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    Nach Shitstorm: "The Witcher"-Macherin reagiert auf wütende Fans
    Von Björn Becher — 11.09.2018 um 18:13
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    Dass in der Netflix-Serien-Adaption von „The Witcher“ womöglich eine nicht-weiße Schauspielerin die Figur Ciri spielen soll, erregt viele Fans. Die Serienmacherin antwortete erst viel auf Twitter, doch nun hat sie scheinbar die Schnauze voll.

    Atari

    Ein Castingaufruf zur kommenden Netflix-Serie „The Witcher“ kursiert im Internet, nach dem angeblich für die Figur Ciri eine 15- oder 16-jährige Schauspielerin gesucht wird, die BAME sein soll, was für „black, asian, minority ethnic“ steht, also „schwarz, asiatisch oder einer ethnischen Minderheit angehörend“. Das sorgte in Fan-Kreisen für Aufruhr und auch heftige Kontroversen. Wo ein Teil der Anhänger kein Problem darin sah, schließlich ist „The Witcher“ eine Fantasy-Geschichte, schrien viele auf, denn die Figuren sind an die slawische Kultur und das europäische Mittelalter angelehnt. Da Ciri zudem von Elfen abstamme und daher ihre blasse Haut und helle Haarfarbe komme, erzürnt eine solche Darstellersuche diesen Teil der Fans.

    „The Witcher“-Chefautorin Lauren S. Hissrich versuchte umgehend, die Diskussion zu beruhigen. Sie stellte klar, dass sie zwar sehr offen und transparent hinsichtlich ihres Schreibprozesses sei, zum Casting aber nichts sagen werde, bis Darsteller offiziell angekündigt werden. So ging sie schon bei der von den Fans gefeierten Besetzung von Henry Cavill vor.

    Trotzdem wurde die Autorin auf Twitter weiter mit Nachrichten bombardiert. Immer wieder antwortete sie, stellte klar, dass sie das Casting nicht kommentieren werde und wies Boykottdrohungen zurück. Sie zeigte sogar ihre Verwunderung darüber, dass Fans bereits mit dem Boykott einer Serie drohen, die nicht einmal existiere, weil ihnen eine Person nicht passe, die nicht einmal besetzt wurde und als Antwort auf eine Autorin, die das nicht einmal kommentiert hat.

    Die an die Autorin gerichteten Tweets gingen trotzdem weiter und nun zog Hissrich die Konsequenzen: Sie legt eine Twitter-Pause ein. Dabei nahm sie auch explizit Bezug auf den Hass, der ihr (neben Liebe) auf der Plattform aktuell entgegenschlägt. Ihre Absenz begründet sie allerdings vor allem damit, dass sie nun weniger Twitter-Nachrichten lesen und wieder mehr schreiben müsse. Schließlich sind die Drehbücher für die Serie noch nicht fertig.

    Für die „The Witcher“-Fans, die trotz der aktuellen Casting-Gerüchte sich weiter auf die Serienadaption der Roman- und Videospielreihe mit „Man Of Steel“ Henry Cavill in der Hauptrolle freuen, ist Hissrichs Twitter-Pause natürlich eine kleine Hiobsbotschaft. Schließlich ließ die Autorin dort die Fans bisher sehr intensiv an der Entstehung teilhaben, gab immer wieder Einblicke in ihre Arbeit. Das wird nun vorerst fehlen.

    Aber zum Glück wird es sich nur um eine Pause handeln. Schließlich macht Hissrich in dem Tweet deutlich, dass sie auch bald wieder zurück ist und dann mehr preisgeben wird. Es bleibt abzuwarten, ob sich diejenigen, die momentan laut gegen das mögliche Casting schreien, bis dahin ein wenig beruhigt haben und vielleicht auch erst einmal abwarten, wer überhaupt für die Rolle genommen wird und ob nicht vielleicht eine Idee dahintersteckt. Schließlich hat Hissrich bereits im Mai 2018 angekündigt, dass die Story bei ihr an erster Stelle stehe und sie nicht einfach so kulturelles Erbe, Ethnie oder Geschlecht einer Figur ändern werde. Gleichzeitig erklärte sie damals auch, das durchaus Minderheiten Teil der Geschichte sein werden. So gibt es auch viele Fans, die selbst nach dem BAME-Leak immer wieder betonen, dass dies nicht eine passende Ciri-Besetzung ausschließe. So wird zum Beispiel das japanisch-belgische Modell Yumi Lambert (Bild am Ende dieser Nachricht) in Fankreisen als Typ angeführt, der optisch perfekt auf Ciri passen würde und auf den trotzdem die BAME-Beschreibung passt.

