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[...]Die erste, wenn man so will, Episode von „Away We Go“ ist typisch. Typsich Independent. „Away We Go“ bedient alles, was Indie-Produktionen wie „Garden State“, „Little Miss Sunshine“, „Sideways“ oder „Juno“ in den letzten Jahren so beliebt und zu teils überraschenden Award-Abräumern gemacht hat. Die sympathischen Hauptdarsteller, der einschneidende ernste Anlass, der ihre Leben verändert, kleine Skurrilitäten wie der in die Jacke getackerte Reiseplan, die mehr und minder verrückten Nebenfiguren und ihre ‚kein Blatt vor dem Mund‘-Sprache, ein paar kritische Anmerkungen zu Land und Lage, der zurückgelehnte Gitarren-Pop... es ist alles da und dort, wo es ungeschriebenen Gesetzmäßigkeiten nach hingehört und das in einer solchen Überdeutlichkeit, dass der Einstieg in den Film schwerer als gewollt fällt. Zumindest dann, wenn man erwähnte Genreverwandtschaft nicht blinden Auges und tauben Ohres verfolgt hat. „Away We Go“ ist aber trotzdem mehr geworden, als Sam Mendes‘ filmgewordene Regieanweisung »let’s do an independent film«. Die zweifelnd-verunsicherten Burt und Verona schließt man einfach schnell ins Herz, weil Mendes sie nicht in kopfloser Hysterie zeigt, weil die Schwangerschaft als Ergebnis ihrer Liebe nie in Frage gestellt wird, weil die Harmonie und das Verständnis zwischen den beiden einerseits schön zu beobachten ist, ihre individuellen und gemeinsamen Probleme aber auch nicht zu Nichtigkeiten im Problemverständnis eines Hollywoodfilms degradiert werden[...] ----------------------------------------------------------------- komplette Review siehe: http://christiansfoyer.wordpress.com/2010/08/08/review-away-we-go/
Hinzugefügt am 08.08.2010 um 16:29 Uhr Verstoß melden
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