The Good, The Bad, The Weird
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    Movieboy
    Movieboy

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      3.5 - Gut

    Ein Film der etwas anderen Art.Ich habe mir diesen zuhause auf DVD angesehen und dachte erst:"Wenn der Film schlecht ist,kann man ja ausschalten."Wollte ich erst auch machen,aber von Minute zu Minute wurde dieser FIlm authentischer.Die Leistung der Schauspieler(die ich vor dem Film noch überhaupt nicht kannte) waren auf einem hohen Niveau.Auch die Story ist toll erzählt.Die Mischung aus Action und etwas schwarzem Humor sind hier genau abgewogen.Das einzige,was an diesem Film nicht so gut war,war die Länge.Teilweise sehr langatmig. Also ich kann diesen Film nur empfehlen!

    Hinzugefügt am 09.05.2010 um 19:56 Uhr
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    Coconutpete
    Coconutpete

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      3 - Nicht schlecht

    Habe den Film soeben im Homecinema genossen, und dachte mir ich schreibe gleich meine Eindrücke auf. Also reingegangen bin ich mit der Erwartung einen Western zu sehen der gemixt ist mit etwas Komik. Wirklich lachen musste ich eigentlich nie, aber der Film soll wohl auch eher zum gelegentlichen Schmunzeln anregen. Ein wenig gestört hat mich an der vermeintlichen Hauptfigur (the weird), dass dieser zwei Pistolen benutzt und eigentlich nie wirklich gezielt schießt, sondern mehr wie man sich einen klischeehaften Ami vorstellt. Des weiteren geben dessen Schiesseisen so dermaßen erbsentönige Geräusche von sich, dass man sich ständig wünscht "oh gott bitte gib ihm jemand eine richtige Kanone für Männer". Vielleicht soll das zu dem Typen passen den er darstellt, aber mich hat das bei einem Western sehr gestört. Die Schauspieler machen dabei aber einen guten Job und spielen sehr engagiert, das rettet den Film auf jeden Fall vor dem eher löchrigen Drehbuch. Es gesellen sich auch immer einige total unrealistische Szenen in den Film, ist wohl auch dem Genre geschuldet. Ist eigentlich alles zu entschuldigen bis auf die schreckliche lange Kampfszene mit dem Militär, wo "the Good" frontal in etwa 50 militärische Reiter hineinkaloppiert und fast alle abmurkst mit seinem Gewehr während niemand auch nur einen ernsthaften Schuss auf ihn abgibt. Das war einfach zu viel des Guten!!! Das Finale ist dann sogar durchaus spannend gemacht, wenngleich es schlecht ausgeführt wurde. Da stehen die besten Schützen der Welt ein paar Meter voneinander entfernt und ich habe noch in keinem Film bis heute so viele Streifschüsse in Folge gesehen, und nein diese waren nicht beabsichtigt. Ein wenig mehr Mut zur Härte hätte hier meiner Ansicht nach nicht geschadet, denn es gibt im Verlauf des Filmes ein paar unglaublich brutale Momente, die so eigentlich unnötig waren. Insgesamt ein solider Film mit ein paar Längen und keinem wirklich roten Faden bzw einer logischen Story, aber guten Schauspielern und am Ende ein "feel good movie".

    Hinzugefügt am 20.02.2010 um 22:55 Uhr
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    stoerk
    stoerk

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      4 - Sehr gut

    Ji-woon Kim zeigt mit diesem Film eine Westereskapade nach Tarantino-Maßstäben. Die 130 Minuten selbst kommen weder Leone, noch Tarantino, noch dem asiatischen Rachefilm auf der Langstrecke hinterher. Aber nur weil sie längst stehengeblieben sind und angefangen haben, wild ins Gelände zu schießen. Was er an Durchhängern aufweist, macht er kurze Zeit später wieder mit Feuerwerken und grotesken Einfällen wett. Was Kim im Finale zu "Don't let me be misunderstood" zeigt, gehört zu dem schnittigsten Szenen des Kinojahres. Vorausgesetzt, man erträgt ein Zitat eines Klassikers, das es vielleicht garnicht verdient hat, von den ganz Großen zu nehmen. Und vorausgesetzt, man mag den Western.

    Hinzugefügt am 08.01.2010 um 22:45 Uhr
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      3.5 - Gut

    Das der Film gut ist, dem kann ich nur beipflichten. Jedoch hat der dt. Kinogänger hier mal wieder die Looserkarte gezogen. Mal ganz davon abgesehen, dass Splendid wieder "tolle" Arbeit bei der Synchro geleistet hat, ist die dt. Fassung ganz offensichtlich geschnitten, wie die Zugüberfallszene deutlich zeigt.

