Marley & ich
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    Horror1992
    Horror1992

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      3 - Nicht schlecht

    Ein Film der ganz klar die falsche Genre Klassifizierung bekommen hat. Wo die erste Hälfte des Films noch den üblichen Genremustern folgte und in regelmäßigen Abständen mit leider eher platten Gags, dafür aber einem tollen und echt süßen Hund, punkten konnte, verwandelt sich der Film im zweiten Teil in das komplette Gegenteil einer Komödie und wird plötzlich tot traurig. Das geht sogar so weit, dass man den Film mit weinenden anstatt lachenden Augen beendet. Meiner Meinung nach eine Komödie die als Drama viel besser funktioniert denn als Komödie. Trotzdem solide Unterhaltung mit charismatischen Darstellern. Dennoch eher ein Heul-Film als ein Stimmungslockerer.

    Hinzugefügt am 16.10.2010 um 11:55 Uhr
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    ChristiansFoyer
    ChristiansFoyer

    5 Follower | Seine 114 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    Mit Kindern und Tieren drehen gilt in der Filmbranche als eine der schwierigeren Übungen. Die Unberechenbarkeiten der Vier- und Kurzzeitzweibeiner und Auflagen im Umgang und bei den Beschäftigungszeiten werden aber trotzdem nicht gerade selten in Kauf genommen, immerhin lässt sich gerade bei Filmen mit dem Prädikat „für die ganze Familie“ gut mit Tier und Minimensch werben. Dann noch einen Star dazu, der damit leben kann, von seinem/seinen Co-Star/s an die Wand gespielt zu werden und der Hit kann kommen. Das mit dem an die Wand spielen gelingt Hunden besonders gut: ob James Belushi in gleich drei Teilen von „Mein Partner mit der kalten Schnauze“ (1989, ’99, ’02), Oscar-Preisträger Tom Hanks in „Scott & Huutsch“ (1989), ja selbst der Roundhousekicks verteilende Chuck Norris war 1995 chancenlos gegen den „Top Dog“. In David Frankels „Marley & Ich“ nach dem autobiographischem Buch des Kolumnisten John Grogan stellen sich nun mit Owen Wilson und Jennifer Aniston gleich zwei Superstarts dem Duell mit einem wahren Terrorköter. ----------------------------------------------------------------- Frisch verheiratet zieht das Journalistenpärchen John und Jenny Grogan aus Michigan ins sonnendurchflutete Palm Beach nach Südflorida. Beide fassen beruflich schnell Fuß, auch wenn John sich zunächst mit kleinen Lokalmeldungen begnügen muss, während sich sowohl Jenny, als auch sein alter Collegekumpel und Frauenheld Sebastian etwas mehr auf die Artikel unter ihren Namen einbilden können. Nach dem Hauskauf beschließt John, Jenny und ihren Kinderwunsch noch etwas hinauszuzögern und stattdessen schaffen sich die beiden einen Labrador Retriever an – der sich allzu schnell als wilde Fressmaschine entpuppt und in ihrem Leben über die Jahre für reichlich Chaos sorgt... ----------------------------------------------------------------- Horrorautor Stephen King lässt das Grauen gern subtil in die vermeintliche Sicherheit und das scheinbare Idyll eindringen, in „Marley & Ich“ kommt es jedoch mit schlackernden Ohren und wedelndem Schwanz über die Protagonisten. Doch nach einem kurzen Vorgeschmack auf das vierpfötige Monster steht zunächst mal alles ganz im Zeichen von R.E.M.’s Shiny Happy People. Es braucht nicht erst die Sonne Floridas, auch im zugeschneiten Michigan erfreuen sich John und Jenny ihres Glücks mit gesunder Gesichtsfarbe und es könnte einem vorkommen, als sei Michael Stipes Gesang nicht ironisch gemeint, wenn die beiden glücklichen Blondmähnen in die aus allen Richtungen gezeigte Pracht Südfloridas einfallen, zu der einzig ihr zigarettenschachtelgroßes Auto nicht zu passen scheint. Ohne große Mühen oder sonderlich beachtliche Referenzen bekommt John sofort den erhofften Reporterjob, der übliche „so tun als ob’s nicht geklappt hat und es dann doch geschafft haben“-Gag fehlt natürlich nicht. Johns und Jennys Locken wippen vor Freude und nachdem der Haken hinter das Thema Job gesetzt ist wird ein schmuckes kleines Häuschen mit Palme davor gekauft und aus dem Off ertönt der Slogan dieses heile Welt Commercials: »Be yourself. Or... just be.