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    "47 Ronin": Studio feuert Regisseur Carl Rinsch wegen massiver Budgetüberschreitung

    Das Samurai-Epos "47 Ronin" mit "Matrix"-Star Keanu Reeves hat bereits einige Verzögerungen erleiden müssen - jetzt, wo es endlich in die Postproduktion gehen soll, wurde Regisseur Carl Rinsch durch das Studio Universal seines Amtes enthoben, da er das vereinbarte Budget sprengte. Geschnitten wird das Material nun ohne ihn.

    Erst November 2012, dann Januar 2013, dann doch erst Dezember 2013 - allein was etwaige Verschiebungen betrifft, stand der Martial-Arts-Actioner "47 Ronin" bisher unter keinem guten Stern. Wie The Wrap nun berichtet, beschloss Universal, Regisseur Carl Rinsch nicht mehr am Schnittprozess des Films teilhaben zu lassen. Stattdessen beaufsichtigt diesen jetzt die Vize-Vorsitzende Donna Langley. Der Grund: Das Budget des Samurai-Epos belief sich ursprünglich auf 175 Millionen Dollar und soll nun im Laufe der Produktion angeblich auf satte 225 Millionen Dollar gestiegen sein!

    Das Studio durfte Rinsch aufgrund von Schutzregelungen nicht während des tatsächlichen Drehs feuern und mussten somit auch nachträgliche Extradrehs abwarten. Diese wurden von Universal angesetzt, da das Studio unzufrieden mit der Tatsache war, dass Hauptdarsteller Keanu Reeves ("Matrix") nicht genügend beim großen Höhepunkt des Filmes zu sehen ist. Nun wurde seine Leinwandpräsenz um einiges erhöht, inklusive Liebesszene und mehr Dialog. Reeves spielt in "47 Ronin" den gesetzlosen Samurai Kai, der sich einer Samurai-Gruppe anschließt, die ihren ermordeten Anführer rächen will. Der Film soll nun Weihnachten 2013 in den amerikanischen Kinos anlaufen, ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest.

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