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Karsten N.
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2,0
Veröffentlicht am 1. Januar 2026
"Trap House" entwickelt sich so zu einem Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Kartell-Mörderkommandos auf der einen Seite, dem tapferen DEA-Trupp auf der anderen Seite und den idiotisch übermütigen, selbstbewussten Kindern, die in der Mitte gefangen sind. Ein guter Film ist einer mit einer gut abgerundeten Geschichte, Schauspielern, die nicht generisch sind und ihre Rolle voll verkörpern können. Leider wird dieses dem Zuschauer in dem Film über weite Strecken nicht vermittelt.
Große Idee, miese Umsetzung. Der Film will clever sein, wirkt aber schnell konstruiert und unglaubwürdig. Szenen fühlen sich nicht durchdacht an, Logik wird geopfert, nur damit die Handlung irgendwie vorankommt. Spannung entsteht nicht aus Intelligenz oder Psychologie, sondern aus fragwürdigen Entscheidungen der Figuren.
Dave Bautista bemüht sich, aber selbst ein solider Schauspieler kann kein schwaches Drehbuch retten. Statt Tiefe gibt’s Show, statt Bedrohung nur Behauptung. Nach kurzer Zeit reißt einen der Film komplett raus – und kommt nicht mehr zurück.
Unterm Strich: Viel Potenzial, kaum Substanz. Mehr Schein als Sein. Kann man sich sparen.
Man, was hätte man aus dem Film machen können. Statt dessen Ideenlosigkeit und unlogische Aktionen und Erkenntnisse. Ich habe folgende Fragen: 1. Warum haben Drogendealer keinen Strom im Haus und zünden stattdessen Kerzen an? 2. Warum erkennt der Vater seinen Sohn ausgerechnet daran, wie er seine Schulter nach hinten wirft? Sind die Macher so unkreativ? 3. Würden Spezialeinheiten sich wirklich vom Dach abhängen, wenn es unten eine wilde Ballerei gibt? Sie wären doch schutzlose Ziele. 4. Warum lag der Gangsterboss im Koma? Der wäre völlig verzichtbar gewesen. 5. Warum schläft die Tochter der Gangsterbraut mit dem Junden des Cops, wenn sie doch nur Infos will? 6. Warum versucht die Tochter ihren Vater/Großvater (das ist nicht ganz klar) zu ersticken, während er noch eine Sauerstoffmaske aufhat? Er würde doch weiter Luft bekommen. Es hätte doch völlig gereicht, ihm die Atemmaske abzunehmen.
Hätten meine KInder nicht mitgeguckt, hätte ich umgeschaltet.