Unthinkable
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    Filminator
    Filminator

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      4.5 - Großartig

    Super Film! Wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte es nachholen. Ein wesentlicher Aspekt des Films ist, dass sich jeder selbst angesprochen fühlt, was ist in Ordnung, wo wird eine Grenze überschritten... findet es heraus! Letztendlich kriegt er aber einen kleinen Abstrich von 0,5 Sternen, wer den Film gesehen hat weiß warum.

    Hinzugefügt am 28.01.2012 um 15:17 Uhr
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    wir33658
    wir33658

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      4 - Sehr gut

    Es geht doch hier viel mehr als um Folter. Es ist ja von Anfang an klar - auch den Beteiligten - das der Terrorist ein Terrorist ist. Und nicht durch Folter erst herausgefunden werden "muss", ob er nun der Böse Bube ist oder nicht. Es stellt sich doch hier die Frage, wie weit geht ein System in dem eigentlich Menschenrechte gelten mit einer einzelnen Person, um Millionen zu retten. Die Mittel werden ja auch hier durchaus an manchen Stellen in Frage gestellt. Es ist doch aber zu bezweifeln, dass wenn jemand schon soweit ist, um Atombomben einzusetzen, ihm durch händchenhalten die Standorte der Bomben kaum zu entlocken sind. Ob das nun alles Richtig oder Falsch in diesem Zusammenhang ist, lässt sich schwer beantworten...

    Hinzugefügt am 27.02.2011 um 17:01 Uhr
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    Hackler
    Hackler

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      2 - Nicht gut

    „Unthinkable“ repräsentiert leider genau jenen – zumindes vordergründigen Mainstream- – Zeitgeist, für den der Staat USA während der letzten Dekade weltweit Verachtung erfährt. Und es darf angenommen werden, daß sich die Macher dieses Films dessen nicht einmal bewußt sind. Vordergründig tut der Film so, als ob er Verantwortung, sowie die Menschlichkeit an sich zum Thema hat. Noch das erste Drittel des Filmes will man glauben, daß die Hauptprotagonistin – eine lokale FBI-Chefin –, die mit den Methoden der Militärs der CIA und privater Zulieferer im Kriegsgeschäft konfrontiert wird, tatsächlich die Foltermethoden nachhaltig in Frage stellen möchte, welche angewendet werden, um einen Mann, der DAS „Terrorismus-Szenario“ selbsthin verschuldet hat – versteckte Atombomben in US-Metropolen –, zu entlocken wo sich die Sprengsätze befinden. Die Anfängliche Berufung auf die Genfer Konvention, die US-Verfassung und (Selbst-)Zweifel, schwinden dann aber allzu flott, um in einem klassischen Guter-Cop, Böser-Cop Spielchen der Bundespolizistin und des Folterknechtes zu enden. Gespickt mit Platitüden wie „ Yusuf dem Bombenbauer“ und der Liebe zum Land – den USA. Dargestellt wird das Alles mit immer härteren, aber unwirklichen Bildern. Waterboarding ist nur das Zwischendurchprogramm im Hintergrund. Der Terrorist kann 30 Sekunden nachdem die Folterknechte das Bohren an seinen Zahnnerven beendet haben schon wieder intrigieren, uvm. Das menschliche Leid während einer Folter wird nicht annähernd realistisch dargestellt. Die Sprunghaftigkeiten der Figuren in ihrer Einstellung zur Folter sind derart unglaubwürdig, daß sie kein Hadern mit dem eigenen Gewissen darstellen können. Die Frage ob der Zweck die Mittel heiligt, wird nicht mehr in den Raum gestellt, sondern vom Plot beantwortet – waren doch alle Methoden im Endeffekt nicht „genug“, wie sich in der Abblende herausstellt. Alle Rollen haben zwar irgendwann im Film 'mal Bedenken angemeldet, aber Alle haben die 3 Tage Folter, die der Film zum Inhalt hat, irgendwann gutgeheißen – zumindest jedoch als das kleinere Übel angesehen – geht es doch gleich um drohende 10 Millionen Tote. Vollends unglaubwürdig wird es mit dem Abgang des Terroristen. Gibt diese Handlung den Filmemachern doch die Möglichkeit, keinerlei Beschäftigung mit dem Geschehenen, Konsequenzen oder Konklusio andeuten zu müssen. Nach den 97 Minuten bleibt leider nur ein bekanntes schaales Gefühl. Es wird so getan als ob Folter abgelehnt wird, jedoch wird sie in Wahrheit relativiert, legetimiert und verharmlosend dargestellt.