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    Today I run for 🇫🇷 ! #worldcup2018

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    Kommentare
    • Deliah C. Darhk
      Man sollte allerdings schon sehr genau darauf achten, wo man Veränderungen an Figuren vornimmt. Wenn es nicht mit der Vorlage bricht, wird es im Allgemeinen auch akzeptiert. Siehe MCD als Kingpin, der sogar viel Lob für seine Performance bekam.In SW gab es schon vor Disney starke Frauen und einen schwarzen Fan-Liebling. Dass Rey und FN unbeliebt sind liegt daran, dass man ihren Figuren wegen schlechter Schreibe kaum etwas abgewinnen kann.Selbst ich mag Rey nicht, und ich habe sicherlich keine Abneigung gegen andere Frauen, von individuellen Ausnahmen natürlich abgesehen.Battlefield sagt mir nix. Bin keine Gamerin. Aber wenn ich das deinem Text richtig entnehme geht es da um historische Schlachten? Da ist es dann eine Frage der Authentizität, keine Frauen an die Front zu schicken, ausgenommen auf russischer Seite. Da kam das tatsächlich vor.Schwarze Soldaten im WK I gab es auch. In der US-Armee waren die aber in eigenen Einheiten und von den weissen Soldaten so weitgehend wie machbar getrennt. Keine Ahnung wie das im Spiel umgesetzt wird.Alles in Allem muss man auch bei den Kritikern von Umbesetzungen mal auf deren Standpunkte achten: Die meisten davon haben nämlich gar kein Problem mit originären BAME-Figuren oder ethnischen Änderungen, wo sie für Charakter, Umfeld und Beziehungen unerheblich sind oder sie erkennbar Sinn machen.Wenn ich aber bei einer Figur wie dem blonden !!! Danny Rand aka Iron Fist 'Whitewashing' höre, weil er weiss besetzt wird, dann kann auch ich nicht anders als festzustellen, dass offenbar all die netten PC-Aktivisten genau das tun, was die 'bösen weissen Männer' (+ ich) ihnen vorwerfen: Nämlich ohne inhaltliche Bezüge aus Prinzip anti-weiss zu agieren, und das schafft weder Gerechtigkeit noch Gleichheit, sondern Gegenwehr und Konflikte, und dafür muss niemand ultra-konservativ oder gar rechts sein. Es reicht schon, sich nicht permanent metaphorisch durch die gewollte Wegnahme geliebter Figuren in die Weichteile treten lassen zu wollen, und Wegnahmen sind es in dem Moment, in dem die Figur politisch gewollt entgegen ihrer grundlegenden ID-Merkmale verändert wird.Wäre etwa so wie von Dritten vorgeschrieben zu bekommen, dass man statt Milch Kakao trinken muss, weil der ja nicht weiss ist. Würde auch keiner mitmachen, auch nicht wenn er Kakao mag, weil es ein Eingriff in die Selbstbestimmung ist, wenn einem vorgeschrieben wird, was man zu mögen haben soll und das bereits Gemochte schlicht weggenommen wird. Hinkendes Bsp, weiss ich. Ging mir darum, Dir den emotionalen Stellenwert zu verbildlichen.Um aber mal einen ganz anderen Aspekt des Themas anzusprechen:Was denken SJWler im Allgemeinen eigentlich, wie die Selbstwahrnehmung von BAME-Personen aussieht? Wie unser Selbstbewusstsein? Ich brauche keine künstlich umgefärbten Vorbilder, um zu wissen wer ich bin, was ich bin, wo ich herkomme, stehe und ich noch hin will.Im Gegenteil, betrachte ich es als beschämend uns statt mit originären Figuren mit solchem Abklatsch abspeisen zu wollen. Was hindert Netflix denn daran neben oder statt Witcher eine thematisch ähnliche Serie über die zehn Königreiche, das persische Weltreich oder die Zulu (vor König Shaka) zu machen? Wäre doch super umsetzbar und würde mal wirklich vielen BAME-Darstellern Jobs verschaffen.Das Problem in Hollywood ist nämlich keineswegs, dass Rollen in welche Farbe auch immer gewasht werden, sondern, dass BAME-Darsteller zu wenig Engagements bekommen.Statt das Problem an der Wurzel zu packen und einfach mehr entsprechende Arbeitsplätze zu schaffen (Bsp s. o.) wird dann plakativ darauf gesetzt einzelne prominente Figuren umzudefinieren. Das schafft aber nicht nur Widerstand in den Fan-Gemeinden; es hilft auch zunächst mal der Masse der unterbeschäftigten BAME-Darsteller kein Stück weiter.Zurück zum Thema des Threads:.Wenn ich eine Figur mag, mag ich sie nicht wg ihrer Farbe, sondern als Gesamt-Komposita. Wird die verändert, mag ich die Figur vielleicht nicht mehr, auf jeden Fall aber anders als zuvor, und das 'zuvor' will ich auch behalten! Sonst würde ich die Figur ja nicht mögen.
