Der Vorleser
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    ayaka-
    ayaka-

    2 Follower | Seine 47 Kritiken ansehen |

      2 - Nicht gut

    Eine etwas betagtere Frau gibt einem fünfzehnjährigen Jungen Sexualkundeunterricht, während er ihr im Gegenzug Klassiker der Weltliteratur vorliest. Die Affäre, die sich zu einer Liebesbeziehung entwickelt, macht einen Grossteil des Filmes aus, ist lustlos erzählt und dementsprechend langweilig. Neben weiteren Lebensepisoden um die beiden Liebenden tangiert der Film Fragen nach Recht und Unrecht, Schuld und Sühne und moralischer Verantwortung. Die Themen werden allerdings nicht mehr als beiläufig erwähnt, so dass man keine besondere Lust bekommt, sich damit auseinanderzusetzen. Vielmehr fragt man sich, was überhaupt die Intention des Filmes war, abgesehen von eingangs erwähnter Handlung, für die der Titel des Films wiederum treffend ist. Eine meiner Zimmerpflanzen, die ich demnächst kastrieren lasse, meint, ich solle erwähnen, dass Kate Winslet nackt zu sehen ist. Ob das nun positiv oder negativ zu werten ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich führe den Film in der Sparte "Langweiler, Valium und Faultiere" mit dem Vermerk "Bruno Ganz", da ich den Typen nicht leiden kann.

    Hinzugefügt am 07.04.2012 um 01:03 Uhr
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    Jimmy V.
    Jimmy V.

    1 follower | Seine 150 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Die Filmstarts-Kritik ist ein wenig zu hart. Nur weil der Film quasi 1:1 mit dem Buch übereinstimmt, muss man das doch nicht gleich als Kritikpunkt werten? Es macht den Film zumindest nicht schlechter. Die Eigenständigkeit des Films wurde imho schon dadurch teilweise erzeugt, als das mit Kate Winslet eine hübsche Schauspielerin der im Buch als eher hässlich beschriebenen Hanna ihr Gesicht leiht. Dadurch kann man die Brücke schlagen: Ok, wir sehen es alles aus den Augen von Michael. - Das Buch habe ich damals nur teilweise gelesen, konnte mich an die Handlung noch grob erinnern. Ich fand es soweit ok. Der Film bleibt an der Oberfläche all dieser Themen, ich weiß nicht mehr wie es genau im Buch war. Klar, da hätte mehr kommen können. So ist der Film aber definitv nicht schlecht und durchaus sehenswert. Die Darsteller machen einen guten Job, auch Ralph Fiennes ist nicht so schlecht geraten.

    Hinzugefügt am 10.11.2011 um 13:18 Uhr
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    Ehemaliger User
    Ehemaliger User

      3 - Nicht schlecht

    Der Film war okay, mehr nicht. Kommt für meinen Geschmack nur recht langsam in Fahrt. Besetzung war klasse und einige interessante Stellen gabs auch, aber insgesamt fand ich den Film nur okay, weil mir zwischendurch immer wieder langweilig geworden ist. War jetzt nicht der Oberhammer, aber trotzdem ganz sehenswert... 6/10

    Hinzugefügt am 18.07.2011 um 00:40 Uhr
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    Jason Bourne
    Jason Bourne

    10 Follower | Seine 338 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    Der Film mixt für meinen Geschmack unpassend Holocaust und Analphabetentum in einen Film zusammen. Von der beängstigend guten Darstellung der begnadeten Kate Winslet mal abgesehen, hat dieser Film nicht viel zu bieten. Zwar wird die Beziehung zwischen den Protagonisten gut aufgebaut, so richtig intensive Gefühle entstehen aber nicht.

