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    Hero
    Durchschnitts-Wertung
    3,9
    187 Wertungen - 81 Kritiken
    Verteilung von 81 Kritiken per note
    27 Kritiken
    28 Kritiken
    5 Kritiken
    12 Kritiken
    6 Kritiken
    3 Kritiken
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    81 User-Kritiken

    nada-
    nada-

    User folgen 17 Follower Lies die 120 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 29. Januar 2012
    Wer Meisterschaft in einer Kunst erlangt, ist Meister aller Künste. Perfektion ist vielmehr ein Bewusstseinszustand - das Streben nach Vollkommenheit ist alltäglicher Lebensinhalt - als die alleinige Vollendung der Technik einer einzelnen Disziplin. Gewisse fernöstliche Philosophien sind für unsere Kultur schwer verständlich, da sie sich mit Grenzerfahrungen beschäftigen. Der Genuss von "Hero" bedingt nicht nur die Aufgeschlossenheit gegenüber gewissen Philosophien und ein vorurteilfreies Verständnis gegenüber der Kunst der List, die in China hoch geschätzt wird, sondern insbesondere eine gewisse Begeisterung gegenüber bunten Kampfchoreographien - die Farben an sich haben wohl eine symbolische Bedeutung -, die einen Grossteil der Handlung ausmachen. (Meister trotzen hier auch mal gerne der Schwerkraft.) "Hero" beschäftigt sich letztlich mehr mit dem Herzen als mit dem Verstand und wartet mit einer hübschen Botschaft auf. Und ich liebe die Aussage.
    omaha83
    omaha83

    User folgen 21 Follower Lies die 202 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Der Film lebt allein durch seine Farben und die genial in Szene gesetzten Kämpfe. Die Story ist so lala, aber der Rest ist genial.
    Cursha
    Cursha

    User folgen 2165 Follower Lies die 995 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 18. Oktober 2019
    "Hero" von Zhang Yimou ist eines der größten Werke des asiatischen Marktes und ist für mich einer der besten Material Arts Filme überhaupt. Der Film erzählt die Geschichte eines namenlosen Helden, der drei gefürchtete Assassinen tötet und daraufhin vor einen tyrannischen Kaiser treten darf, den alle anderen Reiche des Ostens Tod sehen wollen. Der Reihe nach muss der Namenlose berichten wie er diese besiegt hat. Yimou liefert eine Geschichte, die immer wieder Wendungen einschlägt und das bereits geglaubte umwirft. Dabei entstehen eine Vielzahl von wahrhaft großartigen Kampfszenen, die von den chinesischen Kampfmeistern getragen werden. Allen voran Jet Li, der ein wunderbarer Namenloser ist. Auch mit Tony Leung, Zhang Ziyi oder Donnie Yen hat man großartige chinesische Schauspieler verpflichtet, die in ihren Rollen glänzen. Sie alle muss man mögen und sie liefern uns Aktion vom Feinsten. Das ist Kunst was man geboten bekommt. Im höchsten Maße Kunst, die ein Fest für das Auge ist. Auch musikalisch ist das der Hammer. Man wünscht sich den Film sofort wieder anzusehen, wenn er fertig ist. Ich kann diesen Film nur jedem weiter empfehlen.
    Jan J.
    Jan J.

    User folgen 3 Follower Lies die 180 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 21. April 2020
    Fantastischer Film von Zhang Yimou, zudem wohl auch Jet Li`s bester Film. Hier wird ein visuelles Feuerwerk der Extraklasse geboten.
    Phillipe Eule
    Phillipe Eule

    User folgen 1 Follower Lies die Kritik

    5,0
    Veröffentlicht am 23. Januar 2012
    Ein echt bildgewaltiger Film. Großartige Dialoge und verdammt guter Score. Die Story ist genial und aüßerst vielschichtig, wenn man sie verstanden hat.
    Kino:
    Anonymer User
    3,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Der Film ist, aus europäischer Sicht unkonventionell und in dieser Hinsicht erfrischend. Die Umsetzung mit den Farben für die jeweiligen Episoden ist interessant, wenn auch manchmal etwas steril wirkend. Über die Actionsequenzen kann man geteilter Meinung sein. Die riesige Armee ist toll dargestellt, die Kämpfe gut einstudiert. Was mir persönlich weniger gefiel, waren die Passagen, in denen die Figuren schwebend oder im Flug kämpften. Nicht das physikalische Unmöglichsein ist störend (Hier ist sich der Betrachter immerin bewusst, dass das Gezeigte nich möglich ist, im Gegensatz zu vielen Dingen, die sich im westlichen Kino als völlig realistisch eingebürgert haben, es aber nicht sind, wie das problemlose Wegstecken harter Schläge ins Gesicht usw...), sondern, dass das Schweben der Protagonisten manchmal etwas gekünstelt wirkte. Mir erschienen die Kämpfe in Matrix flüssiger, wenn auch sehr schnell geschnitten. An Seven Samurai kommen die Szenen in Hero wohl nicht heran (wobei diese wiederum realistisch sind, was bei einem Martial-Arts-Film aber keine Rolle spielt...) Das ganze ist natürlich Geschmackssache. Was den Film in meinen Augen ganz klar abwertet, ist seine voluntaristische, absolutistische Botschaft. Hobbes lebte im 17 Jahrhundert. Dem beschriebene Kaiser gelang es, das Reich zu einen und vor allem, es umzugestallten. Er baute Infrastrukturen und war ein terroristischer totalitärer Herrscher. Er liess Bücher verbrennen (an wenn das erinnert, muss ich wohl nicht erläutern... ) und grub das chinesische System um, wie nach ihm nur noch Mao. Wobei auch der Blutzoll dabei ein ähnlicher gewesen sein soll. Ich weiss, dass dieser Kritikpunkt nicht neu ist und oft gesagt wird, das dies in einer Filmkritik irrelevant sei, da ein Film nicht immer moralisch beurteilt werden müsse. Wenn ein Film aber eine Moral transportiert, und das tut "Hero" unzweideutiger, als behauptet wir, ist diese ins Urteil miteinzubeziehen. Die Moral der Unterordnung unter das Gemeinwohl darf so nicht befürwortet werden, weil sie zur Rechtfertigung für alles mögliche dienen kann (Absolutismus, Faschismus, Kommunismus...) Man darf die Verdienste eines Monsters wie Mao oder Stalin beschreiben. Man darf beschreiben, welche positiven Folgen die Taten von Diktatoren hatten (Bspw: Stalins 5. Punkteplan ermöglichte Russland, wirtschaftlich gegen die Nazis zu bestehen o. ä) Rechtfertigen darf man sie aber nicht. Warum zeigt uns die Gechichte. Genau das tut dieser Film. Russland und China weichen die westlchen Vorstellungen über Freiheit auf. Ich stelle mir die Frage, wie ein Film über Hitler in 2000 Jahren aussehen könnte. Entschuldigt, wenn ich vom Thema abgekommen bin.
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