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Michael K.
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4,0
Veröffentlicht am 4. Mai 2026
Ein Film kann gut sein, weil er auf positive und passende Weise überrascht - oder weil er genau das perfekt liefert, was er verspricht. Und bei "Ready or Not 2" ist das Zweite der Fall. Und dennoch ist die Handlung (innerhalb des "Rahmens") mit genug neuen Ideen versehen, um durchgehend Kurzweil zu bieten und spannend ist der Film tatsächlich. Es gibt neben brutalem Kampf und dem teils schwarzhumorigen Splatter sogar -vielleicht sogar unabsichtliche - dystopische Anteile und spoiler: das Ende hat sogar eine gewisse Art philosophischer Tiefe . Achtung Spoiler: spoiler: Warum die Protagonistin trotz ihrer satanischen Ehe nicht dem Oberteufel gehört, kann man wohl damit erklären. dass Satan die nicht will, die ihn wirklich hintergehen wollen. . Unterhaltsam, spannend und ein sehenswerter Film für das Kino.
Die vom Versteckspiel noch traumatisierte Grace (Samara Weaving) muss in die 2. Runde, nachdem die Familie Le Domas ausgelöscht ist. Sie und ihre Schwester Faith (Kathryn Newton) werden von den mächtigen, mit dem Satan verbandelten Danforths entführt, weil die Satzung des Kults eine weitere Menschenjagd vorsieht.
Nachdem „Ready or Not“ (2019) ein Erfolg an den Kinokassen war, dürfen das Regie-Duo Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett sowie Kameramann Brett Jutkiewicz an die Fortsetzung der komischen Blutorgie. Nochmals die gleiche Nr.? Im Prinzip ja, aber dem Team, insbesondere den Drehbuchautoren Guy Busick und R. Christopher Murphy, war klar, dass es sich etwas einfallen lassen musste, damit Teil 2 nicht untergeht. So kommt‘s dann auch. Ein paar bekannte Stars mehr tauchen auf, . Horror-Kultregisseur David Cronenberg (vor der Kamera), Sarah Milchelle Gellar als Angehörige der Danforths sowie Elijah Wood als Anwalt. Der Ablauf der Story ist ähnlich dem ersten Teil, diesmal jedoch mit mehr Abwechslung und netten, bösen, kleinen mehr oder weniger sinnigen Wendungen in aufwendiger Gestaltung zum Sattlachen. Reichlich Lebenssaft spritzt gegen die Leinwand oder läuft daran herunter. Die Schwestern sind sich nicht immer einig, schlittern von einer ungünstigen Situation in die nächste, sind darin gefangen. Eine spezielle Charakterzeichnung ist nicht so dringend, das Publikum kann sich dennoch amüsieren.
Unterm Strich ist „Ready or Not 2” sogar etwas kreativer als der Vorgänger, zudem gefühlt besser ausgestattet. Macht sehr viel Spaß.
"Ready Or Not 2" von Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Teils und ein großer Spaß für Splatter-Fans. Dieses Mal ist es nicht nur Grace, die um ihr Leben spielen muss, sondern auch ihre eigentlich unbeteiligte Schwester Faith. Die beiden hatten sich eigentlich zerstritten und müssen plötzlich zusammenhalten und sich gegenseitig helfen, um den machthungrigen Teufelsanbetern zu entkommen, die ihnen ans Leder wollen.
Fazit: Wer den ersten Teil mochte, wird sich auch bei der Fortsetzung amüsieren.
Hier wird „Sequel“ exakt befolgt: der Film erzeugt nochmal das gleiche Szenario wie Teil 1, variiert und modifiziert ein paar Details und spult die Nummer nochmal runter. Daran ist nichts besonders, aber auch nichts verkehrt, da der erste Film ja durchaus Spaß gemacht hat. Es gibt zwar keine nennenswerten Antagonisten, diese unterscheiden sich nur durch ihre Waffen, aber das reicht schon für einige witzige und blutige Szenen. Im letzten Drittel nimmt dann alles nochmal einen anderen Verlauf und rundet die Kiste solide ab.
Fazit: Hätte keiner gebraucht und bleibt 2 /3 nur Durchschnitt, berappelt sich aber im Finale!
