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Home > Kino > Film-Archiv > Action > Max Payne
Kinostart:
20. November 2008
Regie: John Moore
Mit Mark Wahlberg, Mila Kunis, Beau Bridges,
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FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Action
Laufzeit: 99 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Verleiher: Fox Deutschland
Inhalt: Seit seine Frau und sein Baby von mehreren Einbrechern getötet worden sind, hält den Polizisten Max Payne (Mark Wahlberg) nur noch eins am Leben: der Gedanke, dass er sich irgendwann rächen wird. Seinen Job in der Mordkommission hat er nach der Tragödie aufgegeben. Stattdessen sitzt er nun jeden Tag im Keller des Polizeireviers und forstet dort die Akten der ungelösten Fälle durch. Nachts streift er dann durch die dunkelsten Gassen und Hinterhöfe der Stadt, durch U-Bahnstationen und Clubs, immer auf der Suche nach Hinweisen auf die Mörder seiner Familie. So begegnet er schließlich einer jungen Frau (Olga Kurylenko) mit Kontakten zur Drogenszene. Als sie, kurz nachdem sie sich von ihm getrennt hat, auf brutalste Weise ermordet wird, gerät Max ins Visier seiner Kollegen. Sein ehemaliger Partner Alex Balder (Donal Logue) hält zwar schützend die Hand über ihn, wird aber schließlich selbst umgebracht. Und wieder ist Max der einzige Verdächtige. Ihm bleibt also gar nichts anderes übrig, als auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei stößt er auf eine neue synthetische Droge, deren Spur direkt zu dem Pharmakonzern führt, für den einst seine Frau gearbeitet hat.
FILMSTARTS.de
(3)
Pressespiegel
(2,5)
User-Wertung(5035 Bewertungen)
(2,6)
Es hat schon seine Gründe, warum ausgerechnet ein Filmemacher wie Uwe Boll das Feld der Videospiel-Adaptionen so intensiv beackert. Zum Teil lassen sich seine vielen Games-Verfilmungen natürlich mit seinem kaufmännischen Talent erklären. Mit ihnen hat Boll eine Nische gefunden, die es ihm erlaubt, Jahr für Jahr mehrere Genrefilme ohne ein allzu großes finanzielles Risiko zu realisieren. Aber Videospiel-Stoffe kommen ihm nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht sehr zu pass. Sie entsprechen auch seinem eher beschränkten filmischen Talent. Sämtliche Adaptionen, sei es nun von Romanen, Comics oder Videospielen, sind immer auch Reduktionen. Der Transfer von einem Medium zum anderen fordert einfach seinen Tribut. Aber während der Verlust bei der Umsetzung von Romanen und Comics durchaus mit einem Gewinn auf einer anderen Ebene einhergehen kann – die Bildgewalt des Kinos kann schließlich vieles ausgleichen –, bleibt die Bilanz bei Filmen nach Games nahezu immer negativ. Das interaktive Element des Spiels lässt sich einfach nicht ersetzen. Insofern muss sich ein Filmregisseur bei der Umsetzung eines Spiels letztendlich gar nicht weiter anstrengen. Wenn man dieses grundsätzliche Scheitern erst einmal akzeptiert hat, kann man wie Boll einfach einen geistlosen Action- und Ballerfilm nach dem anderen herunterkurbeln und dabei noch von etablierten Markennamen profitieren. Natürlich geht es auch ganz anders. Davon zeugt John Moores überaus ambitionierte Verfilmung des Neo-Noir-Spiels „Max Payne“. Aber selbst Moore, der sich mit Im Fadenkreuz und seinen Remakes von Der Flug des Phoenix und Das Omen als einer der Hoffnungsträger des modernen Genrekinos etabliert hat, kann mit diesem harten Großstadt-Noir letztlich weder die Erwartungen der Gamer noch die der Genrefilmfans erfüllen. Auch er scheitert, allerdings auf einem sehr hohen Niveau.
