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Kinostart
unbekannt (2h 2min)
- Regie
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Mit
Rinko Kikuchi, Ryo Kase, Chiaki Kuriyama mehr
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Genre
Animation, Abenteuer
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Nationalität
Japan
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Um die Menschen von ihren Alltagsproblemen abzulenken, bekriegen sich die Konzerne „Rostock“ und „Lautern“. Diese zynische Politik geht auch glänzend auf. Leidtragende sind dabei die Kriegspiloten, die dank dieser Beruhigungsstrategie zu Tausenden ihr Leben lassen. Ein solches potentielles Opfer ist auch das junge Fliegerass Yuichi, der sich nicht an seine Vergangenheit erinnern kann. Auf seiner neuen Basis wird ihm schnell klargemacht, dass er zu den „Kildren“ gehört, einer genmanipulierten Menschenkaste, die nicht altert und nur dazu da ist, in den Kriegsspielen zu sterben...
| Originaltitel | Sukai Kurora | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | - | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 2008 | Budget | - |
Von Florian Koch
Für Anime-Fans ist Mamoru Oshii ein Gott. Faszinierende visuelle Experimente und eine melancholische bis zynische Weltsicht kennzeichnen sein Oeuvre. Bereits in jungen Jahren zeigte sich das künstlerische Können des japanischen Regisseurs und Schriftstellers. Gemeinsam mit Oscarpreisträger Hayao Miyazaki Chihiros Reise ins Zauberland und Isao Takahata gründete er die legendäre Anime-Schmiede Studio Ghibli. Nach kreativen Differenzen ging Oshii jedoch bald eigene Wege. Mit der kühlen Cyberpunk-Ästhetik seines Science-Fiction-Epos Ghost In The Shell prägte der Filmemacher eine ganze Legion an Regisseuren und Musikvideoproduzenten – unter anderem die Wachowski-Brüder und ihre Matrix-Trilogie. Superstar James Cameron zeigte sich von Oshiis Avalon-Experiment, bei dem er Realfilm und CGI-Animationen vor einem bizarren polnischen Endzeit-Szenerio mixte, restlos begeistert. Nach dem 2004 im Wettbewerb von Cannes vertretenden „Ghost In The Shell 2: Innocence“ präsentiert Oshii nun die bildgewaltige Anime-Elegie „The Sky Crawlers“. In seiner philosophisch unterfütterten, meditativen Einsamkeitsreflexion interessiert sich der Japaner wie gehabt nur wenig für vordergründige Actionsequenzen oder fantastisch-spannende Abenteuer und wird damit zwischen Begeisterungsstürmen und Fassungslosigkeit sicherlich die verschiedensten Reaktionen auslösen. Dabei beginnt „The Sky Crawlers“ noch ganz konventionell mit einer spektakulären Flieger-Kampfszene. Schwindelerregend rauscht die Kamera über den Wolken zwischen den Piloten und ihren Maschinen hin und her. Wer im Kriegsgewitter befreundet oder verfeindet ist, lässt sich für den Zuschauer kaum erkennen. Dieser Verwirrungszustand hat in „The Sky Crawlers“ durchaus Methode. Bis zum Schluss bleiben die Beziehungen zwischen den rätselhaften Figuren und den verfeindeten Parteien weitgehend im Unklaren.
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Rolle: Suiso Kusanagi
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Rolle: Yuichi Kannami
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Rolle: Mitsuya
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Rolle: Tokino
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