Paranoid Park
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    5 User-Kritiken

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    Lamya
    Lamya

    11 Follower | Seine 753 Kritiken ansehen |

      2.5 - Na ja

    Der Hauptdarsteller liefert eine wirklich gute Leistung ab. Es ist ziemlich glaubwürdig und wirkt echt. Die Story ist einfach gestrickt, was aber nicht wirklich schlimm ist. Ich habe es nur irgendwie nicht geschafft mitzufühlen, was mir bei anderen Filmen dieser Art allerdings gelungen ist. Das war es was mich gestört hat und was den Film für mich nicht wirklich zu etwas besonderem gemacht hat. Es war halt nur ein durchschnittlicher Film. Das mag jeder anders sehen, allerdings hat der Film mich, abgesehen von der guten Leistung der unbekannten Schauspieler nicht berührt. 5/10

    Hinzugefügt am 25.12.2009 um 21:15 Uhr
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      1 - Sehr schlecht

    Eine qualvolle Aneinanderreihung von Zeitlupenaufnahmen ohne jeglichen Zusammenhang und storybezogenen Nutzen. Keine klare Struktur in der Storyline erkennbar und das Ziel von dem Film bleibt wohl den Autoren vorbehalten. Traurig, traurig, traurig...

    Hinzugefügt am 09.11.2009 um 22:21 Uhr
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    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      4 - Sehr gut

    Mangels Alternativen bin ich dieser Tage nicht an Paranoid Park vorbei gekommen. Und obwohl ich Zweifel hatte, was Gus Van Sant angeht, von dem ich bisher nur "Good Will Hunting" gesehen habe, und was den unbekannten Cast angeht, war ich doch postiv überrascht. Trotzdem, dass der Film ein paar Unverständlichkeiten aufweist, ist der Gesamteindruck positiv, weil es mal etwas anderes ist. Regisseur Gus Van Sant bedient sich nicht der üblichen Plot Devices. Man springt in die Story rein, als das Unglück schon geschehen ist und ganz unchronologisch werden dann nach und nach Szenenfetzen wie in einem Puzzle aneinandergefügt. Was zuerst etwas verwirrend erscheint, entpuppt sich wenig später als dramaturgische Meisterleistung. Was dem Zuschauer etwas Schwierigkeiten bereiten dürfte, ist die Visualisierung der Gefühle. Dialoge sind nicht gerade reich gesät. Das Skateboardfahren erschien mir als eine Art ultimatives Feeling zu sein, durch das sich die Charaktere sehr identifizieren. Deswegen auch die zahlreichen Zeitlupeneinstellungen, in denen man Boardern hinterherfährt. Wenn man sonst wissen will wie sich Alex fühlt, muss man das schon in die Bilder reininterpretieren. Denn nicht immer gelingt es dem Regisseur und dem Hauptdarsteller den Gewissenskampf nach außen zu tragen. Paranoid Park bietet filmische Innovationen, die man sonst selten oder bisher noch nicht gesehen hat. Einige Kameraeinstellungen sind sehr ungewöhnlich. Man kann positiv oder negativ bewerten, dass der Film sehr viel Interpretationsspielraum bietet. Fast schon zu viel. Denn das Ende ist auffallend abrupt und lässt den Zuschauer mit all seinen Fragen allein.

    Hinzugefügt am 07.01.2009 um 14:46 Uhr
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    Fundamentalontologe
    Fundamentalontologe

