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    Kaltes Land
    Durchschnitts-Wertung
    3,6
    30 Wertungen - 30 Kritiken
    Verteilung von 30 Kritiken per note
    6 Kritiken
    13 Kritiken
    4 Kritiken
    5 Kritiken
    0 Kritik
    2 Kritiken
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    30 User-Kritiken

    Kino:
    Anonymer User
    2,5
    Veröffentlicht am 6. September 2015
    Engagiert, aber in der Rückblendendramatik sehr unausgewogen und bruchstückhaft, zudem kaum überzeugend in der Figurenzeichnung.
    Kino:
    Anonymer User
    3,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    "Kaltes Land" ist ein stellenweise wirklich bewegendes Drama geworden, das zu überzeugen weiß. Die Story wird dabei von Regisseur Niki Caro gut aufgebaut und schafft es somit, den Zuschauer an die (wahre) Geschichte zu binden. Einzig kleines Manko ist das etwas pathetisch ausgefallene Ende, in dem der typisch amerikanische Heroismus wieder einmal durchkommt. Dennoch wird das Sehvergnügen dadurch nicht wirklich geschmälert. Auch die Atmosphäre ist gut gelungen und verleiht der Geschichte noch mehr Authentizität. Die Darstellerleistungen sind ebenfalls allesamt sehr gut, vor allem Charlize Theron kann uneingeschränkt gefallen. Fazit: "Kaltes Land" ist ein wirklich überzeugendes Drama geworden, das gegen Ende zwar kleinere Schwächen aufzuweisen hat, aber alles in allem für einen unterhaltsamen Filmabend durchaus zu empfehlen ist!
    niman7
    niman7

    User folgen 339 Follower Lies die 616 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 15. November 2011
    Kaltes Land ist ein ein wenig mehr als ein durchschnittliches Drama. Der Film ist zwar nicht überragend und auch nicht gerade bewegend. Kaltes Land zeigt ein sehr schwieriges Thema worüber jedermann mal drüber nachdenken sollte. Charlize Theron spielt wirklich sehr gut. Fast so gut wie in Monster. Oft weiß man leider nicht wo man gerade ist da es in dem Film einige unnötige Szenen gibt die auch langweilig wirken. Der Schluss holt aber wieder raus und wird damit zum klassischen Drama. Der Film endet leider sehr schnell und man steht dann da mit einen großen Fragezeichen aber was solls.
    8martin
    8martin

    User folgen 18 Follower Lies die 274 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Der Film von Nikki Caro steht in der Tradition der beiden großen Frauenfilme, die das Thema sexuelle Nötigung am Arbeitsplatz thematisieren. (Silkwood und Norma Rae) und kann den Vergleich durchaus bestehen. Gut gemacht und spannend erzählt mit einer umwerfend guten Charlize Theron greift er emotional an. Besonders die Vater-Tochter Szene bei dem Gewerkschaftstreffen und die Mutter-Sohn-Szene sind Highlights des Films, die nur noch von der wortlosen Entscheidung der Arbeitskollegen übertroffen wird. Man spürt hier, welch ein Entscheidungskampf im Innern der Anwesenden toben muss. Dass dem Film eine wahre Begebenheit zugrunde liegt, zeigt die Bedeutung dieses Themas. Insofern ist es auch ein wichtiger Film.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 3659 Follower Lies die 4 416 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 9. September 2017
    Gib mir meinen Oscar sonst schreie ich: nach "Monster" übernimmt Chalize Theron ein weiteres Mal eine Charakterrolle in einem anspruchsvollen Drama mit der Hoffnung wohl noch einen der Goldjungen abzustauben. Obendrein ist es wohl eine Traumrolle: eine harte, engagierte Frau die sich unter schlimmsten Umständen gegen die grundböse Männerwelt auflehnt und sie verklagt. Klar, ist ein wenig schwarz / weiß Malerei, aber das macht nichts. In diesem toll gespielten und trist inszenierten Drama über eine Sammelklage mit der sich unterdrückte Arbeiterinnen gegen die sexuelle Belästigung ihrer männlichen Kollegen wehren wird ein nüchternes Portrait der Arbeiterwelt und einer armen, aber starken Frau gezeigt. Das ist für Freunde des anspruchsvollen Kinos sicher einen Blick wert - jeder andere wird ihn im Videothekenregal versauern lassen. Fazit: Engagiertes, kraftvolles Drama über einen realen Fall - toll gespielt, aber ohne riesigen Unterhaltungswert
    Kino:
    Anonymer User
    4,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    "Kaltes Land" - Die reale Geschichte der Arbeiterfrauen in Nord Amerika. Ein Titel der doch eher anspruchslos untergehen mag, jedoch einen viel versprechenden Film verbirgt. Die junge Mutter, gespielt von Charlize Theron, hat Ihre Kinder zu ernähren. Auf dem Lebensweg verfolgt von schicksalhaften Schlägen, durch Ihren Mann bis hin zur kindlichen Vergewaltigung, versucht die junge Mutter einen neuen Anfang im nahegelegenem Mienenwerk zu beginnen. Mit Vorwarnung Ihrer Freundin entdeckt sie das harte Leben in einer von Männer beherrschten Welt. Schon der Titel verweist auf einen anspruchsvollen Film, der schon vorzeitig die Information über die die reale Begebenheit zeigt. "Kaltes Land" ist eine beeindruckende, zum grössten Teil melancholische real dargestellte Geschichte. Der Film versucht vorwiegend auf die Authenzität aufzubauen und verschlingt somit den Unterhaltungsfakator, so ziehen sich manche Sequenzen in die Länge, damit die dramatischen Szenen noch ausgeprägter zu Geltung kommen. Mit Erfolg? Leider nur zum Teil. Der Film ähnelt sehr dem Clische der "Erin Brockowitch", wobei Julia Roberts mit Charme und "Biss" durchweg überzeugen kann und dem Publikum Unterhaltung bot. "Kaltes Land" lässt so gut wie keine Unterhaltung zu. Man wartet förmlich vor dem Fernseher weiter über das Leben der jungen Frau aufgeklärt zu werden, welches nur schleppend dargestellt wird. Kaltes Land kann gefallen, es ist hier primär die Frage im Vorfeld zu klären, welchen Anspruch man stellt! Die Handlung ist melancholisch, gleichzeitig aber auch packend. Diese packenden Momente, "wenn sich ihr Vater vor den Arbeitern stellt", können genossen werden finden meiner Meinung jedoch zu spät und sporadisch statt. Als aufklärender Film jedoch ist die Geschichte ergreifend und moralisch ansprechend. Diskutabel bleibt immer noch der aktuelle Bezug der Unterdrückung von Frauen, wobei man nicht nachvollziehen kann, dass das Thema "Emanzipation" immer noch äusserste Aktualität besitzt. Kaltes Land ist ein ansprechender Film, der überwiegend versucht aufzuklären, die Realität nicht zu verbergen und eine penetrante Intention verfolgt, sich stets zu wehren und Freundschaften zu pfelgen. Der Unterhaltungsfaktor orientiert sich jedoch an dem Anspruch den der Zuschauer stellt und deshalb leidet die Handlung die nicht mehr lakonisch präsentiert werden kann.
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