Weiterlesen
Kritik: Vor der Kritik muss ich erst einmal sagen: Die Spiele sind meine Allzeit-Favoriten und zudem liebe ich Filme im Noir-Stil, daher kann ich meine Kritik nicht gerade objektiv nennen. Ich fand den Film super! Er ist keinesfalls die perfekte Umsetzung des Spiels, aber dennoch eine deutlich bessere, als ich erwartet hatte. Wo fange ich an, die Atmosphäre des Films ist natürlich das Glanzstück. Die Schauplätze sind dem Spiel sehr gut nachempfunden, ebenso der düstere Stil in einer Stadt, in der es immer zu regnen oder zu schneien scheint - das ist Noir York! Der Soundtrack ist untermalt alles sehr gut, obwohl leider die originale Titelmusik fehlt. Schade ist, dass so wenig Voiceover-Kommentare von Max Payne vorkamen (nur am Anfang und am Ende). Die Schauspieler haben mich auch positiv überrascht. Ich konnte die Castauswahl (bis auf Mark Wahlberg, ja ich fand ihn passend!) nicht begreifen, als ich sie las, aber letztendlich spielen doch fast alle Darsteller akzeptabel, nicht besonders gut, aber auf jeden Fall ausreichend. Beau Bridges war etwas besser als die restlichen Schauspieler, und besonders mit Wahlberg als Payne konnte ich mich sehr gut anfreunden - diese Rolle ist wirklich perfekt besetzt (egal, wie viele Leute diese Meinung nicht teilen)! Einzig etwas gestört hat mich Ludacris als Jim Bravura, nicht wegen seiner schlechten Darstellerleistung, sondern eher wegen seines Aussehens, das nichts mit dem seines Charakters im Spiel gleich hat. Die Story ist einfach nicht der Rede wert, sie ist austauschbar, aber trotz der selten vorhandenen Action ist sie für mich nicht der wichtigste Punkt zur Beurteilung. Die Valküren haben zum Glück nicht so eine große Rolle eingenommen, wie ich durch den Trailer vermutet hatte, aber trotzdem erscheinen sie im Film leider teilweise lächerlich. Zur Action muss ich sagen, dass es für mich überhaupt nicht an Schießereien und Bullet-Time-Szenen mangelte, denn schon die Max Payne-Spiele (ok, sie waren Actionspiele, aber trotzdem...) legten deutlich mehr Wert auf die Charaktere und Emotionen als jedes andere Ballerspiel. Zudem: Wie hätte man zig Bullet-Time-Szenen logisch in den Film einbringen können? Das hätte niemals funktioniert. Die eine vorhandene Szene reicht und ist gut inszeniert, wie überhaupt der Film insgesamt. Die "niedrige" Altersfreigabe hat mich übrigens nicht sehr gestört, der Film wäre durch höhere Brutalität höchstens ein wenig besser geworden, hohe Bedeutung hatte das für mich nicht. Ein besonderes Lob hat sich das Ende verdient, welches für mich perfekt und genauso ist, wie ich es mir vorgestellt hatte. Zusammenfassend muss ich sagen, dass der Film für die Fans der Spiele auf jeden Fall zu empfehlen ist, und auf Film Noir-Fans können mal reinschauen (ich gehöre wie gesagt zu beiden Gruppen, daher meine Beurteilung). Für jeden anderen ist er einfach nur ein akzeptabler bis uninteressanter Actionthriller, weshalb er an den Kinokassen wohl versagen wird - aber wenn man auf pure Action wartet, sollte man in den Film sowieso nicht reingehen.
Mitglied seit 1.262 Tagen | 11 Userkritiken
Kritik: Klasse Film der niemals in lächerliche abgerutscht ist und erwachsen wie sein Spiel ist. Neben den geilen Slowmotion Szenen und spitze Animationen konnte der Film mich auch was die Story angeht fesseln und orientiert sich ganz gut am Spiel. Was ich nur unpassend fand, war Mona. Sie hätten einfach eine erwachsenere Frau casten sollen mit mehr Charme und Eleganz. Wahlberg hat seine Rolle klasse gespielt, leider stört mich manchmal seine Stimme aber sowas kann man dem Film ja nicht anhängen. Alle Action/Thriller Fans können den Film sich bedenklos reinziehen, diejenigen die das Spiel gezockt haben erst recht. SO müssen Spielverfilmungen sein!
Presseschnitt:
(2,5) bei 3 Pressewertungen.
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Rolle: Max Payne
Rolle: Mona Sax
Rolle: BB Hensley
Rolle: Jason Colvin
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