    0 follower | Seine 30 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Meiner Meinung nach hebt sich der Film nicht sonderlich neben anderen Jugenddramen ("Kids", "Ken Park", "Bully" etc.) hervor, sondern stellt sich nur neben sie und bleibt damit durchschnittlich. Es stimmt, das Bildkomposition und Musikuntermalung gut miteinander harmonisch funktionieren und der Hauptprotagonist so als träumerischer Jugendlicher über die Straßen Portland´s wandelt. Gus Van Sant und Larry Clark sind für mich die beiden Regisseure, die es auch wirklich schaffen, die pubertierende Jugendlichkeit und vor allem soziale Missstände miteinander verquickt wahrheitsgemäß und berührend darzustellen. Das Leben des Hauptprotagonisten scheint wirklich nicht sehr aufregend zu sein. Trotzdem scheint der Kerl recht aufrichtig zu sein, so macht er beispielsweise mit seiner Freundin Schluss, weil er einfach gemerkt hat, das er sie nicht liebt. Während Alex diese Szene mit seiner Freundin souverän meistert, scheint er am Mord zu zweifeln und viel mehr Probleme mit seiner Schuld zu haben. Es werden Szenen aus der Familie gezeigt, unter der aber der Hauptdarsteller anscheinend weniger zu leiden hat als sein kleiner Bruder, um den er sich etwas zu kümmern scheint, was in zwei Szenen auch deutlicher wird. Ansonsten schaut Alex fern, trifft sich ab und an mit seiner Kumpeline Macy oder geht skaten. Manchmal werden auch Szenen gezeigt, in der er einfach nur da sitzt und schreibt. Die Schule wird als langweiliger Ort inszeniert. In der Schulmensa gibt es Burger und Pommes und die beiden Szenen im Unterricht erzeugen eine Einschlafatmosphäre (Was Alex auch in einer der beiden Szenen tut). Sonst sieht man ihn durch die Schule laufen oder etwas mit seiner Freundin machen. Der Sex mit ihr scheint ihn nicht zu faszinieren, so als ob er nicht daran interessiert wäre. Ob das generell bei ihm der Fall ist oder ob es tatsächlich mit dem Nichtverarbeitenkönnen des Mordes zusammenliegt wird nicht ganz klar. Der Polizeiinspektor wirkt wie eine Vaterfigur, die Alex fehlen könnte. So beginnt der Film auch ganz gut mit dem fast fürsorglichen Gespräch des Inspektors mit dem Jungen, der keine Miene verzieht und knallhart in Bezug zum Mord zu sein scheint. In Wahrheit jedoch, weint er unter der Dusche und weiss nicht richtig mit der Sache umzugehen. Er würde gern mit jemandem reden, "Die Last loswerden" und sich Rat einholen. Doch letztendlich entscheidet er sich dafür, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, d.h. den sichersten Weg in dem er kein Risiko eingeht, die Sache auf sich beruhen lässt, Gras darüber wachsen lässt, sie auf Eis legt und in sich hineinfrisst und am Ende den geschriebenen Brief verbrennt: Das einzige zeugenhafte Dokument, welches in schuldig machen könnte. Denn Alex war ganz eindeutig schuldig, auch wenn der Mord wie ein Unfall anmutete: Diese Szene ist übrigens sehr sehenswert, auch wieder in Zeitlupe gefilmt und als Alex dann vor dem zweigeteilten Mann steht, spricht volles Entsetzen und Erschrecken gleichsam einer Lähmung aus seinem Gesicht. Da sprüht ein Funken Hoffnung auf, denn damit zeigt Van Sant, das Amerikas Jugendliche noch nicht komplett verroht sind. Während Alex da so vor den zwei Hälften des Mannes steht und handlungsunfähig ist, haut sein zwielichtiger Skaterkumpel einfach ab. Doch Alex tut dies nicht, er bleibt stehen, scheint nachzudenken, zu reflektieren und emotional berührt zu sein. Überhaupt wirkt das Gesicht von dem Laienschauspieler Gabe Newins recht ausdrucksstark. Wenn er auch recht apathisch wirkt, was auch von seiner Freundin Macy ihm gegenüber erwähnt wird, so ist das auf Van Sants Regiearbeit zurück zu führen und nicht auf mangelndes schauspielerisches Talent. Denn Van Sant wollte eben genau dies: Diese fadenscheinige Oberfläche der Apathie im Gesicht Alex zeigen, unter dem es aber moralisch brodelt. Je mehr ich diese Kritik schreibe und über den Film reflektiere, desto besser gefällt er mir. Vor allem weil ich selbst auch so ein verträumter Jugendlicher war und bin. Wer dies auch war oder ist, dem sei der Film wärmstens ans Herz gelegt, denn er symbolisiert wirklich toll, auch durch die Szenen in denen Alex am Meer sitzt, oder im Auto fährt oder durch die Schule läuft diese jugendliche Romantik.

