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An irgendeiner Stelle im Film gibt Dresen einer seiner Figuren diese Message in den Mund, die eigentlich keine ist. Eine Kurzbeschreibung eines Films, der pendelt zwischen Komik und berührender Echtheit in der Darstellung von Zwischenmenschlichem. Ein wahres Feuerwerk an Beziehungen zieht sich durch die gesamte Handlung, wobei das filmschaffende Millieu die geeignete Bühne liefert. Einem alkoholabhängiger Schauspieler wird ein jüngerer zwecks Motivation vorgesetzt. Die Szenen werden doppelt gedreht, einmal mit dem Alten, einmal mit dem Jungen. Die Konfrontation der Gemerationen wird in ihrer Eigenheit dargestellt hinsichtlich Liebe und Leidenschaft. Auch der Tod kommt zum Zuge, der Vater wird durch einen Schluck Bier ins Jenseits befördert. Die junge Statistin liebt den Kameraassistenten, der wiederum einem andern Mädchen verfallen ist. Die Annäherung der Älteren an das Frischfleisch klappt nur bedingt. Das Schäferstündchen der beiden Älteren in Erinnerung an frühere Leidenschaft in einem abgelegen Landgasthof endet in einem Fiasko. Es setzt sich die Flasche an den Hals, sie entreist sie ihm mit Gewalt, Agression, Tränen und Ratlosigkeit. Es ist nur ein kleiner Auszug aus der Vielfalt der dargebotenen Situation und menschlichen Verflechtungen, von denen der Film lebt. Stellenweise verliert er sich in bezeihungsmäßiger Überfrachtung und ich habe den Eindruck, er wird den einzelnen Geschichten nicht ganz Herr. Auch der gesetzte Rahmen, endlich vor der der Kamera in einer Spielszene das Wort Arschloch sagen zu können, liefert keinen schlüssigen Zusammenhang, ebensowenig wie das aussöhnende Besäufnis mit dem jüngeren Konkurrenten, oder die offene Anklage vor versammelter Mannschaft. Ich finde den Film weniger spannend aber dafür sehr unterhaltsam. Die schauspielerische Leistung ist überdurchnittlich gut. Die Raucherei finde ich im Nachhinein auffällig. Anscheinend hat die Zigarettenindustrie hier einiges beigesteuert.
Hinzugefügt am 02.11.2009 um 15:28 Uhr Verstoß melden
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