    Hinzugefügt am 12.04.2011 um 21:44 Uhr
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    PaddyBear
    PaddyBear

    7 Follower | Seine 105 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Literaturverfilmungen ziehen meistens gegenüber ihrer schriftlichen Form den kürzeren. Oftmals scheitet es daran, dass das Werk zu komplex ist oder die Geschichte einfach wild verändert wird ( Imperium der Wölfe sollte man hier beispielsweise erwähnen) Auch „Der Vorleser“ kommt nicht an die Qualität des Originals von Bernhard Schlink heran. Die vielen Gedanken des Protagonisten können auf der Leinwand natürlich nicht explizit dargestellt werden. Dennoch bin ich positiv überrascht. Der Film hält sich so gut wie möglich an die Vorlage, schafft es aber dennoch nicht langatmig und detailverliebt zu wirken. So erzählt Daldry (Billy Eliot) eine ruhige Geschichte die ohne großen Aktionismus daherkommt, um mehr von der emotionalen Seite zu kommen. Sehr gut fängt er die Emotionen der Schauspieler (besonders Kate Winslet und Ralph Finnes) ein und kreiert so ein gut gespieltes Drama. Der Film geht behutsam mit dem Thema Nationalsozialismus um. Eine andere Art mit dem Erlebten fertig zu werden (das hat mich auch an dem Buch so fasziniert). Die schauspielerische Leistung von Kate Winslet ist wirklich außergewöhnlich. Sie zeigt so viele Facetten in ihrem, immer älter werdenden, Gesicht das es einfach ein Genuss ist ihr zu zuschauen. Auch Ralph Finnes macht seine Sache ausgezeichnet auch wenn er weniger Spielzeit hat. Einzig David Kross überzeugt nicht wirklich. Er bemüht sich zwar ansehnlich, schafft es aber nicht eine emotionale Bindung zum Zuschauer aufzubauen. Seine Gesichtszüge ändern sich sehr selten. Der Rest der Besetzung (vor allem großartige deutsche Schauspieler wie Ganz, Herfurth oder Herzsprung) leistet überzeugende Arbeit. Alles in allem ein guter Film der ruhig daherkommt und grade deswegen sehr angenehm zu schauen ist. Gutes Drama mit einer brillanten Kate Winslet.

    Hinzugefügt am 17.11.2010 um 01:18 Uhr
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    Sherley Holmes
    Sherley Holmes

    1 follower | Seine 8 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    Lange hat ein Film mir die Luft nicht mehr so sehr genommen wie dieser. Unzählig viele moralische Fragen werden aufgeworfen, welche unmittelbar zum nachdenken anregen. Es ist nahezu unerträglich einigen Ausführungen zu folgen. Der erste Teil des Films erhält durch eine interessante Mischung aus Leidenschaft, innerlichen Konflikten, Charakterdarstellung und Dramatik einen grandiosen Spannungsbogen. Leider fiel die perfekt aufgebaute Story in der zweiten Hälfte in sich zusammen und verlor den bis dahin ergreifend erzeugten Tiefgang. Als großen Kritikpunkt sehe ich vor allem, dass die Ausmaße der getroffenen Entscheidungen und Ansichten nicht weiter beleuchtet und das Gesamturteil nicht in Frage gestellt bzw. diskutiert wurde. Die Entwicklung der Charaktere erfolgte nur noch sehr oberflächlich. Dadurch wurde die folgende Handlung meiner Ansicht nach in vielen Aspekten unglaubwürdig, flach und langatmig. Schade das hier so viel Potential verschenkt wurde.

