Ehemaliger User
2 - Nicht gut
Er ist rüpelhaft zu Kindern, säuft wie ein Loch und zerstört bei Heldentaten die halbe Stadt. Hancock ist nicht der liebe Held und Strahlemann wie er es eigentlich sein sollte. Bis er PR Manager Ray Embray das Leben rettet der mit Charlize Theron verheiratet ist, und dann durch Ihn einen neuen Lackanstrich bekommt. Ja Hancock ist ein Film in dem ein Saulus zum Paulus wird und endlich für das einsteht was er ist. Will Smith als Superheld könnte nicht besser besetzt sein, da er auch sonst immer gern den kernigen Helden abgibt. Jason Bateman als PR Berater ist eigentlich die lustigste Rolle in dem ganzen Film und Charlize Theron ist wie immer eine Augenweide und spielt ihren Part souverän herunter. Zu Beginn ist der Film eigentlich eine lustige Komödie die immer wieder gute Gags dem Zuschauer präsentiert, verläuft sich dann aber irgendwie ins Dramenfach ohne eigentliche Substanz zu bieten. Aus der Story hätte man deutlich mehr rausholen können. Denn die Läuterung des Helden Hancock ist viel zu früh und zu schnell in der Geschichte abgespult. Und gerade mit der Problematik der Unverwundbarkeit im letzten Akt, deswegen zieht sich bei mir die Stirn kraus. Auch nervt mich, wie schon lange bei keinem Film mehr, die Kameraarbeit. Die ist bei Gesprächen nun schon fast im Rachenraum der Hauptdarsteller um diese in Großaufnahme auf dem Bildschirm/Leinwand zu präsentieren. Hallo, Ich will den Film sehen und kein Covershoting für die neue Pickelcreme… das entsteht durch die arrogante Art der Darsteller, die sich immer mehr in einem Film gegenüber der Story, in den Vordergrund drängen möchten. Vergleicht mal Filme aus den 90ern und heute… zum kotzen. Was hat das dann noch mit Schauspielerei zu tun? Hancock macht zwar Spaß, bietet aber als Superheldenfilm irgendwie zu wenig. So richtig reißt mich das alles nicht vom Hocker… tut mir leid, aber Hancock ist ein Held auf den ich auch hätte gerne verzichten können…
Hinzugefügt am 10.01.2011 um 15:06 Uhr
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