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Dublicity ist ein grundsolider Film, einer, der in fast allen Bereichen gut ist, aber letztendlich nicht so derart überzeugend, als dass man ihn für sehr lange Zeit im Kopf behält... Dennoch fallen mir zuerst einmal postive Seiten auf: Da wäre die wirklich bestechend großartige Kameraarbeit, die wirklich teilweise zum besten gehört, das ich je in einem Agententhriller sah... ähnlich positiv fand ich zuletzt The International ... aber nach 40 Min. scheint die Genialität aufgebraucht und es blitzen nur noch selten wirkliche "Augen-Öffner" über den Bildschirm. Die Musik ist relativ belanglos... kann mich ehrlich gesagt kaum noch daran erinnern... das sagt schon alles. Ein großer Pluspunkt ist die Story... sie ist verschachtelt, wie es sich für das Genre gehört, aber dennoch so sauber inszeniert, dass man niemals, zu keiner Sekunde den Faden verliert oder groß grübeln muss... sehr fachmännisch die Storyline... das "Finale" ist auch mal angenehm... mehr möchte ich dazu nicht verraten. Aber leider ist der Film bei allem sauberen Fluss so überhaupt nicht spannend... interessant, ja, spannend, nein. Da wäre eine Priese mehr Thrill gut gewesen. Die Darsteller sind solide, bis in die Nebenrollen. Julia Roberts und Clive Owen bieten ebenfalls keinen Grund zur Klage, was aber für die Hauptdarsteller schon wieder etwas zu wenig ist... ganz ehrlich gesagt... ja, Paul Giamatti spielt am Rande einer Karikatur... aber er macht dies so bahnbrechend faszinierend wie kaum ein anderer Darsteller... erinnert teilweise an einen jungen Jack Nicholson... Sobald Giamatti im Bild ist, wird alles andere zur Nebensache... eine überragende Leinwandpräsenz besitzt der Mann. Ähnlich wie Philip Seymore Hoffman versteht es Giamatti seine Mimik mit unglaublicher Wucht präzise einzusetzen. Er ist das Highlight des Films. Zudem muss gesagt werden, dass Duplicity mehr seichte Komödie als wirklicher Thriller ist... da sollte man keine falschen Erwartungen haben... was nichts an dem Kritikpunkt der mangelnden Spannung rüttelt. Fazit: Solider, teilweise großartig fotografierter, aber spannungsarmer Agentenfilm, der gute Laune macht und einen überragenden Paul Giamatti auffährt. 7/10
Hinzugefügt am 22.01.2010 um 03:05 Uhr Verstoß melden
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