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Clerks II
Durchschnitts-Wertung
3,6
37 Wertungen - 6 Kritiken
17% (1 Kritik)
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6 User-Kritiken

BrodiesFilmkritiken
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4,5
Veröffentlicht am 02.09.17
Der Hintergrund ist ja fast tragisch: Jason Mewes war drogensüchtig und sein Freund Kevin Smith versprach ihm daß er noch einen Film mit Jay uns Silent Bob macht wenn Mewes den Enzug durchzieht – das hat er getan und somit kommen wir in den Genuß des zweiten Clerks Filmes wenngleich man darüber stundenlang diskutieren kann: „Clerks“ legte damals den Grundstein, aber in seinen anderen Filmen „Mallrats“, „Chasing Amy“ „Dogma“ und „Jay & Silent Bob strike back“ griff er auch schon die Figuren und Ereignisse auf ... aber gut. Clerks 2 bringt die Hauptfiguren des Originalfilms zusammen, garniert mit ein paar Cameoauftritten (Jason lee, Benn Affleck) und lebt wie eben der Vorgänger von 2 Dingen: zum einen wahnwitzige, absolut geniale Dialoge über Gott und die Welt und vor allem Comics und Filme (Highlight ist das verbale Duell zwischen „Star Wars“ und „Herr der Ringe“ Anhängern) und eben auf der anderen Seite durchaus einige ernsthafte Töne in dem es um ein paar Menschen geht die sich Gedanken machen müssen worum es im Leben eigentlich gehen soll. Leider entgleist der Film ein paar mal in Punkto gutem Geschmack (der ständige Gebrauch des Wortes Ficken sowie die Szene in der sich ein man sexuell an einem Esel vergeht schwächt den Streifen doch immens), aber ungeachtet dessen ist es der perfekte Gute Laune Film, perfekt zum ablachen mit stellenweise atemberaubend genialen Gags. Fazit: Zwar in erster Linie für Insider, trotzdem eine herrlich ungezogene Komödie mit absolut genialen Dialogen und ernsten Zwischentönen
eBerY
eBerY

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4,5
Veröffentlicht am 02.02.09
Es gibt diese Filme von dem man im Grunde nichts erwartet aber um so positiver Überrascht wird. Clerks 2 ist einer diser Filme. Die Handlung mag stupide sein, doch für so einen Film passt es einfach. Solange das Restpacket passt (Charaktere, gut platzierte Witze, unterhaltsame Dialoge und ein nettes, nicht überzogenes Ende) kann man eigentlich nicht meckern. Dass von den Darstelelrn nicht allzu viel abverlangt wird und sie keine Oscarnominierung dafür bekommen werden ist eigentlich der einzige kleine Kritikpunkt. Es ist einfach ein Film den man sich mit seinen besten Freunden ansehen sollte, denn dann hat man den meisten Spaß und davon gibt es in diesem Film mehr als Genug.
Sehr Empfehlenswert
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 02.01.08
Handlung:
Die Handlung ist stupide einfach. Zwei komischen Typen fackelt ihr "Snack-Shop" ab und sie müssen sich einen neuen Job suchen, so kommen sie in den "Fast Food-Laden" von Becky (Rosario Dawson). Dort haben die beiden (Dante Hicks (Brian O'Halloran) und Randal Graves (Jeff Anderson")) viel Spaß, und Dante verliebt sich in die Besitzerin Becky, jedoch hat er schon eine Frau, mit der er, wie es scheint glücklich ist und bald heiraten will, das führt zu einigen Komplikationen.

Kritik:
Ein Film der mir absolut nicht zusagt. Dieser Film bekommt 25% von mir. 19% sind für Rosario Dawson und die restlichen 6% sind Mitleid für den Regisseur. Die Witze sind geschmack,-und einfallslos und teilweise sogar rassistisch. Es wird draüber diskutiert ob "Herr Der Ringe" oder "Star Wars" besser ist, was erstens schlecht gemacht und zweitens an sich schon nicht besonders witzig ist. Besonders lustig sollen auch die vielen Ausdrücke sein mit denen die Schauspieler nur so um sich werfen.

