Very Bad Things
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    Telefonmann
    Telefonmann

    2 Follower | Seine 232 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Jetzt, da "Very Bad Things" im Kino als Wiederaufführung läuft, habe ich mir gedacht, dass ich diesen Film auch endlich mal gucken muss. Das habe ich nämlich irgendwie immer verpasst, obwohl ich von diesem Film wusste und auch Interesse daran hatte. Jetzt ist es geschehen und ich habe "Very Bad Things" gesehen. Es handelt sich um eine rabenschwarze, sehenswerte Komödie. Als erstes sollte wohl erwähnt werden, dass man auf jeden Fall den richtigen Humor mitbringen sollte, um diesen Film gut zu finden. Wer also mit schwarzem Humor nichts anfangen kann, der sollte um "Very Bad Things" einen großen Bogen machen, denn genau das ist es, was hier geboten wird. Betrachtet man den Film so, dann ist er wirklich bitterböse und die Geschehnisse sind allesamt schockierend. Allerdings handelt es sich hier um eine Satire. Alles ist absichtlich sehr überspitzt und genau deshalb macht der Film dann auch Spaß. Nach einer kurzen Einführung der Charaktere, geht es recht schnell los und dann werden die Protagonisten wirklich durch die Hölle geschickt. Das ganze wird von einem genialen Ende gekrönt. Was die Darsteller betrifft, so sieht man hier einige bekannte Gesichter. Da wäre Jon Favreau, Jeanne Tripplehorn, Leland Orser, Jeremy Piven und Daniel Stern. Letzterer wird vielen aus "Kevin allein zu Haus" bekannt vorkommen. Richtig leben tut "Very Bad Things" allerdings von Cameron Diaz und Christian Slater. Diaz überzeugt als eiskalte Braut, die unbedingt ihre Hochzeit feiern will, genauso wie Christian Slater als Psychopath. Gerade seine Wandlung wird sehr glaubwürdig und geradezu diabolisch von ihm dargestellt. Die Charaktere sind natürlich fast alle überzeichnet, aber das ist ja auch so gewollt, denn wir haben es mit einer Satire zu tun. Auf weiten Strecken kann "Very Bad Things" ganz gut unterhalten. An manchen Stellen kam bei mir aber schon etwas Langweile auf. Der Unterhaltungsfaktor ist somit hoch, hätte aber höher sein können. Dafür ist die Inszenierung recht gut geworden. Die "FSK: ab 18" Freigabe ist meiner Meinung nach auch angebracht, denn manche Stellen sind schon recht blutig, aber darüber hinaus, ist der Film einfach so böse, dass diese Freigabe schon ohne Brutalität berechtigt wäre. Der Score fiel mir weder positiv noch negativ auf. Fazit: Was lässt sich also zum Abschluss noch zu diesem Film sagen? Freunde schwarzer Komödien werden "Very Bad Things" bestimmt gut finden. Zwar hat der Film seine Längen, doch dafür überzeugt er mit guten Schauspielern und einen überragenden Christian Slater. Im Endeffekt ist "Very Bad Things" gar nicht so oberflächlich, wie der Anschein vermuten lässt. Eine durchaus zynische und sehr böse schwarze Komödie, die nicht jedem gefallen wird.

    Hinzugefügt am 02.08.2010 um 20:06 Uhr
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    AmabaX
    AmabaX

    4 Follower | Seine 332 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Very Bad Things ist eine ganz schwarze Komödie, die allerdings sehr unterhaltsam ist.

    Hinzugefügt am 20.04.2010 um 11:53 Uhr
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      1 - Sehr schlecht

    ...sowas muss kein zweites Mal sein. Das war wohl mitunter der schlimmste Film, den ich je zusehen bekommen habe. Unter einer Komödie verstehe ich definitiv etwas anderes. Mit schwarzem Humor hat das für mich nix zu tun, der Film ist makaber ohne Ende aber auf einem ziemlich geschmacklosen Niveau. Sinnloses Abgeschlachte, viel Wirbel um nix, die Story ist grottenschlecht. Die Jungs hätten nach dem Unfall mit der Prostituierten direkt die Polizei rufen sollen. Dann wäre ihnen viel Ärger und mir der Rest dieses grausamen Filmes erspart geblieben.