« (Presented by „Life as it should be Inc.“) ----------------------------------------------------------------- Ok, an dieser Stelle schiebt sich vielleicht ein wenig zu viel Sarkasmus in diese Zeilen und drängt auf Wahrnehmung, aber eines machen bereits die ersten Minuten von „Marley & Ich“ klar: zwar basiert er auf autobiographischen Angaben (wohlgemerkt nicht auf einem Postkartensammelbuch), allerdings, und das wird später zum Problem des Films, absolut alles wirkt einfach völlig out of this world. Die satten Farben, die wie dahin gezaubert wirkenden Strände und Sonnenuntergänge, die ganze, oft von oben gefilmte Architektur Südfloridas und nicht zuletzt einiges an aus dem Nichts vor Johns Feder (bzw. Tastatur) springendes Glück... is this supposed to show something like the real life? Aber sei es drum, denn zu Anfang ist an dieser Flut der wunderschönen Oberflächlichkeit noch nichts auszusetzen, mit dem Einzug des Welpen Marley in das Bilderbuchleben der Grogans regieren zunächst der Spaß und wohlstimmende Leichtigkeit den Film. Der Chaoskläffer nimmt die Einrichtung auseinander, so richtig ernsthaft übel nimmt dem drolligen Kerl das aber niemand, unterhaltsame Montagen beschleunigen Marleys Wachstum, John bekommt einen besseren Job als Kolumnenschreiber angeboten, schreibt über die Erlebnisse mit seinem furchtbarsten Hund der Welt, der es sogar schafft, aus der Hundeschule geworfen zu werden. Johns Bekanntheit und Beliebtheit wächst, er wird so etwas wie eine lokale Berühmheit, eine weitere mit Johns stenographischen Angaben toll gewürzte Montage, beim Strandspaziergang umschmeichelt der Wind Johns und Jennys Haare und sie reden über den nächsten Schritt in ihrer Beziehung. Nachwuchs. Menschlicher Nachwuchs. ----------------------------------------------------------------- Seichte Unterhaltung ist das bis hierhin und als solche funktioniert „Marley & Ich“ sehr gut, Palm Beach scheint als Kulisse direkt den Träumen eines gestressten Urlaubsbedürftigen entnommen zu sein, Owen Wilson und Jennifer Aniston spielen, oder besser gesagt sind sympathisch, wobei beide nicht unbedingt mehr zu tun haben, als nebeneinander, am Strand und am anderen Ende der Hundeleine attraktiv auszusehen. Die ersten der insgesamt zweiundzwanzig Hunde, die den wilden Marley spielen, sind klasse, die Zerstörungswut und Szenen wie jene, in denen der Hund halb aus dem, halb im Auto hängend den Straßenverkehr blockiert werden von der »Find das witzig!“-Musik zwar etwas arg aufgebauscht, sind aber schon und auch nach mehrmaliger Variation noch amüsant. Und dann schlägt in der zehnten Schwangerschaftswoche das Herz des Babys nicht. Ein Drama zur rechten Zeit muss selbst bei bis dahin unwahrscheinlichstem Setting nicht zum Schaden sein, doch abgesehen von der nicht unbedingt realistsich dargestellten Ultraschalluntersuchung gönnt „Marley & Ich“ weder Charakteren noch Publikum einen Moment des Umgangs, der Verarbeitung und des Weitergehens, John und Jenny fahren in Irland-Urlaub, eine weitere Marley-Montage mit überforderter Hundesitterin und nach Beischlaf in einer erzkatholischen Unterkunft ist Jenny erneut schwanger. Zurück in Florida wird Johns Gehalt um das doppelte aufgestockt, sie ziehen in ein größeres Haus in einer