    Hinzugefügt am 21.08.2008 um 15:22 Uhr
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      3.5 - Gut

    Meiner Meinung nach hebt sich der Film nicht sonderlich neben anderen Jugenddramen ("Kids", "Ken Park", "Bully" etc.) hervor, sondern stellt sich nur neben sie und bleibt damit durchschnittlich. Es stimmt, das Bildkomposition und Musikuntermalung gut miteinander harmonisch funktionieren und der Hauptprotagonist so als träumerischer Jugendlicher über die Straßen Portland´s wandelt. Gus Van Sant und Larry Clark sind für mich die beiden Regisseure, die es auch wirklich schaffen, die pubertierende Jugendlichkeit und vor allem soziale Missstände miteinander verquickt wahrheitsgemäß und berührend darzustellen. Das Leben des Hauptprotagonisten scheint wirklich nicht sehr aufregend zu sein. Trotzdem scheint der Kerl recht aufrichtig zu sein, so macht er beispielsweise mit seiner Freundin Schluss, weil er einfach gemerkt hat, das er sie nicht liebt. Während Alex diese Szene mit seiner Freundin souverän meistert, scheint er am Mord zu zweifeln und viel mehr Probleme mit seiner Schuld zu haben. Es werden Szenen aus der Familie gezeigt, unter der aber der Hauptdarsteller anscheinend weniger zu leiden hat als sein kleiner Bruder, um den er sich etwas zu kümmern scheint, was in zwei Szenen auch deutlicher wird. Ansonsten schaut Alex fern, trifft sich ab und an mit seiner Kumpeline Macy oder geht skaten. Manchmal werden auch Szenen gezeigt, in der er einfach nur da sitzt und schreibt. Die Schule wird als langweiliger Ort inszeniert. In der Schulmensa gibt es Burger und Pommes und die beiden Szenen im Unterricht erzeugen eine Einschlafatmosphäre (Was Alex auch in einer der beiden Szenen tut). Sonst sieht man ihn durch die Schule laufen oder etwas mit seiner Freundin machen. Der Sex mit ihr scheint ihn nicht zu faszinieren, so als ob er nicht daran interessiert wäre. Ob das generell bei ihm der Fall ist oder ob es tatsächlich mit dem Nichtverarbeitenkönnen des Mordes zusammenliegt wird nicht ganz klar. Der Polizeiinspektor wirkt wie eine Vaterfigur, die Alex fehlen könnte. So beginnt der Film auch ganz gut mit dem fast fürsorglichen Gespräch des Inspektors mit dem Jungen, der keine Miene verzieht und knallhart in Bezug zum Mord zu sein scheint. In Wahrheit jedoch, weint er unter der Dusche und weiss nicht richtig mit der Sache umzugehen. Er würde gern mit jemandem reden, "Die Last loswerden" und sich Rat einholen. Doch letztendlich entscheidet er sich dafür, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, d.h. den sichersten Weg in dem er kein Risiko eingeht, die Sache auf sich beruhen lässt, Gras darüber wachsen lässt, sie auf Eis legt und in sich hineinfrisst und am Ende den geschriebenen Brief verbrennt: Das einzige zeugenhafte Dokument, welches in schuldig machen könnte. Denn Alex war ganz eindeutig schuldig, auch wenn der Mord wie ein Unfall anmutete: Diese Szene ist übrigens sehr sehenswert, auch wieder in Zeitlupe gefilmt und als Alex dann vor dem zweigeteilten Mann steht, spricht volles Entsetzen und Erschrecken gleichsam einer Lähmung aus seinem Gesicht. Da sprüht ein Funken Hoffnung auf, denn damit zeigt Van Sant, das Amerikas Jugendliche noch nicht komplett verroht sind. Während Alex da so vor den zwei Hälften des Mannes steht und handlungsunfähig ist, haut sein zwielichtiger Skaterkumpel einfach ab. Doch Alex tut dies nicht, er bleibt stehen, scheint nachzudenken, zu reflektieren und emotional berührt zu sein. Überhaupt wirkt das Gesicht von dem Laienschauspieler Gabe Newins recht ausdrucksstark. Wenn er auch recht apathisch wirkt, was auch von seiner Freundin Macy ihm gegenüber erwähnt wird, so ist das auf Van Sants Regiearbeit zurück zu führen und nicht auf mangelndes schauspielerisches Talent. Denn Van Sant wollte eben genau dies: Diese fadenscheinige Oberfläche der Apathie im Gesicht Alex zeigen, unter dem es aber moralisch brodelt. Je mehr ich diese Kritik schreibe und über den Film reflektiere, desto besser gefällt er mir. Vor allem weil ich selbst auch so ein verträumter Jugendlicher war und bin. Wer dies auch war oder ist, dem sei der Film wärmstens ans Herz gelegt, denn er symbolisiert wirklich toll, auch durch die Szenen in denen Alex am Meer sitzt, oder im Auto fährt oder durch die Schule läuft diese jugendliche Romantik.

    Hinzugefügt am 10.06.2008 um 14:24 Uhr
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