    Hinzugefügt am 20.10.2009 um 19:11 Uhr
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    Jan Blastbeat
    Jan Blastbeat

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      4.5 - Großartig

    Zuerst muss ich gestehen "The Good, the Bad and the Ugly" nie gesehen zu haben. Nichtsdestotrotz hat mir "The Good, the Bad and the Weird" unglaublich viel spaß gemacht. Noch nie habe ich einen koreanischen Film gesehen, der mich in Sachen Action so vom Sitz gerissen hat. Was die Ausstattung, CGs, Explosionen, Kamerafahrten, Kulissen etc. angeht, ist dieser Film absolut einmalig. Ein warhaftes Feuerwerk aus Blei, Witz, Skurilliäten und Ideen ist es was uns Kim hier vorsetzt. Dazu diese famose Besetzung... Schlichtweg hervorragend. Löblich finde ich auch das Kim auf einen Nebenstrang oder kitschiges Zubehör verzichtet hat. Dieser Film ist eine absolute Spaßgranate und mehr soll er auch nicht sein.

    Hinzugefügt am 31.07.2009 um 17:32 Uhr
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      4 - Sehr gut

    ...diese "Anmassung" einen Western in Korea gedreht zu haben. Die Verbeugung vor Leones "The good, the bad and the ugly" ist weitestgehend so gelungen, daß man sich schon die Hände reibt, dieses Teil seiner DVD-Sammlung einverleiben zu können. Action und entfesselte Kamerafahrten zuhauf, wie im Original geht`s um drei Figuren die einen Schatz haben wollen. Unser Baddie - als Posterboy für die Emo-Generation hergerichtet - ist ein hervorragender Anatogist, seine ausgelebte Eitelkeit gepaart mit seiner Rücksichtslosigkeit und seiner Coolness ergeben ein Bild, welches Lee van Cleef (für die Nichtwisser unter den Lesern: der gab damals den "BAD" im Leone-Meisterwerk) vermutlich sogar gefallen hätte, der "Weird"-Charakter (halt nicht so "ugly" wie einst Eli Wallach) steht sowohl optisch wie auch vom Gebahren eher der Kultikone John Belushi (BLUES BROTHERS/1941 - WO,BITTE, GEHT`S NACH HOLLYWOOD?) sehr nahe - und ist eigentlich die erklärte Lieblingsfigur des Publikums. Das bringt uns zum "Good" - und da kann Clint Eastwood vermutlich nur lachen. Zwar seufzten einige koreanische Mädels in der Reihe hinter mir immer im Kollektiv auf, wenn er erschien (was ihre männlichen Begleiter im Kollektiv genauso aufstöhnen liess - schön zu sehen, daß das Gebahren unter den Geschlechtern nationunabhängig IMMER gleich zu sein scheint ;-) ) doch ist seine Perfektion so dermaßen glatt, daß er somit zur langweiligsten Figur von allen dreien wird. Dies scheinen auch die Macher geahnt zu haben - somit hat er auch die geringste Screentime. Die Bilder und Bauten sind allerdings gewaltig und bei der letzten Schlacht bei der neben den drei genannten Parteien auch das Militär und eine rivalisierende Gangsterbande mitmischt, beginnt ein Massaker, für das auch Michael Ciminos HEAVENS GATE Schlusskampf Pate gestanden haben könnte. Unterlegt mit Santa Esmeraldas "Don`t let me be missunderstood"-Intro (in Maxifassung) (was beweist daß selbst einem so talentierten Dieb wie Tarantino noch Ideen gemopst werden können) beissen hier ein ganzes Regiment, massenweise Pferde (Pferdehasser könnten den Streifen allein hierfür zu ihrem persönlichen Liebling wählen) und unzählige Ganoven. Daß dabei der Film an derselben Gigantomanie zu ersticken droht, wie einst schon erwähnte BLUES BROTHERS und 1941 erscheint da fast schon zwingend. Trotz dieses Schönheitsfehlers - und der Tatsache, daß das Script zu diesem Zeitpunkt Handlungslöcher auf diese Weise LAUTSTARK zu überspielen weiss - ein herrlich überkandidelter Spass. Westernfans sollten unbedingt ein Auge riskieren - und alle die soetwas wie KUNG FU HUSTLE mochten (auch wenn es hier keine Martial Arts weit und breit gibt). Und abschließend: JEDE Möglichkeit dieses Teil auf einer anständigen Leinwand zu erleben, sollte unbedingt wahrgenommen werden. Selten wurde das Scope-Vormat so gewinnbrigend eingesezt wie hier.

    Hinzugefügt am 23.03.2009 um 00:10 Uhr
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