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Ich habe den Film bereits auf der diesjährigen Berlinale gesehen und muss sagen, es war eines der schönsten Kinoerlebnisse, die ich jeh hatte.Trotz der Tragik der Geschichte gibt das Drehbuch den Schauspielern jede Menge Freiraum, die komischen Momente auszuspielen - was sie mit sichtlicher Freude am Spiel dann auch geradezu genüßlich tun. So war also die Stimmung im Kinosaal sehr entspannt, und wir lagen regelmäßig vor Lachen am Boden - was man bei so einem Film vielleicht nicht gleich vermuten würde. Es gab aber natürlich auch viele leise Momente, die ebenfalls mitten ins Herz treffen. Sven Lehmann als Reschke, z. B., gelingt es sehr anrührend die Angst darzustellen, seine Tochter zu verlieren. Auch der langsamen Annäherung zwischen Lars und Marie schaut man gerne zu. Insgesamt ein absolut sehenswerter Film über Menschen, deren Gefühlswelt unter einer Eisschicht verborgen liegt (die Schneelandschaft der Uckermark dient als wunderbare Metapher) und die darum ringen, sich anderen Mitmenschen wieder öffnen zu können. Einen kleinen Punktabzug gibt es für das etwas gewollt bedeutungsschwangere Ende, das nicht so recht zu der vorher erreichten Leichtigkeit passen will.
Hinzugefügt am 18.10.2007 um 11:49 Uhr Verstoß melden
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