    Hinzugefügt am 18.03.2010 um 01:55 Uhr
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      1 - Sehr schlecht

    Jaja.Was für ein Film. Der Autor hat es eigentlich schon auf den Punkt gebracht. Leute die auf solche Filme stehen, werden ihn wohl toll finden. Die anderen nicht. Ich pers. fand den Film langweilig, hab nicht einmal gelacht. Am Ende bin ich sogar eingeschlafen. Vielleicht liegt es auch daran , dass ich von Tarantino so verwöhnt bin. Seis drum. Für mich pers. ein nicht sehenswerter Film, teilweise sehr nerviger Film.

    Hinzugefügt am 08.02.2010 um 22:22 Uhr
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      1.5 - Schlecht

    Um es gleich vorweg zu nehmen: 'Very Bad Things' gehört zu den schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe. Woran das liegt? Ganz einfach: Der Film weiß nicht, was er eigentlich sein will. Für einen Thriller ist er zu absehbar, langweilig und unrealistisch, für eine Gesellschaftskritik trotz des interessanten Endes bei weitem zu undifferenziert und oberflächlich, und für einen Film im Tarantino-Stil trotz einiger Anleihen einfach zu schlecht. Wahrscheinlich will 'Very Bad Things' eine makabre Komödie sein, doch genau da hapert es: Der Film ist alles -bloß nicht lustig. Mehr als wild durcheinander redende Akteure scheinen dem Drehbuchschreiber nicht eingefallen zu sein, um dem ganzen ausreichend groteske Züge zu geben. Und so bleibt den Zuschauern das Lachen im Halse stecken, wenn zum Refrain 'I like that Party' Leichen zersägt werden. Das ist definitiv nicht witzig, und gerade deshalb ist 'Very Bad Things' so schlecht: Der eigentlich überbrutalen Handlung wird durch nichts die Schärfe genommen, die versuchten Witze sind nicht dunkel-makaber sondern extrem geschmacklos.

    Hinzugefügt am 29.09.2008 um 21:00 Uhr
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    ilovekino
    ilovekino

    1 follower | Seine 115 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    Böse, so richtig Böse ! Eine wirklich eiskalte schwarze Komödie !

    Hinzugefügt am 06.07.2008 um 18:53 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Das Hollywood sich mal sowas traut: einen Rundumschlag gegen die geheiligte Institution Ehe, eine Vollklatsche gegen hormonverseuchte Männer und der verzweifelte Versuch die ach so geheiligten Werte des propperen Suburbialebens genüsslich durch den Dreck zu ziehen: Peter Berg nutzt in seinem Regiedebüt alle Möglichkeiten, die ihm Drehbuch und Darsteller bieten und alle zusammen schufen 1998 dieses herrliche bitterböse Werk, daß man sich am besten nach einer saftigen Portion Gutmenschkino a la "Erin Brockovich" oder konfektionerter Hollywoodware a la "Verwünscht" als richtig ätzenden Rachenputzer loslässt. Neben dem einzigen Lichtblick in Christian Slaters Filmbio seit "True Romance", fällt besonders auf mit welcher Freude sich Cameron Diaz als hochzeitswütige Xantippe mit Pseudolächeln (an - aus - an - aus) gefällt. Aber auch ewige Nebendarsteller wie Daniel Stern und Jon Faverau (der ebenso wie Peter Berg seine zweite Karriere als Regisseur derzeit mit "Iron Man" unterstreicht) und dem immer leicht manisch wirkenden Jeremy Piven liefern hier mehr als ansprechende Leistungen ab. Und das einen der Streifen dann mit dem markerschütternsten Schrei aus Cameron Diaz Kehle in eine mehr als unglaubliche Zukunft entlässt, hilft ungemein. Fies, fieser, very bad things. Genießt ihn - und zwar pronto! ;-)

    Hinzugefügt am 06.05.2008 um 15:25 Uhr
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      4.5 - Großartig

    meine gute, nach diesem film willst du nur noch alles raus schreien. in keinem film schreien und bruellen sich leute mehr an als hier. aber sie haben auch allen grund ganz ehrlich. was mit einem harmlosen junggesellenabschied beginnt, endet in einem mordenden szenario, dass auf die eine art zum schmunzeln anregt zum anderen aber bitter ernst ist. eine rabenschwarze komoedie, wie es sie bis heute nicht mehr gab mit glaenzenden schauspielern. keine jugendfreigabe, wer ihn gesehn hat weiss warum. unbedingt anschauen....

    Hinzugefügt am 11.12.2007 um 13:52 Uhr
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