Keine guten Darsteller (ausgenommen von Rosario Dawson), mäßiger Soundtrack, grottenschlechte Dialoge, eher ein Film zum weinen, aber weniger wegen der Dramatik sondern eher für die "Schlechtigkeit" des Humors.

Fazit:
Einfach nur schlechter Humor, mehr nicht
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12.07.07
der film hat definitiv die volle punktzahl verdient, weil er einfach nur der hammer ist!
er ist widerlich, rassistisch, sexistisch - und doch richtig charmant. die geilen sprüche (vorallem randals) hauen einen vom hocker! und wer selber ein clerk war (wie ich), der versteht die situationen, in denen die hauptdarsteller geraten.
ein schöner, lustiger, kultfilm und ein würdiger zweiter teil! wer clerks 1 mag, der wird den zweiten teil sicher auch lieben.
ich kann mir vorstellen, dass bei der deutschen version viele witze durch die synchro verloren gehen. deswegen empfehle ich euch die originalversion, die bereits vor einem jahr in den usa premiere hatte.
anschauen und sich kaputt lachen :)
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 08.01.07
(US-DVD)

Der wahre Hauptdarsteller von Clerks II ist der fantastische Trevor Fehrman alias "Elias". Mittels seinem Charakter zieht Kevin Smith vorzugsweise über die fundamentalen Christen der USA her, dass es nicht mehr feierlich ist. Wir erfahren beispielsweise von ihm, dass die Transformers eine Schöpfung von Gott sind, Frauen kleine bissige Trolle in ihren Körperöffnungen haben, die erst am 21. Geburtstag verschwinden, damit sie nicht zu früh Sex haben und seine Diskussion mit Randal über Star Wars vs. Lord of the Rings besitzt jetzt schon absoluten Kultstatus.

Kevin Smith ist bissig, vulgär, böse und ganz und gar nicht dem Mainstream angepasst - das war er mit seinem bis dato schlechtesten Film: Jersey Girl. Und weil viele Gags trotz ihrer tiefergelegten Natur mit etwas Nachdenken auch einen gesellschaftskritischen Sinn ergeben, wird der Film mit jedem Sehen immer besser.

Jay und Silent Bob sorgen da mehr für sinnfreien Spaß, besonders Jays brüllkomische Parodie auf den "Cowboy" ("Ich könnte mich f...) vom "Schweigen der Lämmer" ist grandios. Lediglich die Szenen mit dem Esel waren unnötig, sinnlos und etwas daneben, aber ansonsten ist Clerks II sehr unterhaltsam und ein leiser Abgesang auf die Jugend...
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 29.12.06
Clerks II spielt 10 Jahre nach dem ersten Teil. Nachdem der Quickstop in der Eröffnungssequenz einem Feuer zum Opfer gefallen ist, arbeiten Dante und Randal nunmehr beim Fast Food Restaurant Mooby's. Abgesehen davon hat sich nicht viel geändert, Randal ist so unsensibel wie eh und je und stößt damit reihenweise die Leute vor den Kopf, selbst sein bester Freund Dante ist teilweise fassungslos angesichts der Aussagen Randals. Dante selbst hat das Glück, eine neue Freundin zu haben, mit der er nach Florida ziehen möchte und sieht darin die große Chance, endlich mehr aus seinem Leben zu machen, auch wenn er ein ungutes Gefühl dabei nicht von der Hand weisen kann.

Brian O'Halloran und Jeff Anderson spielen sehr brauchbar, wobei Anderson schon den cooleren Part hat und demnach mehr punkten kann. Gleichzeitig ist Anderson auch für die Moralpredigt am Ende des Films zuständig und somit sieht er sich der schweren Aufgabe gegenüber, einerseits diesen unsensiblen Rüpel zu geben, der aber andererseits in der richtigen Situation die richtigen Worte findet. Das ist an der Grenze zum Widerspruch, aber Anderson macht noch das Beste daraus. Schön allerdings, daß sich Randal hier wie auch in Clerks im Gegensatz zu Dante mit dem abgefunden hat, was er ist.