    Hinzugefügt am 24.09.2010 um 22:50 Uhr
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    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    Manchmal ist es schwer zu sagen warum ein Filmschauspieler berührt. Welche kleinen Gesten, Blicke, Charismen dazu führen, dass eine Figur sich einem ins Gedächtnis prägt. Es passiert gar nicht so oft wie man glaubt. Doch nachdem ich "der Vorleser" gesehen habe, habe ich nur noch das Gesicht von Hanna Schmitz im Gedächtnis gehabt. An Kate Winslet selber dachte ich dabei wenig, was ein sehr gutes Zeichen ist. Die furchtbare Vergangenheit und der Charakter von Hanna Schmitz bewegten mich nur durch Kate Winslet, weniger durch die restliche Regie des Films, die eher unintressant daher kommt. Der Film ist solider, doch die anderen Schauspieler schwächeln im Gegensatz zu Kate Winslet, allen voran die beiden Hauptdarsteller. Irgendwie kam die Figur von Micheal Berg nicht wirklich bei mir an, blieb dauernd hinter einer lächelnd-leidenden Fassade versteckt, dabei sind die beiden Fiennes und Kross sicher gute Schauspieler, Fiennes auf alle Fälle. Ausser natürlich sehr schöne Bilder zu liefern (Lob an die Kameraführung), gelingt es Stephen Daldry auch nicht so ganz die Geschichte auf der Leinwand mit einer eigenen Handschrift zu versehen. Dass der Roman von Bernhard Schlink es wert ist verfilmt zu werden, darüber will ich mich gar nicht weiter auslassen, das haben hier andere vor mir genug erörtert. Allerdings ist es nicht sicher, ob ihm damit einen Gefallen getan wurde. Kate Winslet schon - ihre beste Rolle bisher.

    Hinzugefügt am 06.04.2010 um 21:58 Uhr
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    Jack-ONeill
    Jack-ONeill

