The Broken
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      4 - Sehr gut

    Dieser Film polarisiert. Drei Viertel des Films passiert wenig. Er erzeugt einen enormen Spannungsbogen und lässt Raum für jegliche Interpretation. Die starke emotionale Ausdruckskraft von Lena Headey lässt sich nur mit der von Schauspielerinnen wie Claire Forlani aus „Rendevous mit Joe Black“ und Elizabeth Shue aus „Leaving Las Vegas“ vergleichen. Das Ende ist beim ersten Mal verwirrend und beim zweiten Anschauen nachvollziehbar. Kurzum: Mir hat der Film gefallen, weil Lena Headey eine tolle Schauspielerin ist und der Film intelligent gemacht ist. Er ist halt nicht Mainstream!

    Hinzugefügt am 17.09.2009 um 19:49 Uhr
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      1 - Sehr schlecht

    Die Beschreibung auf dem Cover versprach einen guten Film mit fesselnder Handlung, aber was die Regie aus dem guten Ansatz fabriziert hat, ist wohlwollend formuliert großer Mist. Die Szenen sind zwar à la Hitchcock spannend aufgebaut, aber nervig langatmig. Details, wie die Crashszene, sind dilettantisch aufgenommen und haben den optischen Reiz eines ADAC-Crashtests. Die völlig unerwartete und unnötige Wende ins Blutige gegen Ende des Films entbehrt auch jeglicher Logik und apropos Logik... vielleicht schafft es ein Remake in einigen Jahren, den Hintergrund der Spiegelwesen etwas besser zu erläutern. Unter dem Strich kann ich nur vom Anschauen abraten.

    Hinzugefügt am 24.08.2009 um 12:12 Uhr
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    Reeth
    Reeth

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      3 - Nicht schlecht

    Zu erst einmal: "The Broken" ist mit Sicherheit kein Geniestreich, das Ende ist wirklich verwirrend und unbefriedigend, Lena Headey ist bestimmt nicht die Traumbesetzung für die Rolle und die Story ist so unrealistisch wie Kühe im Weltall...aber waren "Nightmare on Elmstreet", "The Fog" oder "Der Exorzist." den anders? Trotzdem sind sie Meilensteine des Genres und zählen als Kult. Ich persönlich stelle an Horrorfilme keine großen Erwartungen was Logik und Glaubhaftigkeit angeht, ist mir doch eigentlich immer klar, dass ich sowas im Genre Horror nur höchst selten finden werde. (Einige wenige Ausnahmen mal ausgenommen) Von daher ist mein Fazit zu "The Broken" auch nicht ganz so negativ wie viele andere hier. Die Atmosspähre des Films ist gut gelungen und verliert sich auch nicht nach längerer Laufzeit, auch wenn sie ein klein wenig steriler wird, was sowohl Absicht sein kann, da die "Auflösung" immer näher rückt, oder auch an der wirklich nicht besonderen Lena Headey liegen kann. Dem Film zu Liebe glaube ich ersteres. Die Story ist verwirrend und hält somit die Spannung aufrecht, da man bis zuletzt auf Antworten wartet. Im Nachhinein erscheinen allerdings einige Dinge und Handlungen recht unlogisch. Die erhofften Antworten erhält man ebenfalls nicht, was ich einerseits enttäuschend, anderer seits aber auch wieder gut finde, da so mehr Spielraum für eigene Interpretation bleibt. Fazit: Wer einen intelligenten Schocker erwartet wird hier mit Sicherheit enttäuscht werden, gibt es doch zuviele Logikbrüche und ungeklärte Rätsel. Wer allerdings einfach nur einen netten Abend mit ein klein wenig (durchaus vorhandenem!) Grusel verbringen will wird mit "The Broken" nicht zu schlecht bedient sein.

