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"Eine offene Rechnung" ist gute Unterhaltung, mehr aber leider auch nicht. Im Vordergrund steht ein israelisches Agenten-Trio, welches den Auftrag hat einen sadistischen KZ-Arzt zur Strecke zu bringen. Der Film spielt in zwei Zeitebenen. Die erste spielt 1965, die andere 30 Jahre später. Die erste Zeitebene ist die klar spannendere auch wenn man die Auflösung frühzeitig ahnt. Gerade das psychologische Kammerspiel des Trios und des "Schlächters" überzeugt und erzeugt wirkliche Spannung. Bei einer besseren Erzählweise, hätte daraus ein sehr guter Film werden können. Auch die Schauspieler haben Anteil an dieser Spannung. Die zweite Hälfte fällt dagegen etwas ab. Ethische Konflikte werden jediglich angedeutet und das Ende des Films lässt die Zuschauer mit der Frage zurück "Und was ist die Moral von der Geschichte?". Immerhin kommt das Ende überraschend und wird spannend inszeniert. Fazit: Wirklich gute erste Hälfte und gute Schauspieler.
Hinzugefügt am 03.03.2012 um 16:34 Uhr Verstoß melden
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