Red Cliff
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      2.5 - Na ja

    meine bewertung (3 sterne) bezieht sich auf die internationale version, die mit verlaub nicht mehr als demonstratives eye-candy in überlänge darstellt.

    Hinzugefügt am 27.04.2010 um 13:02 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Kurz und bündig: Gute Spieldauer (2,5h), den Schnitt (int. Version) merkt man nicht in dem Ausmaß, wie es Filmstarts.de beschreibt. Die Schlachten sind 1A-spektakulär, Charaktäre kurz und knapp, aber ausreichend beschrieben. Lange Ausführung: Natürlich kann man immer noch ein wenig mehr auf die Charaktere eingehen. Und, ja, beim int. Schnitt des Films kommen die Charaktere recht kurz. Das tut dem Film aber keinen Abbruch, wenn man auf gewaltige Schlachten und alte, ehrenvolle Kriegstaktiken steht. "Battle of Red Cliff" ist ein spannender, beeindruckender Film und hat durchwegs eine hohe Qualität. Die Lang-Version wird bestimmt noch einiges Drauf-Setzen, aber wie gesagt: Auch die int. Version hat durchaus ihre Berechtigung. Man bereut keine Minute des Films und sollte die originale 2x140min-Version eingedeutscht (bzw. englisch vertont) werden, spricht nichts dagegen, sich diese ebenso anzusehen. Und "Oneal Redux" kann ich in allen sonstigen Punkten zustimmen! Ich schreibe diese "Kritik" nur, um den "durchschnittlichen" Film-Seher den Mut zu geben, sich auf diesen Film einzulassen. Man bereut es nicht!

    Hinzugefügt am 12.03.2010 um 22:49 Uhr
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    giotikas
    giotikas

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      4 - Sehr gut

    der film war ganz gut und nie langweilig.nur einige kampfszehnen denke ich sind von anderen filmen abgeguckt worden (Troja,300)

    Hinzugefügt am 03.01.2010 um 16:50 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Der Film ist hervorragend,schade nur das in deutsche Version um die hälfte rausgeschnitten haben..

    Hinzugefügt am 03.11.2009 um 17:51 Uhr
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    Oneal Redux
    Oneal Redux

