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    "The Big Bang Theory": Ein weiterer Widerspruch in der aktuellen Episode der Sitcom
    Von Woon-Mo Sung — 26.02.2018 um 20:30
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    In der neuesten in Deutschland ausgestrahlten Folge von „The Big Bang Theory“ behauptet Sheldon (Jim Parsons), dass er keine Neurowissenschaftler außer Amy (Mayim Bialik) kenne. Wir erklären euch, warum es sich um einen Widerspruch zur Serie handelt.

    CBS

    Um aus Fehlern zu lernen, muss man diese erst einmal als solche erkennen. Die Macher von „The Big Bang Theory“ scheinen jedoch in Bezug auf die beliebte Serie nicht sehr viel Aufmerksamkeit und Sorgfalt walten zu lassen, wenn es um die inhaltliche Kontinuität ihrer Show geht. Darauf haben wir bereits in einem Meinungsartikel hingewiesen. In der Episode „Die Tesla-Theorie“, der am heutigen 26. Februar 2018 auf ProSieben erstmals im deutschen Free-TV ausgestrahlten achten Folge der elften Staffel, haben die Drehbuchautoren einmal mehr eine Aussage reingeschrieben, durch die ein Widerspruch zu älteren Episoden entstanden ist.

    In der neuen Folge sind Leonard (Johnny Galecki) und Howard (Simon Helberg) sauer auf Sheldon (Jim Parsons), weil dieser ihre Idee geklaut hat und sie hinter ihrem Rücken dem Militär angeboten hat. Im Zuge dessen vergleichen seine Freunde ihn mit dem Erfinder Thomas Edison, den sie als ziemlich gemeinen Mann beschreiben und den auch Sheldon nicht mag. Der beschwert sich anschließend bei Amy (Mayim Bialik) darüber. Sie wendet aber ein, dass es im Kern nicht einfach nur darum gehe, dass die Freunde ihn mit Edison vergleichen. Daraufhin fragt Sheldon seine Liebste, wie sie es wohl finden würde, wenn man sie mit einem Neurowissenschaftler vergleichen würde, den sie nicht mag. Amy will dann aber wissen, ob Sheldon überhaupt eine Person aus dem Gebiet der Neurowissenschaften kenne – mit Ausnahme von ihr natürlich. Seine Antwort? Nein.

    Neue "Young Sheldon"-Episode sorgt für weiteren Widerspruch zu "The Big Bang Theory"

    Und genau da liegt der neue Widerspruch innerhalb von „The Big Bang Theory“. Denn Fakt ist: Eigentlich kennt Sheldon mindestens zwei Neurowissenschaftler neben Amy. In der 16. Folge der sechsten Staffel („Der Romantik-Ninja“) beauftragt er seine Assistentin Alex Jensen (Margo Harshman) damit, ein Valentinsgeschenk für Amy zu finden. Bei einem ihrer Vorschläge handelt es sich um ein signiertes Bild einer Hirnzelle, das Santiago Ramón y Cajal, der Vater der modernen Neurowissenschaft, gezeichnet hat.

    Und da Sheldon auch bei dessen Erwähnung wissend nickt, kann man also davon ausgehen, dass er ihn kennt. Zudem findet er das Geschenk sogar so toll, dass er es für sich behalten will, was ziemlich seltsam wäre, wenn er nicht von der Wichtigkeit Cajals in der medizinischen Geschichte wissen würde. Und dann wäre da noch Leonards Mutter Beverly (Christine Baranski), die wir übrigens ziemlich cool finden. Gleich bei ihrem ersten Auftritt in der 15. Folge der zweiten Staffel („Die Streichelmaschine“) erwähnt sie Penny (Kaley Cuoco) gegenüber, dass die Neurowissenschaft sogar ihr Hauptgebiet sei.

    Danke, es reicht! Die FILMSTARTS-Meinung zu "The Big Bang Theory"

    Fazit: Entweder hat das Genie mit dem unfassbar guten Gedächtnis einen spontanen Blackout gehabt oder die Autoren hatten es beim Schreiben schlichtweg nicht mehr auf dem Schirm gehabt. Wir tippen mal auf Letzteres. Neue Folgen der aktuell laufenden elften Staffel „The Big Bang Theory“ gibt es immer montags um 20:15 Uhr bei ProSieben.

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