    • Jimmy v
      Beim Geschlecht bricht die Authentizität. Bei der Hautfarbe, nein, wieso? Es gab ja auch schwarze Soldaten.Natürlich sind die Beispiele, die du nennst, überzeichnet. Aber es ist eben letztlich irgendwie überzeugend, weil es nicht fundamental das Setting durcheinanderbringt.
    • Sebastian
      Ich empfinde Whitewashing ja auch nicht als riesen Problem. Wichtig is nur, dass es dieses genauso gibt wie eben das diversity washing. Beides ist schlecht und es sollten immer die passensten Schauspieler für die ensprechenden Rollen gecastet werden.Nichtsdestotrotz muss die Filmwelt tatsächlich diverser werden.Battlefield sehe ich weiterhin anders. Ist jetzt schon was her, dass ich Battlefield 1 gespielt habe aber ich erinnere mich an Hollywoodreife szenen, wo man über brennende Zeppeline rennt, alleine ein ganzes Luftgeschwader vom Boden aus abschießt, in ner Rüstung mit schwerem Mg im Arm übers Schlachtfeld rennt und ohne Ende Gegner killt. Die stories sind komplett übertriebene Fiktion aber bei der Hautfarbe bricht dann die Authentizität?Battlefield 5 kann ich nicht einschätzen aber ich vermute anhand der trailer, dass es doch auch sehr stark hollywood style ist und beide 1 und 5 ordne ich deutlich eher fiction/fantasy zu als historischer Authentizität.
    • Jimmy v
      Du hast zwar recht, dass es sehr viel Whitewashing gibt. Aber ich bin mir nicht so sicher, ob das alles hier die perfekten Beispiele dafür sind:Exodus befasst sich mit Mythen des in unseren Breitengraden extrem wichtigen Christentums. Das ist ein Mythos, genauso wie die Darstellung von Jesus mit Bart und weißer Haut gewiss nicht dem realen Jesus entsprochen haben wird. Wenn etwas aber so in die Kultur eingeschrieben ist, finde ich den Vorwurf des Whitewashing doch etwas übertrieben. Da sollte man Gnade vor Recht ergehen lassen. Bei Gods of Egypt ist es noch debattierbar.Dr. Strange hat mit dem Casting Swinton eigentlich bewiesen, dass man eher daran interessiert war eine wichtige Nebenrolle mit einer Schauspielerin zu besetzen, die allen anderen die Stirn bieten kann. Was geklappt hat, wie ich finde. Du hast freilich recht, dass es jemand anderes in der Rolle auch getan hätte.Die Kritik an Battefield ist völlig berechtigt und das Argument Aber das ist nur ein Spiel nicht bis zu Ende gedacht. In Battlefield geht es nun mal um ein historisches Setting. Wenn dort Männer durchtrainierter aussehen als sie eigentlich waren, ist das auch unrealistisch, aber nicht - und das ist entscheidend - ein Bruch mit dem suspension of disbelief. Es wirkt noch glaubhaft. Doch Frauen an vorderster Front als Soldatinnen? Sorry. Das gab's einfach nicht (oder nur in absoluten Ausnahmefällen in der Roten Armee @ alle Hobbyhistoriker)Star Wars gestehe ich dir, wobei es mir da scheint, dass die Boyega-Kritik, die tatsächlich rassistisch war, nur aus einer Ecke kam - nämlich der von Alt.Right und sonst kaum. Und die Kritik an Ridley fällt mehrheitlich heftiger aus, weil sie eine Frau ist (d.h. sie hat es erst einmal generell schwieriger), doch das meiste hängt sich nicht an ihren Schauspielkünsten oder Geschlecht auf, sondern weil Rey nun einmal wirklich eine Mary Sue ist. Die meisten, die dieses Argument teilen, WOLLEN sie ja sogar mögen, sehen aber, dass sich ihr Figur nicht entwickelt. Bei Episode 8 wurde Rey ja auch viel weniger kritisiert (aber immer noch).Ich will ernsthafte Debatten nicht relativieren. Und es gibt wirklich viele Rassisten oder Sexisten, die in blöden Kommentaren im Internet ihr Maul aufmachen. Ich finde es nur bedenkenswert, wenn man einfach alle Kritik als HATER! abtut und alles auf divers trimmt, wo es nun einmal nicht egal ist.Letztlich entscheidet auch immer der Markt. Diversität wird solange wichtig sein wie's mit dem Geldbeutel in Einklang steht.