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      4 - Sehr gut

    John Woo ist einer der bekanntesten Hongkong-Regisseure die es gibt. Unvergessen sind seine Action-Balladen wie, "A Better Tomorrow" oder "Hard Boiled". Auch in Hollywood hat er längst Fuß gefasst, legendär ist sein herausragendster Film "Im Körper des Feindes". Action-Kino in Vollendung. Doch dann wurde es lange Zeit still um den Ausnahme-Regisseur. Nicht zuletzt Flops wie "Windtalkers" und "Paycheck" brachten ihn in Vergessenheit. Nun meldet sich der 63 jährige mit einer chinesischen Produktion zurück. "Back to the roots" sozusagen. Und es hat ihm keinesfalls geschadet. Mit "Red Cliff" meldet sich ein gereifter und immer noch perfektionistischer John Woo zurück. Die Geschichte spielt in der Zeit des geteilten Reiches im Jahre 208. Dem Machthungrigen Cao Cao (Zhang Fengyi) ist es gelungen, das zerrüttete Reich wieder zu vereinen. Dabei erlange er so viel Macht, dass er den Kaiser der Han-Dynastie als Marionette benutzen kann. Das Reich ist nämlich immer noch in 3 Teile gespalten. Das Kaiserreich im Norden und 2 kleinere Reiche im Süden und Westen des Landes. Cao Cao möchte diese beiden Reiche auch unter seine Kontrolle bringen und macht sich mit seinem gewaltigen Herr auf, um das Reich im Süden unter Kontrolle von Liu Bei (Yong You) und das Reich im Westen unter Kontrolle von Sun Quan (Chen Chang) zu unterjochen. Nach anfänglichen Erfolgen von Cao Cao im Süden, schließen Liu Bei und Zhuge Liang eine taktische Allianz und vereinen ihre Kräfte am letzten Verteidigungspunkt und zwar beim Red Cliff. Es kommt zwischen beiden Heeren um einen Kampf auf Leben und Tod... Die Geschichte wirkt sehr heroisch und wird auch so erzählt. Es geht um Heldentum und Heldentot. Dies wird aber so wunderbar erzählerisch umgesetzt, dass John Woo es schafft, aus der recht simplen Kriegsgeschichte eine wahre Tragödie zu zaubern. Leider wird es dem deutschen Filmfan vorerst verwehrt sein, das Werk in seiner Vollendung genießen zu können. Im Original ist das Werk von John Woo als Zweiteiler produziert worden, mit je einer Länge von 140 Minuten. In Deutschland erscheint auf DVD nur die gekürzte Fassung. Diese beläuft sich auf 148 Minuten. Es wurden also ganz 130 Minuten gekürzt! Deshalb ist der größte Kritikpunkt des Films, die nicht weit genug ausgebauten Charaktere. Dies ist kein Mangel an John Woo, denn die Presse die den Film in ganzer Länge sehen durfte, berichtet in dieser Hinsicht nur Gutes. Es ist wirklich schade, dass dem deutschen Kunden so wenig Vertrauen geschenkt wird, dass man ihm ein so wunderbares Historien-Abenteuer in der kompletten Fassung verwehrt. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass "Red Cliff" nicht in das Kino gekommen ist, sondern direkt auf DVD erschien. Die Darsteller-Liste ist eine Top-Besetzung der besten chinesischen Schauspieler. Herausstechen alle auf ihre eine oder andere Weise. Allen voran wird der Film vor allem durch Tony Leung Chiu Wai ("Hero", "Infernal Affairs") und Takeshi Kaneshiro ("House of Flying Daggers") getragen. Tony Leung spielt den General Zhou Yu mit so viel Hingabe und Präsens wie er es auch schon in "Hero" tat. Dazu passt dann der ruhige und nachdenkliche Charakter von Takeshi, der den Strategen von Liu Beis Armee spielt. Zwischen beiden entsteht eine wunderbare Freundschaft, die aufgrund der geschnittenen Fassung viel zu kurz daher kommt. Aber auch alle anderen Nebencharaktere spielen ihre Rollen mehr als Souverän. Jeder der einzelnen Generäle wirkt stimmig und authentisch. Und auch die weibliche Besetzung, in Form von Wei Zhao(Shaolin Kickers) und Chiling Lin ist wunderbar gewählt. John Woo hat die Schusswaffen gegen Schwerter getauscht und man fragt sich, warum er dies nicht schon früher getan hat. Man erkennt Woo an jeder Stelle des Filmes wieder, gereifter zwar, aber dennoch erkennbar. Vor allem im Finale, das wie seine frühen Hongkong-Werke, in Form einer Pattsituation endet. Die Schlachten sind bis in das kleinste Detail durchdacht und wirken einfach nur gewaltig auf den Zuschauer ein. Die Kämpfe selber sind untermalt mit Kamera-Drehungen und Slow-Motion-Effekten. Typisch John Woo eben. Man merkt dem Film stets an jeder Stelle an, dass er der bisher teuerste chinesische Film ist. Ein gewaltiges Schlachtenepos trifft es wohl am besten. Und was wäre ein Film von John Woo ohne Tauben? Auch in "Red Cliff" spielen die weißen Tauben wieder eine wichtige Rolle und sind damit ein bedeutendes Stilmittel. Die Landschaften erzählen ihre eigene Geschichte. Die Optik des Films ist sehr gut gewählt und stimmig. Kamerafahrten über die grünen Wiesen oder Sonnenuntergänge hinter einem Berg, alles wird fabelhaft in Szene gesetzt. Auch bei den Schlachten verliert man stets nie den Überblick, dank der grandiosen Kameraführung. Einzig und allein die CGI-Sequenzen fallen negativ auf. Dort hat man es ein wenig übertrieben und es wirkt daher teilweise etwas künstlich. Da hätte man sich gerne weniger gewünscht. Aufgewertet wird dies allerdings wieder durch die schöne Musikuntermalung von Tarô Iwashiro. Fazit John Woo beweist mit "Red Cliff", dass er sich noch nicht aus der Filmwelt verabschiedet hat. "Red Cliff" ist ein gewaltiges und optisch höchst ansehnliches Schlachtenepos. Die Kämpfe sind wunderbar choreografiert und fabelhaft inszeniert, dazu präsentiert mit einer schönen Musikuntermalung. Die Charaktere sind tiefgründig und wunderbar besetzt. Nur die gekürzte deutsche Fassung verhindert, dass "Red Cliff" das Meisterwerk sein kann, dass es ist. Man kann wirklich nur hoffen, dass noch irgendwann eine ungeschnittene Fassung, auf dem deutschen Markt erscheinen wird. Dennoch ist "Red Cliff" ein äußerst ansehnlicher Film, den es sich lohnt auf DVD zu holen.

