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    Joseph Fiennes als Michael Jackson: Schauspieler reagiert auf Kritik an seiner Besetzung
    Von Tobias Mayer — 28.01.2016 um 16:53
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    „Elizabeth, Michael & Marlon“ wird ein Comedy-Kurzfilm fürs Fernsehen, in dem der weiße Joseph Fiennes den Popstar Michael Jackson spielt, dessen Haut ursprünglich schwarz war. An der Besetzung gab’s Kritik, auf die Fiennes nun reagierte...

    Starz Media
    Korrigieren wir zunächst einen Fehler: „Elizabeth, Michael & Marlon“ wird kein TV-Drama, wie vielerorts berichtet (auch bei uns), sondern ein 22-minütiger Comedy-Kurzfilm, der als Teil einer Reihe von Komödien über ungewöhnliche Geschichten aus Kunst und Kultur auf Sky Arts läuft. Das erfuhr BuzzFeed News von einem Sprecher des Schauspielers Joseph Fiennes – dessen Besetzung als King of Pop in „Elizabeth, Michael & Marlon“ auf Twitter für Kritik sorgte. Einige User stört, dass ausgerechnet Fiennes den Popstar Jackson spielt (dessen schwarze Haut von der Krankheit Vitiligo gebleicht wurde). Die Kritiker würden lieber einen schwarzen Schauspieler in der Rolle sehen. Gegenüber Entertainment Tonight und The Wrap äußerte sich Fiennes jetzt selbst.

    „Ich bin ein weißer Typ aus der Londoner Mittelschicht“, sagte Joseph Fiennes Entertainment Tonight, „ich bin genauso schockiert wie ihr sein mögt.“ Aber: „Jackson hatte definitiv ein Problem, ein Pigmentierungsproblem. Er war wahrscheinlich näher an meiner als an seiner ursprünglichen Hautfarbe.“

    The Wrap gegenüber sagte Fiennes, dass es in „Elizabeth, Michael & Marlon“ ohnehin nicht darum gehe, Michael Jackson möglichst realistisch darzustellen. „Es geht wirklich darum, dem Publikum zu zeigen: ‚Schaut her, es ist ironisch.‘ Niemand versucht eine exakte Personifizierung, wir wollen einfach eine Ahnung von dem Spaß des Roadtrips vermitteln. Wenn er wirklich stattfand, dann vielleicht so wie hier. Das ist alles, es geht um einen unbeschwerten Umgang mit der Geschichte.“

    Der Roadtrip in „Elizabeth, Michael & Marlon“ wurde vom Magazin Vanity Fair beschrieben, aber keiner weiß so ganz genau, ob er wirklich passiert ist. Die Freunde Michael Jackson, Elizabeth Taylor (Stockard Channing) und Marlon Brando (Brian Cox) fuhren demnach angeblich im Anschluss an die Anschläge vom 11. September von New York nach Ohio, nichts wie raus aus der attackierten Stadt.




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    Kommentare
    • BobRoss
      Ich verschreibe allen Beleidigten 500mg Notgifafac. Einfach bei Bedarf einnehmen, wenn das Verlangen zunimmt, eine Pedition zu starten.
    • Cinergie
      Hast schon recht, Jackson sieht wirklich nicht mehr wie ein Afrikaner aus und Downey in Tropic Thunder als Schwarzer war der Hammer :-).
    • Bruno D.
      Jetzt wird bestimmt wieder ne Petition kommen, man hätte die schwarze Bevölkerung ignoriert, ins Leben gerufen. Wie kann denn ein Weißbrot eine Legende spielen.
    • HarveyWhite
      Puh nervt mich so was... einfach machen lassen. Dann urteilen.
    • WhiteNightFalcon
      Du ich denke einfach, dass man Fiennes genommen hat, weil es von der Maske leichter ist ihn so zu schminken in Punkto Hautton von Jacko.Zudem sagte Fiennes ja selbst, man sollte das Projekt ironisch betrachten. Da denke ich zb an Robert Downey jr in Tropic Thunder, wo sein Schwarzer ja auch nicht ganz ernst zu nehmen war.Bond wiederum ist ja nunmal etwas ernsthafter. Ich differenziere hier nach dem Charakter des Projekts. Für ein Spaßprojekt finde ich, es könnte lustig werden mit Fiennes. Würde es sich aber um ein Biopic um Jacko, also etwas Ernstes drehen, würde ich Fiennes Besetzung als völlig bescheuerte Entscheidung betrachten.
    • Cinergie
      Du musst aber schon zugeben: Als man darüber diskutierte, dass James Bond auch von einem Afroamerikaner gespielt werden könnte kamen auch die "Hater und Basher" aus ihren Löchern gekrochen und empörten sich darüber, dass man eine eigentlich weisse Figur nicht auf einmal mit einem dunkelhäutigen Schauspieler besetzen kann.Jetzt gehts darum einen afroamerikanischen Sänger mit einem Weissen zu besetzen und wo sind sie die Proteste jener, die sich gegen einen dunkelhäutigen James Bond ausgesprochen haben? Schweigen! Beweist ja nur, dass viele fremdenfeindliche Gründe die Basis der James Bond-Proteste waren, sonst würde man jetzt hier nämlich auch Sturm laufen!Ehrlich gesagt finde ich es auch sehr fragwürdig so eine Rolle mit einem waschechten Weissen zu besetzen, gibt ja genug Mischlinge. Klar hatte Jackson Probleme mit der Hautpigmentierung aber es geht ja nicht nur um die Hautfarbe, auch Knochenbau und Gesichtsstruktur eines Afrikaners sind klar anders als die eines Europäers.Nur weil jemand die Rollenbesetzung kritisch hinterfragt diesen als Hater und Basher zu bezeichnen finde ich etwas krass! Ich habe mich auch gegen einen dunkelhäutigen James Bond ausgesprochen auch wenn ich mit der Idee sympathisiert habe aber schlussendlich muss man einfach zugeben, dass es sinnfrei ist eine, egal ob fiktive oder reale, etablierte Person plötzlich in einer anderen Hautfarbe neu zu lancieren. Daselbe gilt auch hier für Michael Jackson - man sollte also schon mit gleichen Ellen messen sonst wird die ganze Diskussion unglaubwürdig!Nachtrag: Ich muss allerdings der Fairness halber noch nachtragen, dass ich mir schnell ein paar Fotos von Michael Jackson aus dem Jahr 2001 angeschaut habe und auch durch die ganzen Operationen (Nase usw.) ist es schon krass, wie verändert er aussieht, ich müsste lügen wenn ich behaupten würde, er gleich noch einem Afroamerikaner....krass, war mir gar nicht so bewusst!
    • WhiteNightFalcon
      Gute Reaktion. War eh klar, dass die Hater und Basher wieder zuerst aus ihren Sümpfen gekrochen kommen.Da werden noch mehr Schrei- und Heulattacken kriegen.
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