New York, I Love You
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      1.5 - Schlecht

    Ich habe den Film gestern im Kino gesehen und bin sehr enttäuscht. Ich dachte es würde auch mehr von New York gezeigt aber leider wurden nur Geschichten einzelner Menschen erzählt wie sie überall passieren. Also ich finde einmalanschauen und als bestes auf DVD Kino ist dafür einfach zu teuer.

    Hinzugefügt am 31.01.2010 um 17:25 Uhr
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    eebrius
    eebrius

    0 follower | Seine 4 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    Elf eigenständige Kurzgeschichten, elf unterschiedliche Regisseure, eine kompositorische Meisterleistung. Produzenten Emmanuel Benbihy und Marina Grasic gelingt das Kunststück aus einem Dutzend Filmemachern und deren Ideen einen in sich stimmigen Kinofilm zu schaffen. Die einzige inhaltliche Vorgabe, die die Regisseure hatten, war einen etwa 10-minütigen Film über das Thema Liebe (zu Menschen, zur Stadt, zur Kunst,...) zu drehen und dabei das Stadtbild des "Big Apples" einzufangen. Heraus kamen 11 wunderbare Segmente, die allesamt sehenswert sind. Da wäre z.B. die melancholische Geschichte einer alten ehemaligen Opernsängerin und eines jungen behinderten Hotelpagen. So unterschiedlich die beiden Personen sind, eines haben sie doch gemeinsam: Sie sind einsam und traurig und finden gemeinsam Trost. Der verstorbene Anthony Minghella, dem "New York, I love you" gewidmet ist, schrieb diese nachdenkliche Geschichte, deren Ende reichlich Diskussionsstoff liefert. Natalie Portman, die man bisher nur vor der Kamera bestaunen konnte, begeistert mit ihrem Regiedebut, über einen (so gut wie) allein erziehenden Vater und dessen Liebe zu seiner Tochter. Und nicht nur das: Sie ist auch für das Drehbuch verantwortlich, das genauso poetisch wie auch sozialkritisch ist. Doch der Film regt nicht nur zum Nachdenken an sondern bringt das Publikum auch (gewollt) zum Lachen. Wie das von Yvan Attal inszenierte Segment. Ethan Hawkes genialer "Anmache-Monolog" findet ein bitteres und unerwartetes Ende, als er an die falsche Frau gerät. Unerwartet und urkomisch ist auch das Ende der Story über einen nicht ganz nach Plan verlaufenden Abschlussball. Die Geschichte hätte auch von Nick Hornby sein können. FAZIT: "New York, I love you" profitiert durch seine Ideenvielfalt: Hätte man die einzelnen Teile von nur einem Regisseur drehen lassen, so wäre der Film möglicherweise monoton geworden. So jedoch entsteht ein heterogenes, überaus unterhaltsames Werk, das gänzlich auf auf einen durchgehenden Handlungslauf verzichtet. Dennoch ist diese Kurzfilmkompilation mehr als nur die Summe seiner Episoden... Jede Geschichte ist ein Puzzleteil; und nur wenn man alle Teile zusammensteckt ergibt sich das Gesamtkunstwerk.

    Hinzugefügt am 27.01.2010 um 17:31 Uhr
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    blueshift
    blueshift

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      4.5 - Großartig

    Ich war überrascht: Dass der Film "New Yort, I love you" eine Kurzfilmkompilat verschiedener Regisseure ist, wurde mir erst so wirklich beim Abspann bewusst: So hervorragend fließend und nahtlos sind die Übergänge der einzelnen Episoden, wenngleich die Identität der einzelnen Episoden durchaus von vornherein transparent ist. Die Geschichten sind in respektvolle Bildern gefasste Liebeserklärungen an New York und seine Bewohner. Schade nur, dass zwei Episoden für meinen Geschmack dann doch etwas zu kitschig geraten sind, während andere sehr würdevoll sich der Beziehung nähern. So z.B. in der Episode zwischen einem orientalischen Juwelierhändler und einer langjährigen, jüdischen Stammkundin und Zwischenhändlerin. Mehr im nebenbei wird deutlich, dass beide eine respektvolle Beziehung verbindet, welche verborgen durch die unterschiedlichen Kulturen und die Geschäftsbeziehung nie ihren Raum gefunden hat und in einer poetischen Abschiedsszene ihren berührenden Raum findet. Fazit: Ein wundervoll poetischer Film voll schöner Bilder, der von mehr von den transportierten Gefühlen und weniger von aufregenden Handlungen lebt. Wem "Lost in Translation" gefallen hat, wird New York, I love you ebenso zusagen.

    Hinzugefügt am 20.01.2010 um 14:14 Uhr
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    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      4 - Sehr gut

    Auf diese Worte wartet man vergebens in diesem Film, bei dem man manchmal das Gefühl hat, der Titel wurde allzu wörtlich genommen: New York, I Love you ist eine einzige grosse Liebeserklärung an die Stadt New York. Das soll nicht heissen, dass ''NY, I Love U'' ein schlechter Film ist, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, vermittelt er ein stimmiges, pulsierendes Bild von New York, aber leider nur streckenweise auch ein romantisches. Zugegeben die Zeit für die einzelnen Episoden ist sehr knapp bemessen um grosse Gefühle aufkommen zu lassen, aber dass es möglich ist zeigt ''Paris, je t'aime'', und Minghellas Episode, dem dieser Film gewidmet ist. Fairerweise muss ich sagen, dass ich die Geschichte nicht ganz geschnallt habe, aber die Gänsehaut-Atmosphäre (im positiven Sinn) wenn Shia LaBeouf Julie Andrews Champagner einschenkt, während Operngesang aus vergangenen Zeiten in das Zimmer scheint, hätte ich mir öfters gewünscht im Film. Es hat eben nicht jeder soviel Stil wie Minghella.

    Hinzugefügt am 19.09.2009 um 20:44 Uhr
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