-
Kinostart
unbekannt (1h 30min)
- Regie
-
Mit
Spencer Tracy, Sylvia Sidney, Walter Abel mehr
-
Genre
Drama
-
Nationalität
USA
- Home
- Kino
- TV
- DVD
- Stars
- Trailer
- Mobil
- Specials |
- Nachrichten |
- Community |
- Services

- Kinoprogramm
- Trailer & Clips
- Cast & Crew
- Kritiken
- Bilder
- DVD
- Wissenswertes
„Fury – Blinde Wut” erzählt von Joe Wilson (Spencer Tracy), der seine Verlobte Katherine (Sylvia Sidney) heiraten will, zuvor aber einen Job sucht, der beiden ein einigermaßen vernünftiges Auskommen sichern kann. Sylvia hat eine Arbeit in einer anderen Stadt angenommen. Joe ist ein rechtschaffener Kerl. Er glaubt an Recht und Gesetz, an die Freiheit des einzelnen und er glaubt an die Vereinigten Staaten als ein Land, in dem all dies möglich erscheint – vor allem: Gerechtigkeit. Er setzt alles daran, seine Brüder Charlie (Frank Albertson) und Tom (George Walcott) aus dem Umkreis eines Gangsters herauszuholen. Alle drei pachten eine Tankstelle.
| Originaltitel | Fury | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | - | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 1936 | Budget | - |
Von Ulrich Behrens
Nein, es ist nicht Neugierde, sondern eher ihre voyeuristische Abart; es ist nicht Interesse, sondern massive, brutale Einmischung in die Angelegenheiten anderer. Es ist nicht die Sorge um ein Entführungsopfer, nein, es sind ominöse Rachsucht und der Wille zur Macht – die den Mob treiben. Es ist jener lack of culture, jene geübte Lücke, jene grenzenlose und ungebändigte Lust am Töten, an der Vernichtung – die den Pöbel in Bewegung setzt. Kein einzelner vermag, was jeder einzelne in der Menge schafft. Dort, wo der einzelne zu feige oder ängstlich ist, wird er in der Masse übermütig und unberechenbar. Die Masse trägt ihn, lässt ihn sich aufbäumen, verhilft ihm zu Handlungen, die er als einzelner nie vollziehen würde. Hitler hat davon viel gewusst; er wusste um die Macht der Masse, genauer: um den Schein dieser Macht, wenn man ihn für sich selbst auszunutzen gedenkt. Hitler wusste es. Und auch Fritz Lang wusste um diese Macht. Gerade aus Nazi-Deutschland emigriert, schickte er sich mit dem Drama „Fury - Blinde Wut“ an, seinen ersten US-amerikanischen Film zu drehen – einen Film, der nach seiner Fertigstellung wegen seiner unverhohlenen Kritik an pöbelhaften Ausbrüchen, aber eben auch an der Kritik der Politik(er) und der Medien und nicht zuletzt an der Preisgabe fundamentaler Menschenrechte und Grundfreiheiten in bestimmten Situationen beinahe von MGM zurückgezogen worden wäre.
-
Die FILMSTARTS-TV-Tipps (5. August bis 11. August)
Freitag, 5. August 2011 - Specials - TV-Tipps
Diese Woche mit einem Spiel auf Leben und Tod, einem unreifen Dustin Hoffman und haarigen Herrschern, die sich gerne mal lausen.
- Alle Themen zum Film
Von Joss Whedon
Mit Robert Downey Jr., Chris Evans
Action
Von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg
Mit Jason Biggs, Alyson Hannigan
Komödie
Von Phil Lord, Chris Miller
Mit Jonah Hill, Channing Tatum
Komödie
Alle Top-Trailer
Kino > Festivals & Preise
Kino > Kino-Nachrichten
Kino > Kino-Nachrichten
Kino > Festivals & Preise
Alle Kino-Nachrichten
Sichert


