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Als ich Last Exit Reno vor ein paar Tagen im Fernsehn sah, dachte ich noch, es handele sich hier bei um ein nettes Spielerdrama, doch Last Exit Reno beinhaltet viel mehr: Die Handlung kommt anfangs nicht grade besonders aufregend rüber. Sydney bietet dem heruntergekommenen John einen Kaffee, will sich scheinbar mit ihm anfreunden, was ihm später auch geling. Er schenkt ihm 50 Dollar und zeigt ihm was man daraus alles machen kann. Mit einem Trick in einem Casino verdient sich John so ein bisschen Geld. Als John Jahre später aber Clementine kennenlernt, nimmt der Film eine dramatische Wendung. Der Film erhöht sein Erzähltempo, es gibt keine nett dahin plättschernde Story mehr. Man erfährt endlich warum Sydney John auf der Straße aufgegabelt hat. Aus Drama wird nun Thriller für den Rest des Films wird jetzt ein spannender Wendungsreicher Plot aufgebaut. Aber was den Film von Anfang an sympatisch machte waren die Charaktere und die guten Schauspieler (wie soll´s auch anders sein: Samuel L. Jackson spielt mit). Fazit: Ein netter Genremix, ein raffieniertes Drehbuch und sehr gute Schauspieler machen Last Exit Reno zu einem kleinen Meisterwerk. Obwohl, wenn man den originalen Titel kennt, vielleicht nicht so leicht auf die Handlung herein gefallen wäre. Last Exit Reno ist ein sehr empfehlenswertes Thriller-Drama, dass leider viel zu unbekannt ist. Sollte man gesehen haben. 8/10 Punkte Diese Kurzkritik ist zuerst unter www.ofdb.de erschienen
Hinzugefügt am 25.06.2008 um 23:05 Uhr Verstoß melden
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