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3 - Nicht schlecht
Was bedeutet: Dünne, nicht gerade originelle Handlung plus grandiose Optik und Kampf-Choreographie
Wer also eine inhaltlich gehaltvolle Geschichte erzählt haben möchte, ist hier definitiv am falschen Platz. Ebenso derjenige, wer auf eine Charakterentwicklung hofft.
Alle Personen bleiben wie sie sind: Die Bösen bleiben böse, die Guten gut, die Rachsüchtigen rachsüchtig, die Fanatischen fanatisch, usw. Einzig der Hauptcharakter macht die genreübliche Veränderung vom schwächlichen Trottel zum kampferprobten Halbtrottel durch. Und das innerhalb von fünfzehn Filmminuten ( was in der Handlung wohl ein paar Wochen sein sollen ).
Nein. Die Stärken des Films liegen in der Optik und der Kampfchoreographie. Die Landschaftsaufnahmen sind im HdR-Stil gehalten, wie inzwischen üblich bei Fantasyfilmen, die episch erscheinen wollen. Die Kämpfe sind super, was kein Wunder ist, wenn Jackie Chan und Jet Li mitmachen. Viele Kung-Fu Stile mit Tiernamen. Etwas Magie ( die mich ein wenig an „Avatar – der Herr der Elemente“ erinnert ) und eine Mini-Prise Romantik. Der Humor ist zwar etwas knapp bemessen, aber dennoch vorhanden. Die Kämpfe sind unblutig aber natürlich voller brachialer Gewalt ( klar, ist ja auch ein Kung-Fu Film, welcher ist schon ohne … )
Ach ja. Die weisshaarige Hexe und ihr „Haar-Kampfstil“ fand ich ziemlich cool, wenn auch nicht gerade neu ( Anime & Sephiroth lassen grüssen )
FAZIT:
Ein ( grösstenteils optisch ) unterhaltsamer Film für Anspruchslose.
PS:
Auch hier gilt, wer nicht mehr als Klischees erwartet, der wird auch nicht enttäuscht.
Hinzugefügt am 01.03.2009 um 21:48 Uhr
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