    Hinzugefügt am 25.10.2009 um 00:44 Uhr
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      3.5 - Gut

    ...das wird Dir hier im Minutentakt um Augen und Ohren geschlagen. Nicht Dein Ding? Dann brauchst Du gar nicht erst einzuchecken. Es mag sein, dass dieses Werk in der chinesischen Ursprungsfassung mit kolportierten 4 Stunden Laufzeit tatsächlich auch ein Film der leisen Töne sein kann. In der westlichen Readers Digest-Fassung verbleibt nur ein visuell herausragendes und schauspielerisch eher auf Sparflamme köchelndes Werk, dass die Dimension des Ganzes erahnen lässt - aber aufgrund der Kürze leider nicht ausspielen kann. Dennoch - für die Leinwand sind hier genügend Momente drin, die einem das Herz aufgehen lassen werden. Allein die erste grosse Schlacht bei der die Angegriffenen mit der "Schildkrötentaktik" (bei der sich die Römer von ASTERIX mit Sicherheit inspirieren liessen ;-) ) - wenn die Kamera dann in den Adlerflugmodus wechselt und die Genialität dieser Kampfstrategie sich offenbart - wem hier nicht die Kinnlade runtersackt, dem ist nicht mehr zu helfen. Und der Taubenflug von RED CLIFF über das Wasser durch das feindliche Lager - somit erhalten wir eine Ahnung von der Dimension des Heeres, gegen das sich unsere Recken durchsetzten mussten. Fazit: Visuell ein überbordendes Füllhorn an sprachlos machenden Bildern, krankt die westliche Kurzfassung leider daran, die Charaktere nur anreissen zu können - und einen Grossteil (dieser historisch verbürgten) Persönlichkeiten zu lauten Abziehbildern verkommen lassen zu müssen. Da wird die Langfassung hoffentlich Abhilfe schaffen. Und John Woo beweisst eindringlich, dass mit ihm tatsächlich noch zu rechnen ist...

    Hinzugefügt am 03.09.2009 um 10:23 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Also ich muss sagen das ich mich sehr auf den Film freue, denn ich bin auf die Geschichte gespannt! Und ausserdem habe ich viel über die Schlacht von Chi Bi gelesen und habe auch viele Spiele wo diese Stadt vorkommt. Noch dazu bin ich ein Fan von Takeshi Kaneshiro! Aber das heißt nicht das er gut sein muss....bin gespannt...und werde mein Komentar nach dem Film abgeben! Lg Yi Feng

    Hinzugefügt am 05.06.2009 um 19:21 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Hallo. Erst mal was zu meinem Vorredner! Das stimmt absolut nicht! Wenn du den Film in einem kleinen Kino gesehen hast dann hattest du echt pech. In solchen Filmen kommt es nicht darauf an alles richtig zu machen. Es muss rüber kommen wie damals Krieg geführt worden ist und das wird sehr eindrucksvoll rüber gebracht! Der Film spielt in einer Zeit die man sich nur sehr schwer vorstellen kann und genau das kommt sehr gut rüber! Die Unterschiede zwischen damals und heute! Schau dir Madagaskar an. Da haste Herz! :-) Grüße, Dougy

    Hinzugefügt am 14.04.2009 um 16:32 Uhr
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      1 - Sehr schlecht

    Habe den Film im Sommer 2008 in China im Kino gesehen. Klar bietet dieser Historienepos Bildgewaltigkeit und actionreiche Kampfszenen. Die schauspielerischen Leistungen vermag ich nicht zu beurteilen. Zumindest soll es sich um chinesische Top Stars der Schauspielerszene handeln (was leider nicht automatisch bedeutet, dass die auch gut spielen können). Der Film zeigt allerdings eine dermaßen abgedroschene, pseudodramaturgische Handlung bzw. Zwischenhandlung, dass es einfach nur noch peinlich ist. Hier ist wirklich alles vorhersehbar und mit Klischees überfrachtet. Es ist nur allzu offensichtlich wie hier verkrampft versucht wird, eine fesselnde Atmosphäre entstehen zu lassen. Und es funktioniert nicht ansatzweise. Dabei ist der Film auch noch unnötig in die Länge gezogen worden. OK, das gehört sich so für einen Historienfilm aber da die Grundatmosphäre einfach nicht aufkommen will, nervt die Länge zusätzlich. Irgendwie hat mich der Film an die Eröffnungsfeier der olympischen Spiele erinnert: bildgewaltig, laut, kolossal, beeindruckend. Aber: kein Herz, keine Atmosphäre, inszeniert, vorhersehbar. Was bei einem Megaevent wie der Eröffnungsfeier noch ok ist, bricht einem Film dagegen das Genick.

    Hinzugefügt am 09.01.2009 um 17:01 Uhr
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