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Seine 1 Kritik ansehen
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4.5 - Großartig
Ein wirklicher großartiger Film, der genau nach meinem Geschmack ist.
Joseph Gordon-Levitt zeigt, wie schon in „Brick“, eine überragende Leistung. Seine Darstellung des depressiven Chris ist absolut überzeugend. Ebenso überzeugend ist Chris Wandlung vom deprimierten Versager zum „Helden“ der Geschichte. Dabei beginnt der Film eigentlich mehr wie ein Teenie-Drama und wandelt sich aber immer mehr zum spannenden Thriller. Den Gegenpol zu Chris stellt dessen Blinder Freund Lewis dar. Der hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen und steht zu jeder Zeit auf Chris Seite. Trotz dieses eher positiven Charakters hat der Film allerdings eine sehr bedrückende und düstere Atmosphäre. Die Entwicklung der Story ist zwar etwas vorhersehbar, doch viel interessanter ist eigentlich die Entwicklung der Charaktere, die glücklicherweise auch den Hauptteil des Films ausmacht. Der Bankraub ist eigentlich nur ein Aufhänger, um Gründe für Chris Wandlung liefern zu können.
Die Inszenierung des Films ist ebenfalls sehr gut gelungen. Die Farben sind immer sehr trist, einzig die weiblichen Charaktere brechen diese Regel. Sie scheinen schon fast vor Farben zu sprühen. Die Kameraarbeit ist wirklich exzellent. Alles ist immer in sehr ruhigen Bildern eingefangen und selbst die Action-Szenen verfallen nicht in die Hektik, die so oft bei modernen Filmen vorherrscht. Allerdings kratzt die Action ein wenig an der Glaubwürdigkeit der Handlung, wenn ein etwas trotteliger Polizist alleine 3 Bankräuber ausschalten kann.
„Die Regeln der Gewalt“ ist ein tolles Thriller-Drama, das mit hervorragenden Darstellern und einer tollen Handlung glänzen kann, aber leider ein paar kleine Schwächen hat.
Hinzugefügt am 10.02.2009 um 22:34 Uhr
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