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      2.5 - Na ja

    Der Vorleser (The Reader) 1995 gelang dem deutschen Autor Bernhard Schlink ein beeindruckender Erfolg. Nicht nur die Kritiker waren dem Werk wohlgesonnen, sondern schaffte er es auch als erster Autor der Bundesrepublik auf Platz eins der Bestsellerliste der New York Times. Somit standen zwar die Vorzeichen auf eine erfolgreiche filmische Umsetzung recht gut, jedoch ist eine Buchverfilmung immer eine schwierige Gratwanderung zwischen der Nutzung der neuen Möglichkeiten, die der Film bietet, auf der einen Seite, und der Erhaltung des Geistes des Originals auf der anderen Seite. Da die Filmrechte 1996 an Harvey Weinstein verkauft wurden, konnte man sich auf etwas großes freuen, da die Weinstein Brüder für Oscarerfolge wie ,,Shakespeare in Loveâ˜â˜, ,,Chicagoâ˜â˜, ,,There will be bloodâ˜â˜ oder ,,No country for old menâ˜â˜ stehen. Jedoch hat sich das lange Warten auf die Adaption hat nur bedingt gelohnt. Spoiler Im Jahr 1958 in Neustadt hat der Schüler Michael Berg auf dem Nachhauseweg einen Gelbsuchtanfall. Die 36-jährige Straßenbahnschaffnerin Hanna Schmitz hilft ihm, nach Hause zu kommen, und drei Wochen später begibt sich Michael zu ihr, um sich zu bedanken. Ab diesem Tag entwickelt sich eine Liebesbeziehung zwischen den beiden, doch Hanna hält ihn auch auf Distanz, nennt ihn âžJungchenâœ. Michael lässt sich das gefallen. Es entwickelt sich das Ritual, dass Michael Hanna vor dem Sex aus Büchern vorliest. Er merkt jedoch nicht, dass Hanna Analphabetin ist. Eines Tages ist sie verschwunden. Erst 1966 sieht er sie, da er Jurastudent geworden ist, als Angeklagte KZ-Aufseherin wieder. Im Gegensatz zu den anderen Angeklagten gesteht Hanna, jedoch wird sie aufgrund eines von ihr unterschriebenen Dokumentes, das den Tod von 300 Juden verursacht hat, lebenslänglich verurteilt. Das Dokument kann aber nicht von ihr sein, da sie nicht schreiben kann. Michael weiß das, er traut sich aber nicht, es dem Gericht mitzuteilen. Der junge Rechtsanwalt schickt Hanna daraufhin Kassetten in den Knast, mit denen sie lesen und schreiben lernt. Die von ihr verfassten Briefe beantwortet Michael jedoch nie. spoiler ende Am letzten Tag der Haft bring sich Hanna um und vermacht ihr Vermögen der Jüdin, die sie mit ihrer Aussage Gitter brachte. Das Hauptproblem des Films tritt hier auch schon zutage. Die dreiteilige Biografie von Hanna Schmitz und Michael Berg wird stupide abgehandelt. Anscheinend wollte man möglichst nah am Buch bleiben, gleichzeitig jedoch etwas wegkürzen. Da beides nicht geht, gibt es vor allem gähnende Langeweile. Diesen Verlauf versucht man durch eine Rahmenhandlung aufzubrechen, die dem Zuschauer jedoch absolut sinnlos vorkommt, da der vollkommen verschenkte Ralph Fiennes (Schindlers Liste, Harry Potter) im immer gleichen weinerlichen Dackelblick durch Berlin schlurft. Das einzige, was passiert ist, das dem Film noch ein paar Extraminuten raus gepresst werden, und man irgendwann sehnsüchtig das Ende erwartet. Dabei wäre eine Straffung noch nicht einmal notwendig. Heutzutage gehen viele Filme 2 Stunden. Viel wichtiger wäre eine konsequente Nutzung filmischer Mittel gewesen. Keine Szene, außer die, wo Hanna zu erklären versucht, warum sie die Juden ins Vernichtungslager geschickt hat, kann den Zuschauer wirklich mitreißen. Im Allgemeinen ist es Kate Winslet (,,Titanicâ˜â˜, ,,Vergiss mein nichtâ˜â˜) zu verdanken, dass der Streifen nicht im absoluten Mittelmaß stecken bleibt. Ihre Darstellung der widersprüchlichen Hanna Schmitz, die Verwundbarkeit, Aggression, ein unterentwickeltes moralisches Empfinden und erotische Anziehungskraft gleichermaßen zum Ausdruck bringt, wurde zu Recht mit dem Oscar geehrt. Dass der Film auch zu Recht keinen Goldjungen bekommen hat, ist zum Großteil dem meiner Meinung nach dem aus welchen Gründen auch immer oscarnomminierten Drehbuch geschuldet. Hier wurde der Film nicht wegen seiner Leistung, sonder wegen des von ihm behandelten Themas ausgewählt. Alles wirkt halbherzig. Die letzte Konsequenz fehlt eindeutig. Man erwartet als Zuschauer immer, das jetzt was passieren muss, doch man wird jedes Mal enttäuscht. Besonders schlimm ist das an der Szene, in der Hanna Neustadt verlässt, weil sie von ihrem Job als Straßenbahnschaffnerin ins Büro befördert wurde und deshalb berechtigte Angst hat, dass ihr Analphabetismus entdeckt wird. Die Musik von Nico Muhly suggeriert einem zwar, das gerade etwas Wichtiges passiert, doch das Geschehene kommt total nebensächlich und ohne richtige Emotion, ja geradezu unbedeutend herüber. Dabei ist diese Szene von essentieller Bedeutung für den ganzen Film. Leider ist diese kein Einzelfall, und Regisseur Stephen Daldry (,,Billy Elliotâ˜â˜) sollte sich an die eigene Nase fassen. Da der Film den Zuschauer nicht sonderlich fesseln kann, bleibt auch die Spannung auf der Strecke. Dabei sind die äußerlichen Voraussetzungen geschaffen. Das Studio Babelsberg hat ganze Arbeit geleistet, wobei man eigentlich keine Kulissen aufbauen musste. Deshalb wird wohl der Großteil der 32 Mio. $ Produktionskosten in den Taschen der Stars verschwunden sein. Davon wird David Kross (,,Krabatâ˜â˜) als Michael nicht viel gesehen haben. Teilweise auch zu recht, da er mit zunehmender Filmdauer in ein dauerheulen verfällt, und dadurch die wirklich emotionalen Szenen ein wenig untergehen. Am für ein Drama etwas schnellen, aber gelungenen Anfang, zeigt sich, welches Potential in ihm steckt. Generell spielen viele deutschsprachige Schauspieler der Güteklasse A mit. Während Alexandra Maria Laras Auftritt in der Rolle der im KZ Inhaftierten Zeugin der Anklage als Cameon gewertet werden kann, ist Brune Ganz (,,Der Untergangâ˜â˜, ,,Der Manchurian Kandidatâ˜â˜) als Juraprofessor Rohl wie immer eine Offenbarung. Ein Hauptproblem bei der Verfilmung literarischer Werke ist die Gedankenwelt der Protagonisten. Durch den Verzicht von Monologen kann diese nur durch Kameraeinstellungen auf die Gesichter der Schauspieler gezeigt werden. Da sich in diesem Bereich die von mir genannten Unzulänglichkeiten einschleichen, gehen einem solche Szenen nach einer Weile nur noch auf den Geist, da man immer nur das gleiche, nämlich heulende Gesichter, sieht. Zu allerletzt ist da noch eine Sache, um die man in der Bewertung nicht drum herum kommt. Ich meine die Einstellung des Filmes zur Vernichtung in den Konzentrationslagern. Es ist mir klar, dass es in der Figur der Hanna Schmitz liegt, welche Entscheidung sie trifft, doch sich wegen Analphabetismus mehr zu Schämen als für die Ermordung von hunderten Menschen, ist indiskutabel . Denn am Ende ist die Hauptbotschaft des Filmes jene, die den Deutschen der Nazizeit eine Absolution erteilt, die etwas von der Endlösung gewusst haben. Doch da ist dem Film kein Vorwurf zu machen, da man den Sinn des Buches nicht grundlegend ändern kann. Was bleibt am Ende zu sagen? Der Vorleser ist kein schlechter Film geworden, aber auch nichts großes, der im Endeffekt hinter Meisterwerken wie ,,Schindlers Listeâ˜â˜ oder ,,Das Urteil von Nürnbergâ˜â˜ deutlich zurückbleibt.

