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    "American Crime": Free-TV-Premiere der 1. und 2. Staffel der gefeierten Anthologieserie
    Von Markus Trutt — 07.06.2017 um 14:59
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    In den USA wurde „American Crime“ trotz hervorragender Kritiken kürzlich nach der dritten Staffel abgesetzt. Die ersten beiden Staffeln der preisgekrönten Dramaserie laufen hierzulande nun erstmals im Free-TV.

    ABC
    American Crime“ klingt nicht nur ähnlich wie „American Crime Story“, sondern folgt ebenso wie die Ryan-Murphy-Produktion einem Anthologie-Konzept, hat also in jeder Staffel einen anderen Fall zum Gegenstand, in den ein neues, teilweise aber von denselben Darstellern verkörpertes Figurenensemble verstrickt wird. Anders als bei „American Crime Story“ stehen bei „American Crime“ jedoch fiktive Fälle im Mittelpunkt, mit denen allerdings relevante reale Themen aufgegriffen werden.

    In der ersten Staffel geht es um einen Mord an einem jungen Kriegsveteranen in Kalifornien, der vor allem auch dessen Eltern (Felicity Huffman und Timothy Hutton) völlig aus der Bahn wirft und eine weitreichende Diskussion über Rassismus und illegale Einwanderung lostritt. Im Zentrum von Staffel zwei, in der ein Highschool-Schüler (Connor Jessup) mit Anfeindungen und Mobbing konfrontiert wird, stehen das Bildungssystem der USA und sexuelle Diskriminierung im Zentrum. Beide Staffeln sendet RTL Nitro ab dem heutigen 7. Juni 2017 nun erstmals im hiesigen Free-TV. Zum Auftakt gibt es direkt drei Folgen am Stück. Beginn ist um 22.00 Uhr.

    Im US-Fernsehen liefen bereits drei „American Crime“-Staffeln, die allesamt auf überschwängliches Lob stießen. Dem schwindenden Zuschauerinteresse konnte dies aber nicht entgegenwirken, sodass sich der Sender ABC im Mai 2017 dazu entschied, nach den drei Seasons den Stecker bei der vom oscarprämierten „12 Years A Slave“-Autor John Ridley kreierten und teilweise auch inszenierten Serie zu ziehen.

     

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    Kommentare
    • Darklight ..
      Ohhh... Mann...Abgesetzt?! Schwindendes Zuschauerinteresse...?!Das ist bitter.Eine DER besten Serien der letzten Jahre. Kaum jemand kennt sie. Und doch ist sie brilliant. Ein bißchen so, als wenn "Breaking Bad" im Wust von anderen TV und Filmereignissen untergeganen wäre. Sehr schade. Habe mich sehr auf eine Forführung gefreut. Aber... ein wenig kann ich es verstehen. Die Serie ist zum Teil unangenehm gut differenziert und hält vor allem auch dem Publikum viele Spiegel vor. Sie ist wesentlich vielschichtiger ausgearbeitet als die zum Teil plumpe Figurenzeichnung von z.B. "13 Reasons Why". Schade, das die Leute so wenig offen sind für ungewohnt komplexe Figuren. Das Thema Gewalt an Schulen wird hier wesentlich besser ausgearbeitet als bei der 13 Reasons Serie. Komisch, daß die eine Serie so stark, die andere so wenig wahrgenommen wird. Ich war sehr überrascht von American Crime. Auf allen Ebenen.Übrigens...@Filmstarts - ich hätte mich sehr gefreut, wenn ihr oben im Artikel auch den wesentlichen Hauptdarsteller der zweiten Staffel, Connor Jessup, nennen würdet. Zumal ihr die beiden hervorragenden Darsteller der ersten Staffel erwähnt. Jessup hätte es verdient. Eine der besten Darstellerischen Leistungen, die ich je gesehen habe.
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