Der Vorgänger war meinerseits ein Tick besser, aber dennoch ist dieser zweite Teil größtenteils gelungen. Der Film bietet eine Mischung aus Action, Horror, Thriller, sowie eine düstere Atmosphäre, gute Charaktere und spannende starke Storyline. Es gibt zwar einige Lücken, aber im Großen und Ganzen macht der Film die meiste Zeit über Spaß. Im Gesamtpacket schneidet der Film, meinerseits, im starken Bereich ab.
Grace wacht im Krankenhaus auf, nachdem sie das Familienschlachtfest überlebt hat. Normale Menschen würden jetzt eine Therapie brauchen. Grace bekommt stattdessen die Chance auf den hohen Stuhl des Kults. Kleine Bedingung, noch eine Nacht bis Sonnenaufgang überleben, angekettet an ihre Schwester.
Ready or Not 2 geht ca. 110 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wieder mit Samara Weaving in der Hauptrolle und erneut irgendwo zwischen Horror, Satire und blutigem Familienausflug. Leider ist das Ganze fast in allen Bereichen schwächer als der erste Teil. Das größte Problem ist es fehlt der Spaß am Chaos. Im Vorgänger lebte vieles von der Mischung aus Spannung, schwarzem Humor und komplett unfähigen Gegnern. Hier gibt’s davon nur Reste. Ein kreativer Kill sticht heraus, der Rest läuft eher unter „ja, passiert halt“. Dazu kommt die Dynamik der beiden Schwestern. Sobald Zeit für Gespräche ist, werden Vorwürfe verteilt wie Gratisproben im Supermarkt. Inhaltlich nachvollziehbar? Teilweise. Dramaturgisch? Vor allem zäh, anstrengend und einfach nur nervig. Nicht jedes "Trauma" braucht zehn Minuten Streitdialog mit Dauerblick in die Ferne. Die Antagonisten bleiben ebenfalls blass. Weder ikonisch noch herrlich bekloppt, nicht mal richtig hassbar und wenn die Bösewichte in so einem Film egal sind, wird’s schwierig. Humor ist kaum vorhanden. Slapstick befindet sich komplett im Urlaub. Nur der Pfefferspray-Kampf ist wirklich stark. Das Finale überrascht immerhin mit einer Idee, die nicht komplett auf der Hand lag. Unterm Strich eine Fortsetzung, die dem Vorgänger fast überall unterliegt. Weniger Witz, weniger erinnerungswürdige Gegner, weniger Biss. Dafür liefert Elijah Wood als Scene-Stealer in jeder Szene ab und erweitert die Kult-Lore deutlich interessanter als der Rest des Films.
5,5/10 Punkten. Im Klinikkittel kämpfen? Unmöglich, lieber wieder das blutverschmierte Hochzeitskleid anziehen. Wegen bequem?
"Ready or Not 2" erzielt genau das, was es sein muss: gemein, schnell, ein wenig aus dem Ruder gelaufen und gerade selbstbewusst genug, um die Satire scharf zu halten. Es erhöht den Einsatz, ohne den Faden zu verlieren, baut seine Welt auf, ohne sie vollständig zu ersticken. Er setzt den unbeschwerten blutigen Humor wie im ersten Teil fort, der mit der engagierten Leitung von Samara Weaving verankert ist. Ready or Not 2 opfert einwenig Präzision vom Maßstab, aber nicht ohne Momente von schärfe und subversiver Unterhaltung zu verlieren. Mit viel Action, lustigen Schlupflöchern und einer Dynamischen Chemie der Schwestern ist eine überraschend absurditäte Fortsetzung gelungen.
Nachdem der erste Teil mir sehr gut gefallen hat war ich neugierig, wie es weitergeht. Nun der Film ist gut, aber auch mehr nicht. Die Atmosphäre des ersten Teils fehlt komplett, die Nebencharaktere sind mittelmäßig, und das Drama der Schwester nervt wirklich nach einer Zeit. Dafür ist das letzte Drittel des Films neben den beiden Zwillingen das echte Higlight, und das Ende ist phantastisch. Das hat meine negativen Anmerkungen am Ende gut ausbalanciert.