sichereren Gegend, dazu mit Pool, das zweite Kind wird geboren und zwischen Kleinkindgeschrei und Hundewahnsinn gibt es ein paar Streitigkeiten um blankliegende Nerven, Verantwortung und Jennys Aufgabe eines Teils ihrerselbst zwecks Fulltimejob als Mutter. ----------------------------------------------------------------- Hier nun, von Mittelteil bis Ende, wird es schwierig für „Marley & Ich“, denn der Schritt von der unbeschwerten Sommerkomödie zum ernstzunehmenden Beziehungs- und Lebenssinndrama ist für den Film beim besten Willen zu groß. John und Jenny werden nicht zu zwei Menschen mit emotionalem Motiv, zu zwei von Sorgen und Zweifeln geplagten Seelen, die kurz vorm Zerriss voneinander stehen, sie bleiben die Schauspieler Jennifer Aniston und Owen Wilson, die in prächtiger, palmenumrahmter und poolgeschmückter Umgebung so tun als ob. Beide durchlaufen dabei einige Zustände der Unzufriedenheit, von denen jedoch keiner zu etwas konkretem gebracht wird, zu etwas, das einen wirklich berühren könnte, das davon ablenkt, dass diesen Figuren viel zu schnell alle Lösungen ihrer Sinnkrisen wie von selbst in den sonnigen Schoß fallen. John ist mit seiner Tätigkeit als Kolumnist nicht mehr zufrieden und schon winkt eine Anstellung beim The Philadelphia Inquirer, Jenny redet davon, aufgegeben zu haben, was sie ausmacht, gesehen hat man davor über eine Stunde lang nichts davon. Als die inzwischen fünfköpfige Familie Florida verlässt und nach Pennsylvania zieht ist das weitläufige ländliche Anwesen dort fast noch schöner. ----------------------------------------------------------------- Wo es dem Schicksal der Zweibeiner an Echtheit und damit der Möglichkeit zur Anteilnahme fehlt, wird mit Vierbeiner Marley gegen Ende voll auf Emotionen gesetzt. Und obwohl der Hund im Laufe des Films eine immer mehr untergeordnete Rolle einnimmt schnürt es einem tatsächlich fast die Atemluft ab, wenn Familie Grogan und mit ihnen dem Zuschauer die Sterblichkeit ihres treuen Gefährten bewusst wird. Natürlich wird „Marley & Ich“ hier in Hollywood-bewährter Manier zum manipulativen Tränenzieher, das aber auch absolut effektiv und durchaus aufrichtig berührend. Johns Schlussmonolog, der sicher so manchem Tierfreund aus dem Herzen spricht, meint es dann in Anbetracht der vorangegangen Weltzeichnung wieder etwas zu tiefgründig, bringt den Handlungsbogen um den besten Freund des Menschen aber allemal zu einem gelungenen, melancholisch-hoffnungsvollem Ende. ----------------------------------------------------------------- „Marley & Ich“ ist in seinen längsten und auch sehenswertesten Strecken ein zwar oberflächlicher, aber vor traumhafter Kulisse gefilmter, harmlos-familientauglicher Film, der seine besten Momente natürlich seinem tierischen Hauptdarsteller verdankt. Die Marotten des Hundes wiederholen sich zwar mit der Zeit und hätten im wahrsten Wortsinn ruhig noch ein wenig bissiger sein können, dennoch sind die zweiundzwanzig Labradore der erwartete Showstealer. Wilson und Aniston versuchen gar nicht erst, besonders viel dagegen zu halten, sondern vertrauen auf die ihnen gegebene Ausstrahlung, um ihren Parts Gestalt zu geben. Eric Dane als fiktiver Frauenheld Sebastian trägt nichts nahrhaftes bei, außer ein bißchen mit Wilson die auftretenden Probleme zu reflektieren, die dadurch aber nicht gelungener in die Handlung gemengt werden. So bleibt „Marley & Ich“ ein ordentlicher Unterhaltungsfilm, der in Sachen Witz ein bißchen weniger hätte knurren und bellen und dafür ein bißchen mehr hätte beißen dürfen. ----------------------------------------------------------------- kompletter Review siehe: http://christiansfoyer.wordpress.com/2010/04/18/review-marley-und-ich/