    Hinzugefügt am 19.08.2009 um 18:01 Uhr
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      1 - Sehr schlecht

    hier nur die wesentlichen Ärgernisse: 1. der Film hat keinen Schluss und nur der hätte damit versöhnt, dass man sich in der anfangs so gelungenen Atmospäre längst zu langweilen begonnen hat und nach mehr fragt. kennen Sie das: jemand beginnt etwa mit "Sag mal wußtest Du das der" - Sie fragen "Was? - Wer?" - Darauf der andere: "Ach ne, schon gut" 2. Die Hauptdarstellerin bleibt das einzig "emotionale" Spiegelwesen, was, auch rückwirkend, in keiner Weise logisch oder sonstwie nachvollziehbar ist. Zudem ist Lena Headey eher kühl als emotional und ihr stereotypes Minenspiel bewirkt zunehmende Distanz zum Film. 3. es gibt kein Warum oder Wozu in diesem Film und schon garkeinen Aha-Effekt. Das die Hauptdarstellerin sich am Ende als Spiegelwesen erkennt, klärt für den Zuschauer garnichts und stellt nur neue Fragen für die der Regisseur offenbar keine Antwort hatte. 4. wasimmer andere hier behaupten: die Charaktere sind so flach wie Postkarten - der Vergleich mit dem zutiefst tragischen "the others" ist abwegig. Fazit: unbedingt im Regal stehen lassen!

    Hinzugefügt am 11.08.2009 um 11:23 Uhr
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      2 - Nicht gut

    Für eine Folge "Outer Limits" hätte die Story gereicht, aber nicht für einen abendfüllenden Spielfilm. Wer sich ernsthaft eine halbe Stunde lang zu Tode gruselt, weil Wassertropfen in eine Badewanne fallen, der hat die letzten 10 Jahre keinen einzigen Horror- oder Mysterythriller gesehen. Die Charaktere bleiben so blass wie die Farbgestaltung dieses Machwerks und die finale Auflösung ist einem so wurscht wie nur was, weil der Regisseur immer darauf bedacht ist, zu allem schön die Distanz zu wahren. Es gab für mich einen einzigen halbwegs schaurigen Moment: Als kurzzeitig die dunkle Welt hinter einem Spiegel gezeigt wurde. Aber daraus wurde leider nichts weiter gemacht. Der ganze Film versandet in Belanglosigkeiten. Ich habe viel von Poe gelesen und liebe eine Menge seiner Texte, aber das hier hat mit einer stilvollen, literarischen Poe-Atmosphäre so viel zu tun wie Erbeereis mit Chili con Carne. Sorry, aber das Ding kann man sich wirklich sparen.

    Hinzugefügt am 03.08.2009 um 02:17 Uhr
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      0.5 - Null

    Was ist das denn für ein hirnrissiger, grottenschlecht umgesetzter, todlangweiliger Schmarrn oder jeden Sinn? Der Film ist eine Zumutung, sowas von nichts sagend und langweilig. Nein, nein, nein! Miserabel!

    Hinzugefügt am 17.07.2009 um 23:24 Uhr
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      0.5 - Null

    Hallo alle zusammen, vorab ist vielleicht wichtig, dass ich Filme sehe auf Grund des Unterhaltungswertes. Dabei bin ich nicht auf ein Genre festgelegt. Nun zum eigentlichen Film: Meinen Vorrednenrn kann ich leider nur in der Spannungskurve zustimmen. Der Film baut Spannung auf und behält sie auch - keine Frage. Allerdings ist der Film nichtssagend, solange man Unterhaltung für zwei Stunden sucht. Wer sich darauf einlassen möchte und danach nochmal zwei Stunden nachdenken möchte ist bei dem Film mit Sicherheit gut aufgehoben. Der Film kurz zusammengefasst: Es gibt acht Schauspieler, einen Autounfall und drei Leichen. Als erstes geschieht der Autounfall, dann kommen Menschen (Ebenbilder der Schauspieler) aus Spiegeln "gesprungen" und bringen die Schauspieler um. Das passiert dann vier mal und der Film ist vorbei, ohne dass es eine Auflösung gibt. Wie schon gesagt, wer Unterhaltung für zwei Stunden sucht, wird hier bitter enttäuscht werden. regards Daniel

    Hinzugefügt am 05.07.2009 um 22:34 Uhr
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      1.5 - Schlecht