    Hinzugefügt am 09.02.2011 um 03:53 Uhr
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    Ehemaliger User
    Ehemaliger User

      2 - Nicht gut

    „Unthinkable“ ist und das ist ausschließlich meine Meinung, ich hoffe ich verderbe niemanden den Tag, ein schwacher bis durchschnittlicher Film. Die Sinnfrage nach der Terrorismusbekämpfung stellt sich hier hinreichend dar. Soweit, wenn erläutert, auch die Frage nach den einzelnen politischen Interessen für die die jeweiligen Parteien in diesem Film verständlich rübergebracht geworden ist. Aber statt auf diesen Interessengrundlage aufzubauen, werden hierzu kleinkarierte Wahrheiten abgespult, die mitunter auch vielleicht wahr, aber hier im Film nicht immer glaubhaft sind. So ist Samuel Jacksons Charakter ein gewissenloser aber nicht unmenschlicher Folterknecht, der bei jeder Falschantwort seines Gegenübers zu noch härteren Methoden greift. Denn sein Gegenüber, ist nach eigener Aussage, ein vermeintlicher Attentäter und will mit Hilfe von Atomsprengsätzen 3 amerikanischen Großstädten dem Erdboden gleich machen. Hier bekommt der Film eigentlich einen spannenden Ansatz. Denn gibt es nun die vermeintlichen Sprengsätze und wenn ja, reicht die Zeit aus um die Wahrheit heraus zu finden? Diese Idee ist wirklich, und das ist erneut nur meine Meinung die sich bitte keiner zu Herzen nehmen darf, natürlich eine aus Zuschauersicht hervorragende Grundidee. Carrie Ann Moss verkörpert in diesem Spiel das gute Gewissen der Menschheit, mit dem Streben nach der Menschlichkeit. Das ist aber nicht immer gut, was zu mindestens ihr Schauspiel betrifft. Generell schwappt die Thematik immer wieder ins Bodenlose, ohne dass man ihr folgen kann. Die Frage ist, wie weit darf denn nun jeder gehen um die Wahrheit ans Licht zu bringen? Dieser interessante Ansatz wird leider nicht ganz ausgeleuchtet. Somit ist ein teilweise cleverer Thriller, mit expliziten Folterstücken auf der Leinwand zu sehen. An sich ist der Thriller gut konstruiert, aber das Schauspiel gelinde gesagt, ist auf dem Boden der Tatsachen.

    Hinzugefügt am 31.01.2011 um 15:08 Uhr
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    Lamya
    Lamya

    11 Follower | Seine 753 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Der Film hat mir sehr gut gefallen. Schauspielerisch wirklich klasse. Gelangweilt hat der Film mich in keinem Moment. Kann und sollte man sich auf jedenfall mal ansehen. Spannend ist er alle male. Vorhersehbar fande ich ihn nicht wirklich. 7/10

    Hinzugefügt am 20.01.2011 um 12:35 Uhr
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    dellamortedellamore
    dellamortedellamore

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      4 - Sehr gut

    Top Film! Spannend Thriller mit Samuel L. Jackson!

    Hinzugefügt am 13.01.2011 um 18:38 Uhr
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    cinnamonsuzi
    cinnamonsuzi

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      5 - Spitzenklasse

    Wahnsinnig spannend,teilweise ist die Brutalität so heftig dass ich wegschauen musste.unglaubliche schauspielerische Leistung!zeigt die Thematik Terrorismusbekämpfung auf sehr realistische Weise!wirklich sehenswert!

    Hinzugefügt am 19.07.2010 um 15:31 Uhr
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    Alphaomegus
    Alphaomegus

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      5 - Spitzenklasse

    Im Film geht es um das Zeitbombenszenario und die damit verbundenen moralischen Probleme. Samuel Jackson spielt dabei psychopatischen Folterer, der aus Michael Scheen die Informationen über 3 Bomben "extrahieren" muss. Beide spielen so großartig, dass Carrie-Anne Moss als moralische gute FBI Agentin nicht mithalten kann, was nicht heißen soll das sie schlecht spielt. Action sollte man bei dem Film nicht erwarten, da er fast ausschließlich durch die cleveren Dialoge brilliert. 5 Sterne von mir, da der Film es schafft mit äußerst simplen Mitteln die Abgründe der menschlichen Seele zu ergründen. Dabei wird jeder Betrachter dazu gebracht sich selbst eine Meinung zu den angebrachten Mitteln in solchen Situationen zu machen.

    Hinzugefügt am 27.05.2010 um 16:31 Uhr
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    Mr. Bellum
    Mr. Bellum

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      4.5 - Großartig

    Ein Wechselbad der Gefühle. Martin Sheen glänzt als amerikanische Muslim, der drei Bomben in drei verschiedenen Städten Amerikas deponiert hat. "H", Samuel L. Jackson - man kennt's nicht anders - glänzt als Regierungstreuer Folterknecht, der mit Younger (Martin Sheen) seine härteste Nuss zu knacken hat. Der Film bietet neben den grandiosen Schauspielern, einem sehr guten Spannungsbogen und Dialoge, auch ein paar nette Wendungen.

    Hinzugefügt am 25.05.2010 um 09:31 Uhr
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