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Seine 1 Kritik ansehen
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1 - Sehr schlecht
Die Rezension dieses Werks bei Filmstarts.de wirkt im übertriebenen Maße polemisch - so schlecht, dachte ich, kann der Streifen doch gar nicht sein. Fakt ist aber: die Prügelaction folgt dem immer gleichen Muster - stumpfsinnige Helfer werden aus dem Weg geräumt, ohne, dass auch nur Körperkontakt zum Verprügelnden vorstellbar wäre. Bei aller Phantasie nicht. Am Ende besiegt die Heldin dann trotz schweren Kampfes wacker auch den Endgegner der jeweiligen Sequenz, der auf Grund seiner Boshaftigkeit im Nachteil ist, oder warum auch immer er sich von einer maximal 50 Kilo schweren Konzertpianistin vermöbeln lässt.
Der Pseudo-Mystizismus durch den "Spinnen-Mann" und Wushu-Meister Gen ist in einem Film dieses Genres ja leider obligatorisch, derart unglaubwürdig aber erwartet man es bei einem derart horrenden Produktionsbudget meines Erachtens doch nicht.
Die Polizei-Riege als Nebenplot spielt eine irgendwie ungewisse Rolle. Man fragt sich ständig, warum sie ins Drehbuch aufgenommen wurde. Hätte man diesen "Kniff" vermieden, weitere Charaktere einzuspeisen, wäre man mit etwas mehr Konzentration auf Chun-Lis Werdegang möglicherweise bei einem interessantere Ergebnis gelandet.
Folge: Die Handlung ist ebenso eine Zumutung wie die Action. Der Film ist langweilig und auf der ganzen Linie eine Enttäuschung.
Vielleicht haben die Produzenten das irgendwie geahnt und deshalb noch ein bisschen unnötige Brutalität eingebaut (VORSICHT, SPOILER, obwohl die Handlung eh fürn Po ist). So reißt Bösewicht Bison in einer Rückblende seiner Frau ihr ungeborenes Kind aus dem Bauch, um sich seines Gewissens zu entledigen (??). Später kann er dann, frei jedes Gewissensbisses, seine Mitarbeiterin/Geliebte/Wasauchimmer (offensichtlich ist die Frau homosexuell, wird aber auch nicht weiter thematisiert) als Boxsack benutzen - toll, genau diese Szene haben wir alle sehnlichst erwartet. Warum tut er das alles? Keine Antwort. Auch nicht darauf, warum er Chun-Lis Vater entführt und dann plötzlich umbringt. Oder warum er teures Essen für seine Kompagnons bereitstellt, nur, um sie dann vor dem Hauptgang köpfen zu lassen. Eine Frage an die Produzenten noch: Wenn ein Dutzend Polizisten auf Grund einer Bombenwarnung aus dem Haus rennen und die Bombe dann hoch geht - warum sind in der Explosionsszene genau 0 Stuntmen, Puppen oder ähnliches zu sehen? (SPOILER ENDE, BERICHT ENDE) Das habe ich jetzt gebraucht, um mich von der letzten langweiligen Stunde zu erholen!
Hinzugefügt am 13.10.2009 um 15:13 Uhr
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