niman7
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1.5 - Schlecht
Ja Gamer ist leider Gottes ein Perfektes Beispiel dafür wie man soviel Potenzial und so eine tolle Idee einfach nur ruinieren kann.
Als ich im Kino das erste mal die Werbung für diesen Film sag, dachte ich ich raste aus. Ich konnte es kaum erwarten. Ich als "Gamer" kriege so einen tollen Film zu sehen. Und dann auch noch mit Gerard Buttler?? Hammer! Endlich! Wurde ja aber auch Zeit!>>>>Das waren meine Gedanken über diesen Film. Der Film bietet einfach eine geniale Story ja. /Story/ Der Film spielt in der Zukunft. Um die Menschheit bei Laune zu halten, hat sich ein Mann, eine tolle Idee ausgedacht. Man nehme einfach einige Gefangene und bietet denen ein Deal an. Sie dürfen bei einen "Spiel" teilnehmen. Bei diesen Spiel geht es darum durch eine Gelände zu lauen und die anderen Teilnehmer zu erschießen. Wer am Schluss noch steht und durchgekommen ist, gewinnt seine Freiheit. Das ist aber nicht alles! Diese "Spielfiguren" werden von sogenannten "Gamern" gesteuert. Das heißt die Gefangenen haben keine Kontrolle über ihren Körper. Alles was sie tun, wird wie in einen Videospiel über Gamepad gemacht. Ich als Videospiel Spieler, finde diese Idee einfach grandios. Doch leider sieht der Trailer deutlich besser aus als der Film eigentlich ist. Im Trailer wurden sozusagen die besten Szenen eingepackt und das war es. So als würde man bei Scream im Trailer sehen wer der Killer ist. Dann hat es ja kein Sinn mehr den Film sich anzuschauen. Doch wie sicherlich viele andere auch, hat mich dieser toller Trailer dazu gebracht mich vorm Bildschirm zu setzen und mir diesen Film anzuschauen. Meine Reaktion am Ende des Filmes war jedoch: "Wie? Ist das ein Scherz?" Totaler Reinfall! Das, worum es in den Film "eigentlich" geht, wird schnell zur Nebensache. Anstatt das man zeigt wie Gerard Butler sich durchkämpft wie es der "Gamer" schafft ihn zu steuern, geht der Regisseur extrem stark auf das Schiksal von Butler. Butler hat nämlich eine Frau mit einen Kind alle gelassen und will natürlich schleunigst zu ihnen. Natürlich ist das gut. Denn das gibt den Soldat Butler ja einen Grund zu kämpfen. Doch leider ist das zu extrem. Es geht dann irgendwann nur noch um seine Familie. Der Film wird zum schnulzen Film und damit zum Film wie viele andere auch. Der Film verliert sehr schnell seine Einzigartigkeit. Die guten und wichtigen stellen sind dann schnell auch ganz normal. Im Prinzip Alltag. So ein Stinknormaler Actionfilm mit einer Schießerei die man unzählige male gesehen hat. Auch wenn manche Stellen doch sehr Brutal aussehen.
FAZIT: Gamer hätte sicherlich ein ganz großer Film werden können da er eine super Vorlage vorgibt. Verpasst es jedoch da man sich viel zu sehr auf die Familie von Butler gerichtet hat und damit wird er schnell langweilig sowie "bekannt". Wirklich sehr schade. Vor Allem für die Gamer.
Hinzugefügt am 09.12.2011 um 18:30 Uhr
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