    Hinzugefügt am 23.11.2009 um 16:26 Uhr
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    Lamya
    Lamya

    11 Follower | Seine 753 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    Fand den Film okay, mehr dann aber auch nicht. Der Film versucht mehr zu sein, als er eigl. ist. Mir hat die Tiefe gefehlt, die ich in vielen anderen Dramen spüre. Er ist nicht schlecht, aber wirklich gut ist er auch nicht. Eher ein Drama für zwischendurch. Aber Urteilt selbst... 6/10

    Hinzugefügt am 12.10.2009 um 08:48 Uhr
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    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      2.5 - Na ja

    Der Film konnte mich, die das Buch regelrecht verschlang, nicht begeistern. Hätte ich das Buch nicht gelesen, wäre ich wohl vollends enttäuscht. Es wurden, meiner Meinung nach, viel zu viele bedeutsame Stellen schlicht fortgelassen. Beispielsweise die hinterlegte Nachricht von Michael, die Hanna nicht hatte lesen können - dieser Situation folgte ein Streit, der Michael einmal mehr in die unfreiwillige Demut zwingt. Und, ganz besonders, die Szene, in der Hanna im Schwimmbad auftaucht und Michael nicht umgehend aufspringt, um sie zu begrüßen. - Er gibt sich allein daher die Schuld an ihrem Verschwinden und ahnt nicht, dass sie aus völlig anderen Gründen geht. Jahrelang lebt er in diesem Glauben. Ich verstehe nicht, weshalb man das weg ließ. Das KZ-Thema hätte intensiver behandelt werden müssen. Mir ging das alles zu schnell, der Film war insgesamt viel zu oberflächlich, im Gegensatz zur Vorlage. Einzig die schauspielerische Leistung von David Kross hat mich sehr begeistert. Und über Bruno Ganz' Auftritt freute ich mich.

    Hinzugefügt am 12.09.2009 um 14:47 Uhr
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