Persepolis
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    pavlichenko
    pavlichenko

    0 follower | Seine 29 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    ausgezeichneter animationsfilm. emotionale story, tiefgründige charaktere, symphatischer stil. wirkt unterhaltend und aufklärend zu gleich.

    Hinzugefügt am 04.03.2012 um 01:40 Uhr
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    CJ1993
    CJ1993

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      5 - Spitzenklasse

    "Persepolis" ist ein kleines kreatives Meisterwerk, schonungslos und herzerwärmend zugleich. Was hier gezeigt wird, ist die "Kino-Synthese" aus Herz und Verstand, die - obwohl mit Zeichentrick-Grundlage - dem Leben sehr nahe kommt und gerade deswegen zu überzeugen weiß. Im Licht der Ereignisse in der arabischen Welt erscheint "Persepolis" noch brisanter als ohnehin schon und leistet einen nicht unwesentlichen Beitrag zu einer aufgeschlossenen, solidarischen Haltung gegenüber der (revoltierenden) arabischen Welt.

    Hinzugefügt am 20.06.2011 um 01:34 Uhr
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    omaha83
    omaha83

    1 follower | Seine 204 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    Simpel gezeichnet und doch so aussagekräftig. Traurig, lustig, spannend und furchteinflößend, dies alles nix für Kinder (obwohl Comic), blickt der Film auf eine Welt, die sonst so durch die Medien verklärt wird.

    Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:30 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Ich bin selber Iranerin, habe in der Zeit nicht gelebt: Aber meine Eltern! Dieser Film hat mich zum nachdenken gebracht. Das mit dem Schah, Kopftuch und alles andere. 10 Punkte!

    Hinzugefügt am 19.04.2008 um 21:03 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Persepolis ist großes Kino. Künstlerische Umsetzung, mit tollen Bildern, die nie langweilig werden. Es gibt immer etwas zu entdecken. In diesem Stil wird eine überaus interessante Biografie erzählt. Zum Inhalt wurde ja schon alles gesagt, beschränke ich mich also auf die Wirkung. Ich habe viel gelacht und geschmunzelt. Auch unter einem autoritären Regime gibt es alltägliche Freuden, komische Situationen. Und dann schafft es der Film aber zugleich das Gefühl der Unterdrückung einzufangen, die ständige Gefahr. Auch in den Momenten, in denen die Stimmung besonders bedrückend wird, bleibt der Film immer subtil und souverän. Und dadurch rückt dann eins ganz besonders ins Auge: Es gibt auch heute noch viel zu viel Menschen, die in Angst und Unfreiheit leben müssen. Diese ist aber nicht mit irgendeiner Religion verknüpft, sondern es ist im Grunde der pur Irrsinn, der im Iran eben in der Religion vergeblich seine Rechtfertigung sucht. Und auch die Unzulänglichkeiten und Fehler der „westlichen“ Hemisphäre, in Gestallt von Wien, werden mit einem Augenzwinkern thematisiert. Somit zeigt auch dieser Film deutlich: schwarz-weiß-denken greift zu kurz. Im Iran leben ganz normale Menschen, die vom eigenen Regime unterdrückt werden. Und im Westen ist nicht alles Gold, was glänzt. Das zeigt, jeder abstruse Missionierungsgedanke (ob nun generell westlich oder christlich) ist fehl am Platz. Es gibt genügend Menschen, die die Hasstiraden eines Ahmadinedschad nicht mittragen. Das lässt viel Grund zur Hoffnung, dass diese, neben so mutigen Filmen auch zu einer gerechten Ordnung in ihrer Heimat kommen werden.

    Hinzugefügt am 13.12.2007 um 22:41 Uhr
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    tN...
    tN...

    0 follower | Seine 18 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Gerade für Freunde des traditionellen Trickfilms ist dieser Film absolut zu empfehlen. Er schafft es mit seinem orginellen Stil sowohl ernste (Erschiessungen)als auch lustige Elemente zu verbinden. Meiner Meinung nach gehört dieser Film ganz klar zu den besten dieses Kinojahres...schade dass er kommerziell wohl nicht so erfolgreich ist.

    Hinzugefügt am 26.11.2007 um 15:42 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Zwei Welten, eine Identität – das ist das Leben der Marjane Satrapi, die heute in Frankreich lebt. Als Kind erlebte sie die iranische Revolution mit, den Sturz des Schahs und die Hoffnungen, die man auf den Ayatollah Khomeini setzte. Hoffnungen, die bald enttäuscht wurden. Denn es sollte nur eine Tyrannei die nächste ablösen. Westlicher Lebensstil, Freizügigkeit, Luxus – in der islamischen Diktatur war dafür kein Platz mehr. Beispielhaft dafür ist das Schicksal von Satrapis Onkel, der als Kommunist schon vom Schah verfolgt wurde. Kurze Zeit nach der Mullah-Machtergreifung ist der Onkel tot, hingerichtet als Spion. Noch heute ein beliebter Vorwand, um Regimegegner und Kritiker zum Schweigen zu bringen. Die Gewaltherrschaft der Ayatollahs folgt dem eisernen Prinzip von Repression und Exekution. Ein Klima der Angst wird geschürt. Für Heranwachsende bedeutet das: Erziehung zur Heuchelei. Doch Marjane sucht sich ihre Freiräume – und findet sie. Immer wieder beschreitet sie neue Wege, die das verlogene Regime bloßstellen. Ob beim Kauf von Heavy-Metal-Scheiben auf dem Schwarzmarkt oder wenn sie der indoktrinierten Staatskundelehrerin ins Gesicht sagt: "Unter dem Schah saßen 3000 politische Häftlinge im Gefängnis, heute sind es 300.000!" Doch mit der Zeit wird die Luft dünner für die aufsässige Schülerin. Voller Sorge entschließen sich die Eltern während des Kriegs gegen den Irak zu einem gravierenden Schritt. Und so geht Marjane mit gerade mal vierzehn Jahren in den Westen, nach Wien zu einer Freundin ihrer Mutter. Das Abenteuer Leben zündet seine nächste Stufe… Dass man die Dialoge und vom Expressionismus beeinflussten Zeichnungen der zweibändigen Comic-Autobiografie von Marjane Satrapi (erschienen bei Ueberreuter) sehr gut wiedererkennen kann, teilweise bis ins Detail, ist kein Zufall: Die Comiczeichnerin war auch Regisseurin dieses Zeichentrickfilms für Erwachsene. Und so kann man dem Film getrost den gleichen Stellenwert beimessen wie der preisgekrönten Vorlage. Westliche Zuschauer werden erfreut feststellen, dass es noch einen anderen Iran hinter den Kulissen islamistischer Exzentriker gibt. Doch auch das zeigt der Film: Solange der Westen Vorurteile und Klischees bestätigt (etwa beim Thema Umgang mit Drogen) und Zuwanderern aus dem Orient in falsch verstandener Toleranz die frei machende Wahrheit des Evangeliums schuldig bleibt, so lange werden Feindbilder nicht aussterben. (Eine Gastkritik von www.film-o-meter.de)

    Hinzugefügt am 19.11.2007 um 17:11 Uhr
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