    • Sebastian
      Whitewashing, es gibt etliche bekannte Fälle, mit Exodus und Gods of Egypt wurden 2 komplette Filme gewithewasht. Scarlett Johansson in Ghost in the Shell, jake gyllenhaal als Prince of Persia. Frag google gibt endlose Listen. Das Argument Bekannterer Schauspieler zieht nicht, so würden andere Schauspieler ja nie bekannt werden, wenn bewusst immer weiße gecastet werden und klar Leute sind wegen Tilda Swindon in Dr. Strange gestürmt, weil die ja so zieht. Das ist jetzt mal zu 100 % gemutmaßt aber ich würd sagen vielleicht sind 10 leute weltweit mehr in den Film gegangen wegen Tilda Swindon.BattlefieldHistorische Authentizität als Argument bei nem multiplayer egoshooter der keinen Anspruch auf historische dokumentation legt sondern auf Action Spaß legt ist nur putzig, sonst stellt das Spiel den Krieg natürlich sehr authentisch dar. Du hast aber natürlich recht im 1. Weltkrieg bei Battlefield 1 gabs tatsächlich keine Schwarzen in der Wehrmacht. Die gabs da auch noch nicht das war bisschen später mit der Wehrmacht und so.Star WarsEs gab völlig überzogene mimimi reaktionen auf die neuen Hauptrollencasts bevor auch nur ne Szene gedreht oder bekannt war und niemand wusste wie der Film oder die charaktere darin sein würden. Googeln. Ridley und Boyega haben sich mehrfach selber dazu geäußert.Hauptrollen.ich bleib bei mindestens 90% sind weiße.Vorteil weil man weiß istweil man sich jetzt noch mit unheimlich vielen charakteren, Helden, Hauptrollen ect. identifizieren kann, viel mehr als es schwarze, asiaten, Frauen ect. könnenDu hast ja geschrieben du findest es gut wenn eben neue Sachen direkt erstellt werden mit diverseren charakteren, statt weiße originalcharaktere zu anderen Ethnien zu machen und da sind wir uns einig. Das wird auch sicherlich mit der Zeit passieren und in 10 Jahren können wir beide froh sein, dann werden sicherlich Hauptrollen nur noch zu 25% von weißen gespielt.