Der Film bietet den Fans zumindest teilweise das, was sie erwarten durften. Randal und Dante diskutieren über Filme, hier vornehmlich "Star Wars" und "Herr der Ringe", wobei Randal eine herrliche Kurzfassung der Ringe-Trilogie gibt. Sie diskutieren über Sex, lästern über Kunden und beschweren sich über ihr Leben.

Im Gegensatz zum Erstling ist Clerks II in Farbe gedreht und das höhere Budget ist jederzeit zu sehen. Mehrere Locations, spektakulärere Kameraeinstellungen, Gaststars. Irgendwie fehlt dadurch aber der Charme von Clerks.

Der Hauptplot allerdings ist eine Liebesgeschichte, die man so unglaublich platt und offenkundig nicht von Kevin Smith gewohnt ist. Sowie man beide Damen in Dantes Leben kennen gelernt hat, weiß man haargenau, wo die Geschichte hingeht. Wo ist Dantes innerer Konflikt, den er noch im ersten Teil hatte? Hier ist die Sache von Beginn an klar, im Grunde sogar Dante selbst, er braucht nur den Mut, es auszusprechen. Damit ist der Plot absolut untauglich, den Zuschauer bei Laune zu halten. Dies muß also durch andere Einfälle geschehen und auch hier hat sich Kevin Smith etwas vergriffen.
Fast durch das gesamte Finale zieht sich eine Szene, in der ein mittelmäßig attraktiver Mann erst strippt und eine Art SM-Outfit präsentiert, dann ein Pferd oral befriedigt und es anschließend von hinten penetriert während die gesamte Clique dabei interessiert mit Popcorn und Cola zusieht und ein 19jähriger sogar freudig dazu masturbiert. Sag ma, Smith, geht's noch? Ist "Jackass" neuerdings die direkte Konkurrenz? Für einen kurzen Gag hätte das Ganze vielleicht noch getaugt, aber in dieser Präsentation, in der nur noch die Großaufnahme des Gliedes des Pferds zum endgültigen Tierporno fehlt, ist das zumindest ein fragwürdiger Einfall.
Weniger fragwürdig, aber sehr unpassend wirkt auch die Musical-Tanzszene in der Mitte des Films. Auch die Autoscooter-Szene trägt irgendwie wenig zum Plot bei.

Des weiteren sollte Herr Smith mal aufhören, seine Frau Jennifer Schwalbach in seine Filme einzubauen. Sie wirkt deplaziert. Bereits in "Jay and Silent Bob strike back" war dies offensichtlich. Wenn Smith sie liebt, dann ist das ok, aber er kann sie nicht einfach ohne Rücksicht auf Verluste in seine Filme zwängen. Es war ganz sicher nicht Shannon Elizabeth als Justice, die in das Damenquartett nicht paßte. Und ebenso wirkt sie wie ein Störfaktor in Clerks II.
Nett dagegen die obligatorischen Auftritte von Ben Affleck und Jason Lee, warum die beiden mit Schnauzbart auftreten mußten, wird wohl ein Rätsel bleiben.
Jay und Silent Bob spielen erneut mit, allerdings mit deutlich weniger Spielzeit als in Dogma oder Mallrats. Sie sorgen aber dafür, daß auch die kitschigen Szenen noch Witz haben, was bei genauerer Betrachtung der einzige Grund dafür sein dürfte, daß sie mitspielen.

Clerks II ist insgesamt sehr schwer zu bewerten. Der Film bietet einige coole Szenen und Sprüche, den dünnsten Hauptplot, den Kevin Smith bisher geboten hat (und das schließt "Jay and Silent Bob" SB mit ein!) und einige Einfälle, bei denen man durchaus am gesunden Menschenverstand der Macher zweifeln darf. In jedem Fall fehlten mir der Charme und die Einfachheit von Clerks. Coole Leute mit coolen Sprüchen. Clerks II ist zu sehr hollywood, all das, was Smith bisher vermieden hat und die Teile, die sich vom Hollywood-Klischee lossagen sind grenzwertig bis abstoßend. Fans aller bisherigen Smith Filme sollten sich Clerks II sicher trotz allem ansehen, aber es ist ratsam zu warten, bis er günstig zu haben ist. Im Nachhinein hätte ich sicher keine 20 Euro für die RC1 DVD bezahlt.
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