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    "Game Of Thrones": Regisseur äußert sich zum Zeitproblem in aktueller Folge "Jenseits der Mauer"

    Die neue „Game Of Thrones“-Episode „Jenseits der Mauer“ erntete nicht nur Begeisterungsstürme. Einige Fans kritisierten Unstimmigkeiten, die den zeitlichen Ablauf des Geschehens in der Folge betreffen. Dazu äußerte sich nun Regisseur Alan Taylor.

    HBO

    In der aktuellen „Game Of Thrones“-Folge „Jenseits der Mauer“ (im Original: „Beyond The Wall“) geht es im hohen Norden von Westeros hoch her: Gendry (Joe Dempsie) kehrt allein zurück nach Eastwatch (Ostwacht), damit von dort ein Rabe zu Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) ins südliche Dragonstone ausgesandt werden kann – und noch in derselben Episode erreicht die Sprengerin der Ketten mit ihren Drachen das große Getümmel, um Jorah Mormont (Iain Glen), „The Hound“ (Rory McCann) und Co. in letzter Sekunde zu retten. Die mutigen „GOT“-Kämpfer sitzen bis dahin auf einer Insel fest, umzingelt von einer Horde Wiedergängern. Zwar wird in der Episode angedeutet, dass zwischen Gendrys Rückzug und Daenerys‘ Ankunft mindestens eine Nacht verstreicht, aber nach Meinung vieler Fans geht die Rechnung zeitlich einfach nicht auf. Allerdings sah das Problem auch Regisseur Alan Taylor, wie dieser nun in einem Interview mit Variety einräumt:

    „Wir wussten, dass das Timing ein bisschen schwammig werden würde. Wir haben Gendry, der zurückläuft, die Raben, die eine gewisse Strecke fliegen und dann noch die Drachen. Wir haben versucht, uns mit der ewigen Dämmerung nördlich der Mauer abzusichern. Es gab Bemühungen, die Zeitlinie etwas zu verwässern, indem wir nicht genau erklärten, wie lange wir dort oben waren. Ich denke, für einige Leute hat es funktioniert, für andere wiederum nicht.“

    Teleportation in „Game Of Thrones“?

    Nachdem sich die „Game Of Thrones“-Autoren in den ersten Staffeln noch verhältnismäßig viel Zeit nahmen, um ihre Geschichte von Eis und Feuer zu erzählen, überschlagen sich spätestens seit Staffel sechs immer öfter die Ereignisse – nach dem Eindruck mancher Zuschauer „beamen“ sich die Figuren mittlerweile geradezu von einem Punkt zum nächsten, wogegen beispielsweise eine Reise von Winterfell nach King’s Landing früher noch (gefühlt) mehrere Tage in Anspruch nahm. Bis hierhin machten sich derartige Überwindungen von Raum und Zeit hauptsächlich zwischen einzelnen Folgen subjektiv bemerkbar, in „Jenseits der Mauer“ werden gewaltige Distanzen aber nunmehr auch innerhalb der Laufzeit einer Episode bewältigt.

    Ob es im Finale der siebten „Game Of Thrones“-Staffel mit dem Titel „Der Drache und der Wolf“ ähnlich hektisch zugeht, erfahren wir in der Nacht auf den 28. August 2017. In Deutschland ist die Ausnahmeserie über Sky empfangbar.

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