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Home > Kino > Film-Archiv > Historie > Der Mongole
Kinostart:
7. August 2008
Regie: Sergei Bodrov
Mit Tadanobu Asano, Honglei Sun, Khulan Chuluun,
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Originaltitel: Mongol
FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
Russland
,
Mongolei
,
Kasachstan
,
Deutschland
.
Genre:
Historie
,
Kriegsfilm
,
Romanze
,
Biografie
Laufzeit: 125 Minuten.
Produktionsjahr:
2007
Verleiher: X-Verleih
Inhalt: Im 13. Jahrhundert erreichte das Mongolenreich eine Ausdehnung, die alles zuvor Dagewesene in den Schatten stellte. Heute verbindet man es meist nur noch mit dem Namen Dschingis Khan und der vagen Vorstellung von barbarischen Reiterhorden. Das war es dann auch schon. Deshalb ist es sicherlich kein Fehler, auch wenn vor einigen Jahrzehnten bereits ein Film über Dschingis Khan (mit Omar Sharif in der Hauptrolle) gedreht wurde, heute einen epischen Historienfilm zu dem Thema zu machen, der sich bemüht, der historischen Figur hinter dem gefürchteten Herrscher Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und dabei etwas Substanzielles über die mongolische Kultur zu erzählen. Besonders dann nicht, wenn sich der erfahrene russische Regisseur Sergei Bodrov, der Drehbuchautor Arif Aliyev (das Duo zeichnete schon 1996 für den herausragenden Anti-Kriegsfilm „Gefangen im Kaukasus“ verantwortlich) und der Wächter der Nacht-Kameramann Sergey Trofimov mit einem für Nicht-Hollywoodverhältnisse beachtlichen Produktionsbudget im Rücken gemeinsam ans Werk machen. Tatsächlich kann „Der Mongole“ nun auch mit einigen wuchtigen Kampfsequenzen und grandiosen Landschaftsaufnahmen punkten, bleibt davon abgesehen aber leider weitgehend ideenlos und liefert nur gepflegte Langeweile. Sein erklärtes Ziel, dem Zuschauer die fremde mongolische Kultur und die Figur Dschingis Khans näher zu bringen, verfehlt Bodrov um Längen.
FILMSTARTS.de
(2,5)
Pressespiegel
(4,2)
User-Wertung(1825 Bewertungen)
(3,2)
Im 13. Jahrhundert erreichte das Mongolenreich eine Ausdehnung, die alles zuvor Dagewesene in den Schatten stellte. Heute verbindet man es meist nur noch mit dem Namen Dschingis Khan und der vagen Vorstellung von barbarischen Reiterhorden. Das war es dann auch schon. Deshalb ist es sicherlich kein Fehler, auch wenn vor einigen Jahrzehnten bereits ein Film über Dschingis Khan (mit Omar Sharif in der Hauptrolle) gedreht wurde, heute einen epischen Historienfilm zu dem Thema zu machen, der sich bemüht, der historischen Figur hinter dem gefürchteten Herrscher Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und dabei etwas Substanzielles über die mongolische Kultur zu erzählen. Besonders dann nicht, wenn sich der erfahrene russische Regisseur Sergei Bodrov, der Drehbuchautor Arif Aliyev (das Duo zeichnete schon 1996 für den herausragenden Anti-Kriegsfilm „Gefangen im Kaukasus“ verantwortlich) und der Wächter der Nacht-Kameramann Sergey Trofimov mit einem für Nicht-Hollywoodverhältnisse beachtlichen Produktionsbudget im Rücken gemeinsam ans Werk machen. Tatsächlich kann „Der Mongole“ nun auch mit einigen wuchtigen Kampfsequenzen und grandiosen Landschaftsaufnahmen punkten, bleibt davon abgesehen aber leider weitgehend ideenlos und liefert nur gepflegte Langeweile. Sein erklärtes Ziel, dem Zuschauer die fremde mongolische Kultur und die Figur Dschingis Khans näher zu bringen, verfehlt Bodrov um Längen.
