Film ist von 1958 und hat mich als Kind auf jeden Fall sehr gut unterhalten. Nun habe ich mir einmal das Remake von 1988 angesehen. Irgendwie freute ich mich sehr auf "Der Blob" und meine Freude war auch sehr berechtigt. "Der Blob" ist mal wieder so ein richtig schöner 80er Jahre Film. Soll heißen: Die 80er Atmosphäre ist vorhanden und die Effekte stammen nicht aus dem Computer. Kommen wir auch gleich mal zu den Effekten. Diese sind zahlreich vorhanden, die "FSK: ab 18" Freigabe hat sich der Film auf jeden Fall verdient. Wenn der Blob zuschlägt, dann geht er nicht gerade zimperlich mit seinen Opfern um. Am Anfang ist der Blob noch ein kleines bisschen Schleim, und umso größer er wird, desto schlechter werden die Effekte. Das ist aber eigentlich ganz klar für einen Film aus dem Jahre 1988. Da wurde eben mit der Stop-Motion-Technik gedreht. Die restlichen Effekte sind aber alle erste Sahne und sehen richtig geil aus. Der Bodycount ist auch nicht gerade gering. Jedes Mal, wenn der Blob zugeschlagen hat, musste ich schmunzeln, weil mich das Gesehene einfach sehr gut unterhalten hat. Der Film spielt in einer Kleinstadt und dadurch kommt diese typische Kleinstadt-Atmosphäre gut zur Geltung, welche ich einfach liebe. Nach einer kurzen Einführung der Charaktere geht es recht schnell los und dann rasend schnell weiter. Langweile kam bei mir nicht ansatzweise auf. Die Charaktere sind natürlich alle mehr oder weniger Stereotypen. Etwas anderes erwarte ich von einem Film dieser Gattung auch nicht. Kevin Dillon ist der typische Rowdy, welcher immer Probleme mit der Polizei hat. Er spielt seine Rolle gut und ist sympathisch, allerdings wird seine Figur gegen Ende etwas blasser. Ganz im Gegensatz zum Charakter von Shawnee Smith. Ihre Figur scheint am Anfang eher auf Nebenrolle getrimmt zu sein, mausert sich dann aber zur Hauptrolle. Die anderen Darsteller sind allesamt überzeugend. Gut fand ich es, dass manche Figuren ein schnelleres Ableben hatten, als man gedacht hätte. Ganz nach Schema F ging man hier nicht vor. Was "Der Blob" so gut macht ist, dass es sich nicht um einen reinen Horrorfilm handelt. Erstmal kommt zwangsläufig etwas Science-Fiction hinzu. Aber auch Action und Komödie gesellen sich zu dem Gebräu. Das macht den Film sehr unterhaltsam. Es ist zwar nicht so, dass man hier ständig lachen könnte, aber "Der Blob" ist so ein Film, welcher einfach nur amüsiert. Von Anfang bis Ende fühlte ich mich prächtig unterhalten. Zu dem ganzen kommt ein gelungener Score und die Inszenierung kann sich auch sehen lassen. Das Finale ist recht spannend geworden und Action gibt es sowieso eine ganze Menge. Das Ende fand ich übrigens sehr gut und böse. Wenn der Film erfolgreicher gewesen wäre, hätte es ja vielleicht eine Fortsetzung gegeben. Fazit: "Der Blob" ist Unterhaltung der Marke "Gehirn ausschalten und genießen". Die Effekte sind überwiegend sehr gut geworden, die Darsteller allesamt gut und der Unterhaltungswert sehr weit oben. Dazu kommt eine tolle 80er Jahre- und Kleinstadtatmosphäre. Da kann man auch mal ein Auge zudrücken, was Charakterzeichnung und Handlung betrifft. Für mich ein echt guter Film.
    Retro-Film
    Retro-Film