    Hinzugefügt am 18.04.2010 um 11:24 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Gerade hab ich mir den Film angeschaut...und hab fast keine Luft mehr bekommen ´,das Ende hat mich so mitgenommen...ich heul immernoch wie ein schlund...aber so spielt das leben! Ich habe auch ein 12 jährigen Hund und genieße jeden Tag mit ihm!

    Hinzugefügt am 01.02.2010 um 22:44 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Am Anfang möchte ich sagen, dass ich mit einer anderen Meinung ins Kino (is schon ein Jahr her) gegangen bin, als meine Meinung nach dem Film. Ich hatte eine 0815 Komödie erwartet mit dem Schema wie bei "Mein Partner mit der kalten Schnauze". Doch als ich aus dem Kino kam (leicht den Tränen nahe), musste ich einfach sagen das es mit der schönste Film des Jahres 2009 war. Die Geschichte erzählt eigentlich vom normalem Leben in dem 2 Reporter in eine neue Stadt ziehen, sich einen Job suchen und sich einen Hund zulegen. Die Rollen finde ich sehr gut gespielt, so wie man sich halt normal auch (vielleicht) verhalten würde. Bemängeln könnte man an dem Film, dass er als reine Kommödie ausgeschrieben ist. Ist vieleicht eine Drama- Komödie. Aber die Zenen zum schluss sind sehr herzzerreisend und als ich den Film auf DVD ein 2. mal angeschaut habe musste ich zum schluss mir auch ein Taschentuch besorgen. So sehr hat mich noch kein Film mitgenommen wie dieser.

    Hinzugefügt am 15.01.2010 um 14:44 Uhr
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      3.5 - Gut

    Auch wenn in den voranggegangenen Kritiken doch arg geschimpft wurde, sollte man nicht vergessen, dass Komödie und Tragödie aus der selben Familie stammen. Ich persönlich, sicherlich nicht gerade emotional anfällig für offensichtliches, fühlte mich gut unterhalten. Es muss ja nicht immer der 0-8-15 Ballermann-Witz sein. Und gerade zum Ende hin, nahm mich das doch sehr mit, wenn ich auch keinen Hund, sondern eine Katze habe...

    Hinzugefügt am 16.12.2009 um 13:23 Uhr
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      1 - Sehr schlecht

    Ich habe eine lustige und unterhaltsame Komödie erwartet. Leider bin ich auf der ganzen Linie enttäuscht worden. Das Wort "Komödie" verdient der Film noch nicht einmal! Die Schauspieler sind völlig glanzlos. Der Film wirkt orientierungslos und pletschert nur vor sich hin. Am liebsten möchte man nach 20 Minutren ausschalten. Wenn man es nicht tut, dann bereut man spätestens diese Entscheidung am Ende des Films!

    Hinzugefügt am 01.11.2009 um 19:13 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Ich finde den Film extrem mitreißend, auch wenn viele Kritiken das Gegenteil behaupten. Der Film wird nach einer wahren Geschichte erzählt und genau das ist sie. Ich denke jeder Mensch der einen Hund hat bzw. hatte kann sich sehr gut in diese Story hinein-leben/denken. Womit ich eigentlich schon am Punkt bin, der Film ist etwas besonderes weil er nicht von irgendeinem perfekten Leben berichtet in den man nur Glück hat und das geliebte Haustier für immer lebt. Dieser Film berichtet vom wahren Leben! Auch wenn der Film zum Ende hin tragisch und traurig wirkt und diverse Kinotrailer einem das vorenthalten kann ich ihn nur wärmstens weiter empfehlen. mfG Claudia

    Hinzugefügt am 19.08.2009 um 15:39 Uhr
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      3 - Nicht schlecht

    Okay ich kann verstehen dass man den Fil m nicht unbedingt Kindern zeigen sollte aber wisst ihr was? Tiere sterben!! Das kann man ruhig zeigen! Was hätte den sonst passieren sollen? Er bekommt eine Spritze und lebt für immer??? Blödsinn wenn ihr nicht wollt das das Kinder sehen sollte ihr Ihnen nicht mal nen Fisch kaufen! Der Film war vl keine richtige Koödie ich konnte zwar lachen aber es war doch auch schön das Leben der Familie zu sehen... muss ja nicht immer diese dumme - jemand - hat - gepfurzt - filme sein! Also ich fand den Film ganz ok und solide

    Hinzugefügt am 27.07.2009 um 21:10 Uhr
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      1 - Sehr schlecht

    Um es mit den Worten von Owen Wilson aus dem Film zu sagen: war gelangweilt,saß alleine zuhause rum, beschloß mir einen Film auszuleihen, ging in die Videothek, entdeckte Marley und Ich, das Cover sah irgendwie lustig aus, nahm die DVD, ging zur Kasse, fuhr nach Hause, machte mir Popcorn, freute mich auf einen lustigen Film wie im Trailer, Film ist langweilig, der Hund stirbt, Ende des Films, saß weinend auf der Couch, war total verärgert, von wegen Komödie, der Film war einfach schlecht, nahm die DVD aus dem Spieler, fuhr noch am selben Abend verärgert in die Videothek, gab den Film vorne ab, wollte mein Geld zurück, ging nicht. P.S Leihte mir der JA-Sager aus, eine richtige Komödie, fuhr wieder nach Hause.

