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Kinostart
18. Oktober 2007 (2h 15min)
- Regie
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Mit
Ekateryna Rak, Paul Hofmann, Maria Hofstätter mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Österreich
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Zwei komplementäre Geschichten ergänzen sich in „Import Export“: Die in der Ukraine lebende Krankenschwester Olga (Eykataryna Rak) wohnt mit ihrer Mutter (Lidiya Oleksandrivna Savka) und ihrem Kind in einer beengten Wohnung. Da ihre Arbeit nicht genug Geld zum Leben abwirft, versucht sie, kurze Zeit als Darstellerin für eine Live-Internetpornoseite etwas dazu zu verdienen. Als sie mit Hilfe einer Freundin (Natalia Epureanu) die Möglichkeit bekommt, nach Österreich zu gehen, lässt sie ihr Kind und ihre Mutter in der Heimat zurück. In Wien angekommen, kommt sie zunächst als Frau für alles in der Villa einer reichen Familie unter. Demütigungen sind dort jedoch an der Tagesordnung. Zeitgleich wandert der arbeitslose Österreicher Pauli (Paul Hofmann) in die Ukraine aus, um dort eine neue Existenz zu gründen. Doch auch für ihn sollen sich jenseits der Heimat Abgründe auftun.
| Verleiher | movienet | Details zum Film | - | |
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| Produktionsjahr | 2007 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Christian Schön
Das doppelte Wesen der Grenze ist so geartet, dass diese nicht nur separiert, sondern auch verbindet. Die Grenze markiert gesonderte Bereiche, schafft eine topologische Trennung. Sie entsteht dort, wo kulturelle Ausschlussmechanismen ihre Wirkung entfalten. Die Grenze als symbolischer Ort, an dem Unterschiedenes zueinander Bezug nimmt, steht dem gegenüber. Der österreichische Filmemacher Ulrich Seidl lotet seit Jahren in seinen Filmen Grenzregionen aus. Dabei interessieren ihn weniger die großen Konflikte in den wortwörtlichen Grenzregionen, als vielmehr die regionalen und familiären Auswirkungen der abstrakten Grenzen in Gesellschaft und Kultur. In seinem Drama „Import Export“ erzählt Seidl Geschichten von zwei Menschen am unteren Ende der Gesellschaft, die ihre jeweiligen Landesgrenzen verlassen, um in der Fremde einen Neuanfang zu wagen. In seinem achten fürs Kino produzierten Film hat der Regisseur endgültig seinen Stil der inszenierten Dokumentation perfektioniert. Die kühlen, distanziert wirkenden Bilder bewegen sich sehr nahe am Betrachtungsgegenstand. Damit übt „Import Export“ messerscharfe Gesellschaftskritik, die in ihrer provozierenden Radikalität des Zeigens dem ein oder anderen möglicherweise zu weit geht.
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Rolle: Olga
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Rolle: Paul
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Rolle: Maria
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Rolle: Fritzls Bruder
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