    • Ashram Zero
      Naja. Ich will auch ne Ciri wie im Original aber dein Satz es wäre nicht mehr Ok weiß zu sein ist schon unschön.Nunja wenn ständig weiße rollen mit schwarzen besetzt werden wie bsp achilles in dieser einen Netflix serie looool oder in hollow crown Margaret of Anjou.Oder wie hier mit Ciri.Kommt natürlich der verdacht auf, Weiß sein ist unerwünscht.Bestimmt über 90% der echten Hauptrollen in Blockbuster Filmen sind immer noch weiß.Das glaube ich aber nicht gefühlt sehe ich ihn jedem zweiten film The rock!Bei Battlefield 5 gab es erst letztens wieder Riesen shitstorms und boykott Aufrufe, es dürfe keine weiblichen Soldaten im Spiel geben ect.Ja kumpel es gab auch keine weblichen cyborgs bei den Allierten, die soviets hatten abber ne menge weiblicher scharfschützen.Wenn es dann neue Charaktere wie bei Star Wars 7 gibt, gab es trotzdem riesige shitstorms, es könne keine Frau die Hauptrolle sein und kein Farbiger. Ich hab die foren halbwegs vervolgt und im grunde ging es immer darum, das die gute Rey absolut alles konnte und sogar kai lorane oder wie er hieß locker im Mindduel sowie lichtschwertkampf problemlos schlagen konnte, was echlrichgesagt echt zum schießen war.Bspw. Tilda Swindon als Dr. Stranges Mentor. Den Charakter kennt nur keiner deswegen gabs nur nen kleinen shitstormIst das dein einziges bsp?Ja hat mich auch gestört, aber ey nenn mir mal eine asiatische schauspielerin mit der zugkraft und und bekanntheit von Tilda Swindon???Kannste nicht?tja da haste die antwort!Übrigens fand ich den film echt scheisse unabhängig davon.Bei Battlefield 1 vor nem Jahr das Gleiche wegen schwarzen Soldaten im 1. Weltkrieg.Ja den die WEhrmacht hatte tatsächlich keine schwarzen soldaten.Also noch ist es ganz schön Vorteilhaft ein weißer Mann zu sein.Inwiefern?Solang aber auf der einen Seite Rechte und urkonservative den Untergang der weißen Rasse predigen und auf der anderen Seite irre SJW und 100% Political Corectness Spinner die Diskussionen und shitstorms beherrschen wirds nie ne vernünftige und faire Betrachtung dieser Themen geben.Da haste auch vollkommen recht wenn man mit gewalt von der realität, oder festgelegten vorlagen abweichen will!
    • Sebastian
      Naja. Ich will auch ne Ciri wie im Original aber dein Satz es wäre nicht mehr Ok weiß zu sein ist schon unschön.Bestimmt über 90% der echten Hauptrollen in Blockbuster Filmen sind immer noch weiß.Wenn es dann neue Charaktere wie bei Star Wars 7 gibt, gab es trotzdem riesige shitstorms, es könne keine Frau die Hauptrolle sein und kein Farbiger. Whitewashing ist außerdem immer noch ein Thema in Hollywood wo eben auch genau anders als hier bei Ciri, eigentlich nicht weiße Originalvorlagen mit weißen besetzt werden.Bspw. Tilda Swindon als Dr. Stranges Mentor. Den Charakter kennt nur keiner deswegen gabs nur nen kleinen shitstorm.Bei Battlefield 5 gab es erst letztens wieder Riesen shitstorms und boykott Aufrufe, es dürfe keine weiblichen Soldaten im Spiel geben ect.Bei Battlefield 1 vor nem Jahr das Gleiche wegen schwarzen Soldaten im 1. Weltkrieg.Also noch ist es ganz schön Vorteilhaft ein weißer Mann zu sein.Solang aber auf der einen Seite Rechte und urkonservative den Untergang der weißen Rasse predigen und auf der anderen Seite irre SJW und 100% Political Corectness Spinner die Diskussionen und shitstorms beherrschen wirds nie ne vernünftige und faire Betrachtung dieser Themen geben.
    • Sebastian
      Ich finde das auch richtig Originalmaterial sollte immer möglichst so adaptiert werden wie Leute es schätzen und es wäre deutlich besser direkt neue Originalwerke mit entsprechenden neuen Charakteren zu erstellen aber das ist ja im Moment ein Grundproblem. Unabhängig von neuen Umsetzungen die Political Corectness angehaucht sind wie ghost busters hat Hollywood einfach kaum noch Mut neue Sachen zu produzieren und mal neue Geschichten zu riskieren. Hinter uns liegt ja ein Jahrzent mit einer unglaublichen Vielzahl an Reebots, Prequels, Remakes ect. Viele davon waren schlechter als die Originale oder haben durch krude Vorgeschichten bestehende Originale nachträglich ruiniert.Insofern muss man auch ein wenig Rücksicht mit Filmfans haben, was Änderungen an bestehenden Werken betrifft.Ich verstehe wirklich, dass es sich sicherlich scheiße anfühlt als bspw. schwarzer jugendlicher zu 90% weiße Hauptrollen in Blockbuster Filmen oder auf Comic Covern zu sehen aber es kann natürlich keine Lösung sein die Charaktere nun in jede Ethnie zu bringen.Es muss einfach immer neues her, wo man von Anfang an diversere Rollen schreibt/besetzt.Ich verstehe auch nicht warum Hollywood sich so schwer tut mit sowas, es wird lieber das x-te remake produziert, was floppt als das man mal etwas neues riskiert.Wenn man sich mal ansieht, was so neues, also wirklich neues in den letzten 3 Jahren im Kino lief und nicht zu einer vorigen Reihe oder bestehendem Universum gehört oder ein remake ist, das ist ja zum heulen.