    Hinzugefügt am 14.07.2009 um 08:06 Uhr
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      0.5 - Null

    Also wirklich da geht man mit seiner Frau und Anhang in die Videothek um den erfolgreichen Familientag mit einem lustigen Film ausklingen zu lassen. Und was ist das Ende vom Lied? Weinende Kinder und eine weinende Ehefrau. "Papa, Papa der ist lustig das ist der Film zum lachen mit dem Hund"! Ein Blick auf die DVD Hülle, von der mich die Komödienspezialisten Wilson und Aniston derbe anlächeln, zudem ein kleine Köter, rechts im Bild" sieht nach einer lustigen Komödie aus aber wollen wir nicht lieber nochmal Findet Nemo ausleihen? Dackelblicke der Kinder sowie das Nicken der Ehefrau zwingen mich dazu Marley und Ich auszuleihen. Wie sich am späteren Abend herausstellte war dies ein grosser Fehler. Vorweg: Wer hier eine lustige Komödie erwartet, ist falsch gewickelt. Es handelt sich eher um ein Drama bei dem es nicht einmal was zu lachen gibt. Der Film hat weder Handlung noch Sinn. Der Film begleitet lediglich ein Ehepaar durch die versch.Stationen des Lebens, kennenlernen, heiraten, Kinder kriegen, arbeiten, umziehen und sich nebenbei mit einem Riesenhund herumschlagen. Ich mach es kurz am Ende stirbt der gute Marley (warum es für den Film wichtig war das Tier sterben lassen, wissen wohl noch nicht mal die Produzenten selbst) Man begleitet wie schon gesagt Owen Wilson durch das Leben angefangen als kleiner Reporter mit erfolgreicher Frau, arbeitet er sich hoch zum gefragten Kolumnist. Durch die Blume wird ihm gesagt dass es Zeit sei für ein Kind. Doch über diese Treppe möchte unser Held noch nicht gehen, und adoptiert zuerst mal ein Hundbaby, welches im Verlauf des Film ein Riesenbaby wird. Auf dem Höhepunkt der Karriere stellt sich (was für ein Zufall) Nachwuchs ein. Karriere ade! Jahre später hat der Hundefreund erneut die Chance das grosse Geld zu machen als sein Freund, ein überzeugter Junggeselle und Frauenheld ihm anbietet sich selbstständig zu machen. Doch leider erwartet Frauchen mal wieder Nachwuchs. Und so schlägt sich unser guter Owen mit mittlerweile 3 Kindern einem riesgen Hund und einer keifenden Ehefrau durchs Leben bis Marley am Ende beerdigt wird! Ende! Wieso Marley sterben muss, bleibt genauso ein Rätsel wieso die gute Ehefrau nicht in der Lage ist zu verhüten und stattdessen mehr Kinder in die Welt setzt. Das 3te Kind heisst sogar liebevoll "Missgeschick" Also witzig ist anders. Ebenso unbegründet bleiben die Handlungen des Hauptdarstellers, wieso hat er nicht die Eier seiner Frau zu sagen dass er Aussicht auf einen besseren Job hat, wieso kann er ihr nicht sagen dass er keine Kinder mehr will. Der Wink mit dem Zaunpfahl ist für den Zuschauer die Szene in der Jahre später seinen alten Kumpel und natürlich immernoch Jungesellen im Arm von 2 hübschen Frauen sieht. Neidisch blickt er ihm auf der Straße hinterher. Der gute denkt sich wohl ach hat der es gut, und ich sitzt hier rum mit ner launigen Frau, 3 Kindern und nem Riesenhund! Wie gesagt alles ohne Sinn! P.K Es ist grenzt schon an eine Frechheit einen Film als Komödie anzupreisen wenn dahinter nur ein langweiliger und fieser Tränenzieher steckt. Für kleine Kinder ist dieser Streifen definitiv nicht geeignet. Nach gefühlten 3 Stunden hat die amerikanische Familienstudie Gott sei Dank ein Ende. Tja nun wollt ihr sicher von mir wissen wie ich den Film fand? Nur soviel Der Kleinste ist vor Langeweile Gott sei Dank eingeschlafen, die Älteste verzieht sich nach dem Abspann heulend auf ihr Zimmer und ich bleibe mit einer schluchzenden Ehefrau alleine auf dem Sofa sitzen. Toller Samstagabend!

    Hinzugefügt am 13.07.2009 um 15:27 Uhr
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