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    5,0
    Veröffentlicht am 2. September 2016
    Neben dem, in den 80ern, boomenden „Slasher-Film“ und der Überflutung durch günstige Sequels zu „Nightmare“, „Friday the 13th“ oder „Halloween“, erblickte doch so mancher eigenständiger Horror-Film das Licht der Welt. „Der Blob“ ist ein zweischneidiges Schwert. Zum einen ist es ein Remake des 50er Jahre Sci-Fi-Films „Blob – Schrecken ohne Namen“ mit Steve McQueen in einer seiner ersten Hauptrollen, auch der einzige Grund, sich an diesen zu erinnern, zum anderen hebt er sich durch seine Prämisse wunderbar vom Einheitsbrei der meisten Horror-Filme, dieser Zeit, ab. Denn „Der Blob“ ist ein wirklich unterhaltsamer Schocker, der zu Unrecht gerne vergessen wird, wenn es um diese Phase des Horror-Kinos geht. Der Film kommt sehr rasant daher. Nachdem es zu Beginn die obligatorische Einführung unserer Charaktere und deren Umgebung gibt, geht der Streifen direkt in die Vollen und sobald „Der Blob“ freigesetzt ist beginnt eine atemlose Achterbahnfahrt mit der wabbeligen Masse. Frank Darabont, Regisseur von „The Green Mile“ und „Die Verurteilten“ und Chuck Russell haben hier den seichten 50er Schocker zu einem wirklich unterhaltsam, gruseligen Horror-Stück gemacht. Die Figuren handeln nachvollziehbar und sind nicht nur bloß Klischeefiguren, die als Kanonenfutter dienen, sondern agieren menschlich und sind mit guten Dialogen versehen. Man fiebert als Zuschauer mit und durch die rasante Inszenierung, bleibt man durchgängig bei der Stange. Regisseur Chuck Russell, der unter anderem auch für das Schwarzenegger-Vehikel „Eraser“ oder den dritten Teil der „Nightmare on Elm Street“-Reihe verantwortlich ist versteht durchaus sein Handwerk, denn der Film macht auch heute durchaus was her. Die Effekte sind ziemlich cool und gut gealtert und müssen sich nicht weit hinter John Carpenters „The Thing“ oder David Cronenbergs „Die Fliege“ verstecken. Die Szenen in denen „Der Blob“ seine Opfer verschlingt, sind teilweise relativ graphisch und rechtfertigen durchaus eine Freigabe ab 18 Jahren. Wo das Original seine Opfer einfach aufsaugt, präsentiert sich das Remake auf der Höher der Zeit und zeigt verstümmelte Leichen und graphische Körperzersetzungen, was den „shapeless Terror“ noch bedrohlicher macht. Auch der Twist im Film ist relativ gut konstruiert, denn wenn sich dem Zuschauer eröffnet, was es mit der Masse auf sich hat, tritt durchaus ein „AHA-Effekt“ ein. Das Finale ist indes auch relativ spektakulär geraten und schöpft nochmal aus den Vollen. Zudem bekommt man noch einen netten Cliffhanger. Die Darsteller sind jetzt auch keine galaktischen Überflieger, füllen aber ihre Rollen gut aus und kommen sympathisch genug rüber um durch die Handlung zu führen. Mit „Der Blob“ entstand ein wirklich kurzweiliger, unterhaltsamer und spannender Horror-Schocker, den so manch einer nicht auf dem Zettel hat und von vielen noch entdeckt werden kann/sollte. Daumen hoch für dieses, nennen wir es mal „Creature-Feature“. Der Film ist ungeschnitten mit 18er Freigabe auf Blu-Ray von Meteor Film erhältlich, als normale Amaray oder als Limited Edition im Mediabook!
    Major Fletcher
    Major Fletcher

    User folgen 1 Follower Lies die 149 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 14. August 2016
    Nun habe ich diesen unterhaltsamen Streifen auch endlich mal gesichtet. Absolut köstliche Unterhaltung. Ich liebe diese handgemachten Gore Effekte. Die wirken immer noch gruseliger als in den meisten neuen CGI Streifen. Für Zwischendurch absolut perfekt. Splatter Comedy vom Feinsten.
    Marcel G.
    Marcel G.

    User folgen 1 Follower Lies die 57 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 21. Februar 2017
    Der Blob von 88 ist wirklich toll gealtert. Selbst für sein Alter wirkt er noch sehr frisch mit seinen Effekten. Dieser Film kann sich wahrlich als Klassiker des Horror-genres bezeichnen und trumpft mit tollen Effekten und Humor auf. Die Darstellungen der Morde sehen sehr gut aus und manche haben natürlich auch schon einen Kultstatus. Die Schauspieler sind für einen Horrorfilm solide und ausreichend. Für Liebhaber des Horrors ein must see
    Hs A
    Hs A

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    5,0
    Veröffentlicht am 2. Mai 2019
    Ich war ganz jung, als ich diesen Film gesehen habe... Er hat mir auf jeden Fall gefallen. Der Film trifft einem mitten ins Herz... Man fühlt sich so als wäre man mitten drin in der Szene
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