    • Jimmy v
      Ich mag deine Herangehensweise. =) Ginge es nach mir, würde auch originäres Material entwickelt - und wirklich originär, meine ich! (Nerds aufgepasst: PotC hat von viel Monkey Island inne!)Und ansonsten bin ich auch der Meinung, wie schon gesagt, dass man von Fall zu Fall entscheiden muss. Ein schwarzer Bond ist für mich z.B. absolut gar kein Problem.
    • Dagobert
      Ja, da gebe ich dir Recht. Der Dialog wird gesucht von beiden Seiten und kann auch sehr fruchtbar sein (aber von fruchtbar ist es nicht weit zu furchtbar). Vielleicht ist es im Sinne des Worldbuildings bei diesem Fall sogar gerechtfertigt, auf weiße Schauspieler zu setzen. Das eigentliche Ding, was mich ein bisschen nervt ist ja, dass man mit Gewissheit sagen kann, das bei solchen Entscheidungen, wo es um Ethnien geht, gleich die riesige Empörung hochschwappt. Ob Bond, Disney-Prinzessinnen oder Spieleverfilmungen.Am besten ist es doch, wenn man von neuem Material kalt erwischt wird. Damals kam Fluch der Karibik für mich völlig aus dem Nichts. Wer weiß was die Leute im Vorfeld über Jack Sparrow gesagt hätten?
    • disneyfan5000
      Nicht Disney produziert ne HDR-Serie, sondern Amazon.
    • Ashram Zero
      Disney will ja ne hdr serie produzieren, warten wir mal ab wenn sie da casten, ein in jedem 2 satz Motherfucker sagenden samuel l jacksen als Gandalf fände ich ja schon ziemlich witzig:D.
    • Jimmy v
      Für mich ist das eine völlige Entscheidungsfrage der jeweiligen Macher. Wer den Input - zumindest bis zu einem gewissen Grad - wünscht, ist auf Twitter & Co. aktiv. Wer das nicht machen will, hält sich zurück. Das ist sicher schwierig heutzutage, aber möglich. Doch wer zur Diskussion aufruft, muss eben auch damit klarkommen, wenn er Gegenwind bekommt.Soweit ich das gesehen habe, hält die Autorin sich eher zurück, weil sie viele Mails bekommt, also quantitativ, und nicht, weil das alles Hater wären.Ich stimme dir aber zu, dass es heutzutage sehr schwierig ist. Denn auch wenn manche gerne hinter dem Vorwurf HATER! Deckung nehmen, gibt es die jenigen ja schon.Siehe oben, warum sie zur Erläuterung verpflichtet sind: Wenn so etwas bekannt wird, oder sie selbst öffentlich in die Diskussion treten, gehört das halt ein (großes) Stück weit dazu. Ich meine, dieselben Leute wenden sich ja auch immer vollmundig an die Fans und wollen ihr Werk für die Fans machen.Ich denke, die meisten Leute lassen Vertrauen in die Arbeit von Machern zu. Die Castingentscheidung von Henry Cavill hätte z.B. wesentlich kritischer aufgenommen werden können - damit hatte ich sogar gerechnet bei allen Mads Mikkelsen-Fantasien, die es da gab. Im aktuellen Fall soll aber massiv (!) die Vorlage verändert werden. Die Kenner schrieben es ja: Hier wird nicht einfach die Hautfarbe ausgetauscht, weil sie unwichtig wäre; sondern weil die Hautfarbe die Figur als etwas sehr klar im Setting Verwurzeltes ausweist, das so völlig umgeschrieben werden müsste, um noch Sinn zu machen.
