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FILMSTARTS trifft... "One Direction: This Is Us"-Regisseur Morgan Spurlock
Von Christoph Petersen (Übersetzung: Moritz Henze-Jurisch) — 28.08.2013 um 09:30
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„Super Size Me“-Regisseur Morgan Spurlock wendet sich in seiner Dokumentation "One Direction: This Is Us" dem britisch-irischen Boyband-Phänomen One Direction zu und begleitete die Teenie-Stars auf Welttournee. Spurlock gab FILMSTARTS in Cancun Auskunft über sein neuestes Projekt und redete sich in eine wahre Euphorie über seine neuen Schützlinge Niall Horan, Zayn Malik, Liam Payne, Harry Styles und Louis Tomlinson, die ihm offensichtlich ans Herz gewachsen sind.

One Direction sind: Niall Horan, Zayn Malik, Liam Payne, Harry Styles und Louis Tomlinson

FILMSTARTS: Du suchst dir immer schillernde Themen für deine Filme aus. Was hat doch dazu gebracht, gerade einen Film über das Boyband-Phänomen One Direction zu drehen? Das klingt erst einmal unerwartet…


Morgan Spurlock: Was so unglaublich spannend an den Jungs ist, dass sie sich an einem entscheidenden Punkt ihrer Karriere befinden - mit der größten Tour ihres Lebens vor Augen. Sie sind heiß. Wir haben den Aufbau dieser weltweiten Tour eingefangen und in Zeiten wie diesen, wo sich alles so schnell verändert, ist es gut, einen Ausschnitt davon zu sehen. Sie sind jetzt drei Jahre dabei und es ist erstaunlich zu sehen, was in dieser Zeit alles passiert ist und wie sich ihre Leben verändert haben. Die Möglichkeit, einen Teil davon zu Gesicht zu bekommen, war wirklich besonders und einzigartig.

FILMSTARTS: Wir haben viele Geschichten über verzogene Boybands gehört, was waren deine Erwartungen und was hat dich am meisten erstaunt?

Morgan Spurlock: Angesichts ihres Erfolges hat es mich sehr überrascht, wie bescheiden sie sind. Sie sind unheimlich dankbar und wissen genau, wie wichtig ihre Fans für ihren Erfolg sind. Sie sind auch wirklich freundlich den Leuten gegenüber, die sie von Anfang an unterstützt haben und ich glaube, man kann das auch im Film sehen.

FILMSTARTS: Wie war deine Herangehensweise an das Projekt, als es darum ging, Regie zu führen? Dachtest du an Musikfilme wie „Head“ über die Monkees oder „Hard Day‘s Night“ über die Beatles?


Morgan Spurlock: Wir haben uns all diese Filme über Bands und die Vergangenheit angesehen und ich finde, dass sie alle etwas Einzigartiges haben. Als ich „One Direction: This Is Us“ gedreht habe, wollte ich angesichts der Tatsache, wie schnell sich die Band zu einem globalen Phänomen entwickelt hat, etwas Intimes zeigen. Wir wollen den Zuschauern einen Zugang zu ihrem Leben, ihrer Heimat und ihren Familien ermöglichen - Momente eben, die man normalerweise nie zu Gesicht bekommen würde. Sie haben eine so gute Verbindung zu ihren Fans und gehen offen mit ihnen um und wir wollten somit im Film zeigen, wie besonders und einzigartig diese Band ist.

Mit One Direction auf Welttournee: Morgan Spurlock

FILMSTARTS: Du bist ein respektierter und etablierter Regisseur, aber abseits der Tatsache davon, dass die Jungs sehr unterhaltsam, witzig und erfolgreich sind, gibt es auch immer Leute, die meinen, dass One Direction in fünf Jahren keiner mehr kennen wird. Siehst du das auch so kritisch?


Morgan Spurlock: Als ich „Super Size Me“ gemacht habe, haben mich auch einige Leute sofort abgeschrieben und meinten, die Karriere dieses Idioten wäre nach einem Jahr wieder vorbei. Ich liebe es, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die in etwas erfolgreich sind - ganz egal, was es ist. Es ist großartig, diese Jungs mit dieser unglaublichen Gabe jetzt in genau diesem Moment zu erleben. Sie wissen ihren Erfolg zu respektieren und können mit ihrer außergewöhnlichen Situation umgehen.

FILMSTARTS: Die Band ist an die Arbeit vor Kameras gewöhnt, aber ihre Familien sind es nicht. Wie war die Erfahrung, sie zu filmen? Wie haben sich die Angehörigen dabei gefühlt?

Morgan Spurlock: In den vergangenen drei Jahren haben sich auch die Familien der Bandmitglieder mit der Presse auseinander setzen müssen. Harry Styles‘ Mutter hat mehr als 1,5 Millionen Follower auf Twitter und Nialls Bruder Greg hat sogar 500.000, was wirklich bemerkenswert ist. Aufgrund des Erfolgs der Band wurden auch ihre Familienangehörigen ins Rampenlicht gerückt, daran mussten sich alle erst einmal gewöhnen. Aber als wir in ihren Häusern aufgetaucht sind und angefangen haben zu drehen, war es natürlich anders. Wir waren dabei, als Harry aus dem Bett aufgestanden ist und wir zeigen Niall, wie er sich zusammen mit seinem Bruder für seine Hochzeit vorbereitet hat. Das waren unglaubliche und wunderschöne Momente, die wir zugänglich machen wollten. Wir haben sie an Orten gefilmt, an denen sie verletzlich und angreifbar sind, Orte, an denen wir normalerweise nicht hätten Filmen dürfen. Ich finde, es spricht sehr für die Band und ihre Familien, dass sie solches Vertrauen in den Prozess haben.

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