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"Oxford Murders" ist ein insgesamt ordentlicher Thriller geworden, der vor allem mit seiner außergewöhnlichen Atmosphäre überzeugen kann. Die Story selbst ist recht originell und wird von Regisseur Alex de la Iglesia gut inszeniert. Er baut immer wieder geschickt mathematische und philosophische Diskussionen ein, die dem Film sein außergewöhnliches Flair geben. Gedreht wurde zudem an Original-Schauplätzen in Oxford, die dem Ganzen eine ganz besondere Atmosphäre verleihen und den Film in ein passendes Gewand hüllen. Kleinere Logiklücken sind allerdings in der Geschichte enthalten, nicht immer erscheint alles ganz schlüssig. Schauspielerisch ist der Film auf solidem Niveau: John Hurt verkörpert den exzentrischen und intelligenten Professor gekonnt souverän, Elijah Wood dagegen weiß als Austauschstudent nur eingeschränkt zu gefallen, so wirken manche Szenen, z.B. die Liebesszenen, nicht immer authentisch. Alles in allem ist "Oxford Murders" trotzdem ein gelungener Thriller geworden, der von Anfang bis Ende durchaus unterhalten kann. Seine großartige Atmosphäre und eine gute Geschichte können die teils auftretenden Logiklücken beinahe wett machen und somit ist "Oxford Murders" für einen spannenden Filmabend doch zu empfehlen!
Hinzugefügt am 30.03.2009 um 13:27 Uhr Verstoß melden
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