    • Ashram Zero
      Ist natürlich nicht rassistisch, wenn man explizit keine weiße schauspielerin sucht.Aber fans die sich ne ordentliche umsetzung der vorlage wünschen, werden verdammt und als rassisten abgestempelt.Den es ist heutzutage einfach nicht OK weiß zu sein.Holly molly ich hab da ne ganz verückte idee...wie wärs wenn man anfängt gut geschrieben schwarze Charaktere zu schreiben, statt aus weißen schwarze zu machen???
    • Fan
      Trotz der Etymologie hat der Fan nichts mit dem im politischen Sinn negativ besetzten Begriff Fanatiker zu tun.
    • phreeak
      Find ehrlich gesagt gut, dass Fans so auf die Barrikaden gehen. Man will nicht am Ende ein 2. Death Note, welches mit der Vorlage nichts, ausser die Namen, am Hut hat.
    • Dagobert
      - Warum sollen die Fans denn warten bis das Kind in den Brunnen gefallen ist?Wie sähen die Bücher wohl aus, wären sie heutzutage geschrieben worden? Wenn der Autor auf Twitter seine Ideen veröffentlicht hätte und die Fans zu jedem Furz ihren Senf dazugegeben hätten. Man sieht ja, wie schnell man als Autor (GRR Martin) die Lust verliert, wenn die sogenannten Fans übers Ziel hinaus schießen.- Nicht jeder, der das kritisiert, ist ein Hater. Ist wie bei Star Wars - oder Disney.Stimmt, Kritik üben ist gut und produktiv. Aber erstens ist noch gar nichts passiert, nicht mal eine Bestätigung gab es, nur Gerüchte. Und trotzdem fühlt sich die Autorin gezwungen, Twitter fernzubleiben, weil die Leute zu sehr ausrasten. Das ist keine konstruktive Kritik mehr. Die Fans haben sich damit auch einen Bärendienst erwiesen.- Einzelfall überprüfen. In diesem Fall passt es einfach nicht zur Figur. Falls es doch passen könnte, dann sollten die Macher es einfach erläutern statt nur Standardfloskeln zur Verteidigung zu nutzen.Das mag stimmen, kenne mich nicht gut genug aus. Aber warum die Macher zu einer Erläuterung verpflichtet sind, ist mir schleierhaft. Am Ende ist die ganze Serie gespoilert. Die Fans haben ja auch kein Geld in die Serie gesteckt und ein Recht auf Informationen.- Nicht gezwungen X zu gucken ist ein Totschlagargument. Du wirst auch nicht gezwungen Marmelade zu kaufen. Aber wenn die Scheiße schmeckt, isst du nie wieder Marmelade, oder was?Ich kann dich hier verstehen. Ich war auch enttäuscht vom Hobbit, hab es 3x versucht, konnte es aber nie zu Ende schauen, war einfach zu schlecht. Das macht einen schon traurig, wenn man die anderen Filme liebt. Aber andererseits, hey, ich krieg dann immer wieder Lust die HdR-Trilogie zu gucken und das kann mir keiner nehmen. Insofern, abwarten und schauen, was draus wird.
    • Jimmy v
      Ich bin auf jeden Fall bei dir, wenn es um die Kritik am Cholerismus, oder aber auch den platt hingeworfenen Sprüchen geht. So kriegt man schnelle Likes und Applaus. Aber das Internet braucht so etwas defintiv weniger!
    • Jimmy v
      Dude, deine Argumente sind immer auf sehr niedrigem Niveau:- Warum sollen die Fans denn warten bis das Kind in den Brunnen gefallen ist?- Nicht jeder, der das kritisiert, ist ein Hater. Ist wie bei Star Wars - oder Disney.- Einzelfall überprüfen. In diesem Fall passt es einfach nicht zur Figur. Falls es doch passen könnte, dann sollten die Macher es einfach erläutern statt nur Standardfloskeln zur Verteidigung zu nutzen.- Nicht gezwungen X zu gucken ist ein Totschlagargument. Du wirst auch nicht gezwungen Marmelade zu kaufen. Aber wenn die Scheiße schmeckt, isst du nie wieder Marmelade, oder was?
    • Florian
      Ich wusste ,da gabs ne sexuelle Spannung zw. den beiden ;)
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