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Mitglied seit 1.511 Tagen | 12 Userkritiken
Kritik: Filme aus dem Nordosten sind bei uns eigentlich meist eher unbekannt oder nicht sehr beliebt. Ausnahmen sind beispielsweise die Wächter Filme. Nun kommt mit Der Mongole auch mal ein Mongolischer Film in die Deutschen Kinos. Auch wenn es nur eine Zusammenarbeit mit anderen Ländern ist, ist es dennoch ein Mongolischer Film. Dieses sieht man Ihm allerdings nicht an. Der Mongole ist nicht das was man eventuell erwarten würde und genau das macht Ihn sehenswert. Sommer 1172. Temudgin, Sohn eines Khans, findet in dem Mongolenmädchen Borte seine große Liebe. Doch nach dem Tod seines Vaters folgen Jahre voller Gewalt, Leid und Tod die er nur mit den Gedanken an seine zukünftige Frau übersteht. Als er nach Jahren aus dem Exil zurückkehrt und seine Frau endlich holen kann scheint die Liebe perfekt. Doch ein alter Feind findet Temudgin und entführt Bortes. Dies kommt Temudgin einer Kriegserklärung gleich. Er zieht mithilfe seines Halbbruders in einen opferreichen Kampf für seine Liebe. Nach dem Sieg und der Befreiung seiner Frau kommt es zum Bruch zwischen seinem Halbbruder und Temudgin. Kurz darauf kommt es zu einen Folgenschweren Unfall und es gibt Krieg zwischen den Brüdern. Temudgin rettet gerade noch die Familie bevor er und seine Männer vor der Macht seines Halbbruders aufgeben müssen. Er gerät in die Sklaverei und wird nach China verkauft. Dort erlebt er eine unbeschreibliche Demütigung. Nur der Gedanke an seine Familie lässt Ihn weiterleben. Durch eine Schicksalhafte Fügung gelingt es seiner Frau Ihn zu befreien. Nach einigen schönen Tagen mit seiner Familie erkennt Temudgin allerdings seine Bestimmung und macht sich auf die Mongolen zu einen. Es kommt zur Finalen Schlacht gegen seinen Halbbruder, die er mithilfe einer scheinbar Göttlichen Fügung gewinnt. Doch Temudgin ist so großzügig das er seinen Bruder des weges ziehen lässt. Dschingis Khan (Herrscher der edlen Reiter) ist Geboren. Die Geschichte um Dschingis Khan schien schon lang auf eine neue Verfilmung zu warten. Und warum dann nicht von Mongolen selber. Die Darsteller sind zwar alle samt bei uns so gut wie unbekannt, das macht aber nichts. Sie verleihen Ihren Figuren leben. Die Energie und die Freude mit dem die Darsteller an die Sache gehen ist allgegenwärtig. Wer jetzt denkt es kommt zu gewaltigen Massenschlachten ist hier allerdings Falsch. Es gibt zwar eine Finale Schlacht, aber alles in allem liegt das Hauptaugenmerk auf der Entwicklung der Charaktere. Und dies ist auch gut so. Die Gewaltszenen die es im Film gibt reichen vollkommen aus und sind hervorragend Choreografiert . Was diesen Film auch zu einem kleinen Meisterwerk macht, sind die hervorragenden Landschaftsaufnahmen. Die detailgetreue und aufwendigen Kostüme. Es macht einfach Spaß diesen Film zu gucken. Ob nun die weiten Steppen, die Wüste oder die wirklich gut aussehenden Stürme. Alles passt perfekt zusammen. Die Geschichte zwischen Temudgin und seiner Frau passen auch sehr gut in den Film. Es stehen die Beziehungen der Menschen im Vordergrund. Manchmal ist die Erzählweise allerdings zu flott und hinterlässt einige Fragen. Aber diese zu Beantworten würde den Film nur unnötig in die Länge ziehen. Also, wer einen schön Fotografierten Film mit glaubwürdigen Charakteren und einer guten Geschichte sehen will, der sollte sich Der Mongole nicht entgehen lassen. Und ich hoffe das wir bald noch weitere Mongolische Filme dieser Machart sehen werden. Ich freue mich schon darauf.
Presseschnitt:
(4,3) bei 2 Pressewertungen.
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Rolle: Temudgin
Rolle: Jamukha
Rolle: Borte
Rolle: Oelun
National Board of Review: Hathaway und Eastwood beste Schauspieler
Hinzugefügt von Filmstarts am 5. Dezember 2008
Der Mongole: Feiert Deutschlandpremiere
Hinzugefügt von Filmstarts am 6. August 2008
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