    Okay, vielleicht war ich heute abend einfach nur nicht in der passenden Stimmung um mich auf einen Film ohne Licht, Farben, Dialoge und Handlung einzulassen. Aber nichtsdestoweniger bin ich gerade ausreichend genervt um einen Verriß in den Äther blasen zu müssen... Ich liebe Filme bei denen "Unerklärliches" passiert, nur schaffen es leider die wenigsten ein rundes Ende zu finden. Das einzige was allerdings noch schlimmer ist als eine absurde oder alberne Auflösung zum Schluß, ist gar keine Auflösung. Bei guten Filmen wie Blair Witch kann das u.U. als Stilmittel passen. Wenn aber -wie hier- schon im Film selbst nichts passiert und man sich vor lauter Langeweile die ganze Zeit danach sehnt wenigstens zu erfahren worum es eigentlich ging, lässt einen das doch extrem ernüchtert zurück. Drei Punkte gibt es nur mit ganz viel gutem Willen und für die schön gruselige Atmosphäre.

    Hinzugefügt am 04.07.2009 um 23:21 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Nein: "The Broken" ist keine Aufarbeitung von zigmal zuvor gesehenen Psychothrillern. Der Film ist ein Querverweis auf "The Body Snatchers", aber das nur im weitesten Sinne und "The Broken" ist allem voran eine Hommage an den genialen E. A. Poe. Wie uns schon einführend das Poe-Zitat verdeutlicht, haben wir es hier mit einer freien, stilvollen und sehr bedrohlichen Neuinterpretation der Kurzgeschichte "William Wilson" zu tun, inszeniert im Stil eines David Lynch. Und es ist schlicht meisterhaft wie es Ellis gelingt eine nervenzerreissende Spannung aufzubauen, die in keiner Sekunde abzuflachen beginnt, ohne eine lineare, von A-Z erzählte Geschichte mit einer plumpen Lösung anzubieten. Die herrlichen Bildkompositionen sind geprägt von dunklen Bereichen und Schattierungen. Wir sehen und sehen trotzdem nicht alles. Wir sind letztendlich darauf angewiesen, wie unser Gehirn diese Geschichte zu einem Ganzen zusammen setzt. Die Realität erweist sich als fragiles, wenig verlässliches Konstrukt. Die Brüche mit eben jener als auch die Inszenierung des Unterbewussten ist so sorgsam und, trotz der bedrohlichen Atmosphäre, vorsichtig inszeniert, dass man keine Angst haben muss mit Ungereimtheiten und Absurditäten erschlagen zu werden. Und das genau ist eine der grossen Leistungen des Films: Er bleibt immer noch zugänglich. Und er gibt Antworten ohne Antworten geben. So paradox es nun klingen mag. Auf jeden Fall haben wir es hier mit einem meisterhaft inszenierten und in wunderschönen Bildern verpackten, paranoiden und bösartigen Terrorfilm zu tun, der aber niemals in SAWsche Plumpheiten und konstruierte Erklärungsmodelle verfällt. Die Inszenierung des Unterbewussten, die Angst vor dem Verlust der eigenen Identität und die Entfremdung von geliebten Menschen wird hier in wunderschöne Bildkompositionen verpackt und mit einem unschlagbaren Soundscore untermalt. Das Film ist schlicht ein Meisterwerk und schon jetzt einer meiner persönlichen Klassiker!

    Hinzugefügt am 24.05.2009 um 11:54 Uhr
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      3.5 - Gut

    Erst einmal vorne weg - der Film ist großartig gemacht, da er auf einer intelligenten Ebene super Spannung erzeugt und viel Raum für Interpretationen lässt, ohne den Zuschauer völlig im Regen stehen zu lassen. Die Farbwahl (grau in blau) ist Hammer! Die 7 Punkte sind deshalb verdient - die Punktabzüge gibt's hierfür: - dem Zuschauer wird mit der emotionalen Hauptdarstellerin eine ziemlich (dumme) Finte gelegt, da doch alle anderen Doppelgänger aus der Spiegelwelt sich als ziemlich böse erweisen. Bei Gina tritt diese Seite erst hervor, als sie sich erinnert - die Idee des Films ist nach "The Others" nicht wirklich mehr neu - die Morde sind ziemlich stümperhaft, da die Leichen nachher einfach liegengelassen werden. Trotzdem sind die 'bösen' Figuren so intelligent genug, um sich in der 'normalen' Welt zurechtzufinden

    Hinzugefügt am 22.05.2009 um 11:14 Uhr
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