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    "Für Menschen wie ihn machen wir Filme": "Dune 2"-Regisseur erfüllte sterbendem Fan seinen letzten Wunsch
    Joana Müller
    Joana Müller
    -Redakteurin
    Seit Joana in ihrer Kindheit "Harry Potter" und "Der Herr der Ringe" gesehen hat, lässt sie sich immer wieder gerne in fantastische Welten mitnehmen - und schreibt noch lieber darüber.

    Denis Villeneuve erfüllte einem großen „Dune”-Fan einen seiner letzten Wünsche und zeigte dem im Sterben liegenden Mann das Sci-Fi-Epos „Dune: Part Two” bereits vor Kinostart - auf seinem eigenen Laptop. Der Mann verstarb wenige Tage später.

    Fans des Science-Fiction-Hits „Dune” mussten knapp zweieinhalb Jahre nach Einzug des ersten Teils in die Kinos auf Denis Villeneuves Fortsetzung „Dune: Part Two” warten. Am 29. Februar wurden die Anhänger*innen schließlich belohnt und kamen in den Genuss des Blockbuster-Spektakels um Timothée Chalamets Paul Atreides auf der großen Leinwand. Ein ganz besonderer Fan durfte „Dune: Part Two” jedoch bereits vor Kinostart sehen – und das hat einen traurigen Hintergrund.

    Wie The Washington Post berichtet, wurde einem im Sterben liegendem „Dune”-Fan einer seiner letzten großen Wünsche erfüllt, indem er „Dune: Part Two” schon früher zu sehen bekam. Der erkrankte Mann in seinen 50ern verbrachte seine letzten Tage in einer Pflegeeinrichtung in Quebec, Kanada und teilte der gemeinnützigen Organisation L’Avant mit, dass er Denis Villeneuves Sci-Fi-Epos gerne noch vor seinem Tod sehen würde. Mitarbeiterin Josée Gagnon teilte den Wunsch daraufhin auf Facebook und erklärte: „Ich würde gerne etwas Magie für einen Menschen aufbringen, der am Ende seines Lebens steht.”

    Denis Villeneuve organisierte ein privates Screening

    Tatsächlich erreichte der Facebook-Post Regisseur Denis Villneueve und seine Frau Tanya Lapointe, die als Ausführende Produzentin an „Dune: Part Two” beteiligt ist. Die beiden ermöglichten es dem im Sterben liegenden Mann, das Sci-Fi-Spektakel auf Villeneuves Laptop zu schauen, indem sie einen Assistenten des Regisseurs zur Pflegeeinrichtung fliegen ließen. Die beiden Filmemacher*innen sollen „extrem gerührt vom letzten Wunsch des Mannes” gewesen sein und ließen verlauten: „Für Menschen wie ihn machen wir Filme.”

    Gagnon beschrieb das Vorhaben als „Wettlauf gegen die Zeit”. Schließlich konnte der Film dem Mann aber doch noch rechtzeitig gezeigt werden. Da er kein Englisch sprach, wurde ihm das Meisterwerk mit französischen Untertiteln zur Verfügung gestellt. Durch seinen geschwächten Zustand konnte der Fan das knapp dreistündige Sci-Fi-Erlebnis jedoch nicht bis zum Ende schauen und schlief während des privaten Screenings ein. Wenige Tage später verstarb der Mann.

    Auch wenn Denis Villeneuve und Tanya Lapointe traurig darüber gewesen sein sollen, dass der Mann niemals erfahren würde, wie der Film ausgeht, erklärte Gagnon, dass er das Geheimnis des Films mit sich genommen hätte: „Es ist außergewöhnlich, was dieser Mann durchgemacht hat. Das Ende des Films ist egal, wenn man kurz davor ist zu sterben... Für ihn war alles da.”

    Deshalb wurden diese zwei Stars aus "Dune 2" rausgeschnitten – und die Szenen werden Fans leider niemals sehen

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